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SEO Case Study #2 – Der zweite Social Bookmark

9. Juni 2013

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In meinem Versuch einen Artikel mit Social Bookmarks in die Top Ten (siehe Einleitung) zu bringen, bin ich am zweiten Tag schon mit ein wenig Frust gestartet. Zwar war mir klar, dass Google solche Aktionen auch bestrafen kann, aber mit diesem Ausgang habe ich nicht gerechnet.

Direkt nach dem ersten Social Bookmark habe ich soeben die Auswertung des Rankings mit dem kostenlosen KeyWord Tool gemacht und quasi die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. War ich im gestrigen Artikel noch optimistisch, ist die Stimmung heute etwas düsterer. Aber seht selbst:

Heutiges Ranking

Im Screenshot lässt sich das Ranking gegenüber gestern verfolgen. Ein Verlust von insgesamt 28 Plätzen. Obwohl ich weiß, dass dies auch ein Google Schluckauf sein kann, muss ich zugeben, dass mir das gar nicht gefällt.

ranking-tag1

Aber was ist schon ein einziger Tag? Was schon ein einzelner Bookmark? Um die gewonnenen Erkenntnisse noch besser darstellen zu können, habe ich eine Tabelle entworfen, in der ich die Daten grafisch darstellen kann. Diese werde ich mit fortschreitendem Test erweitern.

Social-Bookmark-Auswertung-Tabelle

Neuer Social Bookmark

Heute habe ich einen neuen Social Bookmark zu diesem Artikel angelegt. Mit einer Variation des Linktextes aber wieder mit dem eigentlichen Keyword.

Auch habe ich wieder versucht einen kleinen Text zu diesem Bookmark zu verfassen, um dem Link ein wenig themenrelevanz mit auf den Weg zu geben. Das ist bei Linksilo leider nicht möglich. Zusätzlich habe ich den Bookmark angepingt, damit er möglichst schnell indexiert werden kann.

Das heutige Portal (linksilo.com) ist ein deutsches Portal, gestern hatte ich ja einen englischen Anbieter. Vielleicht wirkt sich das dann wieder etwas positiver auf das Ranking aus. Erneut bin ich gespannt was passiert.

linksilo-bookmark

Der Screenshot zeigt wie der Social Bookmark aussieht.

Social Bookmarking im Linkmix

Das Bookmarking an sich ist ja eine schöne Angelegenheit. Wenn ich mir überlege, wie viele Lesezeichen ich in meinem Browser habe. Ich kann sie alle online speichern und verwalten. Das ist wesentlich angenehmer. Nachteilig ist allerdings, das Google die Anzahl der Menschen, die meine eigene Seite in den Bookmarks anlegen zu einem Ranking Faktor gemacht hat.

Die sozialen Signale als Ranking Faktor zu etablieren mag aus Sicht der Suchmaschinenbetreiber sicherlich richtig gewesen sein. In meinen Augen ist damit eine Art „kleine Industrie“ entstanden. Likes werden gekauft und verkauft und sind als persönliche Empfehlung kaum noch etwas wert, weil jeder versucht, die eigene Seite mit solchen Signalen zu überschwemmen.

Social Bookmarks gehören zum Linkmix dazu, seit Ewigkeiten. Und es gibt viele Webmaster, die dort hinein viel Zeit gesteckt haben. Es ist ja nicht nur so, dass ein gespeicherter Bookmark schon das Ende vom Lied ist. Die Profile in denen diese aufgelistet sind, müssen ja ebenfalls verstärkt werden. So kann man sich den ganzen Tag damit beschäftigen Links aufzubauen und diese mit Power zu versorgen, nur um dann beim nächsten Google Update zu merken, dass alles umsonst war.

Deshalb gehört Social Bookmarking in meinen Augen zwar zu einem gesunden Linkmix, aber ich würde nie zu viel Mühe darauf verschwenden. Ich kann sicherlich 500 Social Bookmarks im Monat aufbauen. Aber was nützt mir das? Sind sie erstens vermutlich nichts wert und die ganze Arbeit kann schnell für die Katz´ gewesen sein, wenn Google mal wieder etwas umstellt.

Meine Empfehlung daher: Ein gesundes Maß reicht völlig aus. Wenn ich jeden Artikel bookmarken würde, dann wäre ich damit länger beschäftigt als mit dem eigentlichen Text.
Sollte allerdings meine derzeitige Fall Studie klar nachweisen können, das Social Bookmarks doch etwas bewirken, dann kann man sich eine vernünftige Strategie überlegen um Social Bookmarks in das bereits bestehende Linkbuilding zu integrieren, sofern das noch nicht geschehen ist.

SEO Case Study #2 – Mein Fazit

Der Absturz im Ranking hat mich zwar geschockt, aber ähnliches hatte ich schon überlegt. Wenn ich anfange selber für das Wohlergehen meiner Artikel zu sorgen kann mich die harte Hand von Google treffen.
Nichtsdestotrotz werde ich das weitermachen. Und ich bin gespannt, was mich morgen erwartet. Derzeit ist die Stimmung düster, aber beim nächsten Check vielleicht schon wieder besser. Ich bin gespannt und sage mal bis zum nächsten Artikel.

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1 hscm Juni 9, 2013 um 15:52

Ich glaube nicht, dass man heute mit Social Bookmarks noch etwas bewirken kann. Traffic kommt keiner, denn dafür gibt es zuviele, die diesen Service anbieten und google kann, wie Du schon in Deinem ersten Artikel geschrieben hast, die Social Bookmarks wohl sehr gut einschätzen. Trotzdem bin ich wirklich mal auf den Ausgang dieses Experiments gespannt.

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Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

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