Home Geld verdienen, Google Adsense, Tutorials >> Wie viele Google Anzeigen darf ich einbauen?

Wie viele Google Anzeigen darf ich einbauen?

30. April 2013

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

Wie viele Google Anzeigen darf ich einbauen? Immer wieder wird in den Kommentaren gesagt, dass nur drei Google Anzeigen auf einer Seite gleichzeitig dargestellt werden dürfen. Das ist schlichtweg falsch. Warum, wieso, weshalb und wie viele Anzeigen tatsächlich platziert werden dürfen, soll dieser Artikel klären.

Grundsätzlich sei dazu zunächst einmal gesagt, dass Google Adsense bis zu 8(!) Anzeigen auf einer Webseite erlaubt. Allerdings unterliegen diese Anzeigen den Google Adsense Richtlinien und dürfen nur in bestimmter Abfolge platziert werden. Dabei ist die Position der Anzeigen dem Webmaster überlassen.

Ein Blick in die Richtlinien

Wie viele Google Anzeigen darf ich einbauen? Werfen wir zunächst einmal einen Blick in die Richtlinien von Google Adsense. Dazu habe ich den relevanten Block einfach mal als Zitat von hier () kopiert:

Produktspezifische Richtlinien

AdSense für Content-Seiten: AdSense-Publisher können auf jeder Webseite bis zu drei Anzeigenblöcke für AdSense für Content-Seiten platzieren. Dabei darf nur einer dieser drei Anzeigenblöcke das Format 300 x 600 aufweisen. Mit Ausnahme des Formats 300 x 600 können Publisher jede Anzeigengröße mehrmals auf einer Seite verwenden. Zusätzlich zu den drei Anzeigenblöcken für AdSense für Content-Seiten können Publisher auf jeder Seite auch bis zu drei Link-Blöcke und zwei Suchfelder platzieren. Diese Richtlinien gelten sowohl für Websites, die für Desktop-Computer optimiert sind, als auch für solche für High-End-Mobilgeräte.

Es bleibt die Frage, was wir damit anfangen können. Zerlegen wir diese Aussage also.

AdSense-Publisher können auf jeder Webseite bis zu drei Anzeigenblöcke für AdSense für Content-Seiten platzieren.

Drei Anzeigenblöcke sind also erlaubt. Aber auch hier macht Google Adsense klar, dass nur ein „gigantischer“ Block in der Größe 300 x 600 erlaubt ist. Das steht im darauffolgenden Satz:

Dabei darf nur einer dieser drei Anzeigenblöcke das Format 300 x 600 aufweisen.

Alle anderen Anzeigenblöcke dürfen frei gewählt und platziert werden. Der Webmaster darf auch zwei mal die gleiche Größe, zum Beispiel 300×250 verwenden. Siehe nächstes Zitat:

Mit Ausnahme des Formats 300 x 600 können Publisher jede Anzeigengröße mehrmals auf einer Seite verwenden.

Soweit, so klar. Wir können also für die Anzeigenblöcke folgende Regeln festlegen:

  • Es sind insgesamt drei Anzeigenblöcke erlaubt
  • Nur einer dieser drei Anzeigenblöcke darf die Größe 300 x 600 haben

Sonst sind von Google keine Regeln vorgeschrieben. Interessant wird es allerdings im nächsten Satz und da spalten sich die Meinungen:

Zusätzlich zu den drei Anzeigenblöcken für AdSense für Content-Seiten können Publisher auf jeder Seite auch bis zu drei Link-Blöcke und zwei Suchfelder platzieren.

Das ist der Punkt, an dem ich die Kommentare nicht mehr verstehe und den Kommentatoren ganz klar vorwerfen muss, dass sie sich nicht mit den Richtlinien auseinandersetzen.

Es steht ganz klar geschrieben, das ZUSÄTZLICH zu den Anzeigenblöcken DREI Linkblöcke eingebaut werden dürfen. Und noch oben drauf zwei Suchfelder. Das bedeutet:

  • 3 Anzeigenblöcke
  • 3 Linkblöcke
  • 2 Suchfelder

Das macht in meinen Augen 8 Anzeigen, die ein User nutzen kann, um mir Geld in die Kasse zu spülen. Form und Art der Linkblöcke und Suchfelder sind im Übrigen nicht vorgeschrieben.

Es dürfte nun jedem klar sein, dass die Aussage „Man dürfe nur drei Anzeigen nutzen“ völliger Quatsch ist.

Wo finde ich diese Anzeigen?

Vielleicht bleibt die Frage, wie man solche Anzeigen denn nun findet? Auch das ist recht einfach. Ich habe das in einem Video erklärt.

Für alle, die nicht gerne Videos ansehen und/oder zur besseren Erklärung das ganze noch einmal als Text.

adsense-screenshotWer eine neue Anzeige erstellen möchte, der findet einen Link in seinem Adsense Konto, der da lautet „neuen Anzeigenblock erstellen“. Hier wählt man eine spezifische Größe aus. Im unteren Teil des Auswahlfeldes findet man Größen für Linkblöcke. Ich habe das einfach mal als Screenshot dargestellt (siehe rechts).

Tipp: Linkblöcke lassen sich gut verblenden (unsichtbar machen) wenn man sie nahe der Navigation anbringt. Zwar kann das als Irreführung ausgelegt werden, aber dafür hat Google ja den schönen Schriftzug “Google Anzeigen”. Wer das mit Bedacht macht, kann Fehlklicks der unbedarften User aversieren, auch wenn das nicht die feine englische Art ist. Besonders gut performen solche Anzeigen an den sogenannten “Call to Action” Points, also zum Beispiel am Ende eines Artikels.

Wie viele Google Anzeigen darf ich einbauen? – Fazit

Wer die Richtlinien kennt, der weiß wie viele Google Anzeigen eingebaut werden dürfen. Es sind insgesamt 8. Drei Blöcke, drei Linkblöcke und zwei Suchfelder. Das reicht aus um eine Seite mit vernünftigem Design zu monetarisieren.

Natürlich gilt auch hier: Nicht übertreiben. Es muss immer ein Nutzen für die Besucher vorhanden sein und Google sieht mit Werbung überladene Webseiten gar nicht gerne, selbst wenn es die eigene Werbung ist. Also bitte immer ein vernünftiges Verhältnis von Content und Werbung schaffen.

Wie viele Google Anzeigen darf ich einbauen? – Spread the Word

Wie viele Google Anzeigen darf ich einbauen? – Diese Frage taucht immer wieder überall auf. Mit diesem Artikel ist sie geklärt. Ich fordere Dich als Leser nun auf, diesen Artikel zu verlinken, zu Liken und/oder anderweitig zu teilen, damit jeder das Maximum aus Google Adsense herausholen kann. Und das mit gutem Gewissen, weil regel-konform!

Bleib in Verbindung via...

RSS abonnieren Facebook Fan werden Follow Me

{ 10 comments… read them below or add one }

1 Frank Rindermann April 30, 2013 um 11:20

Vielen Dank ! Endlich einmal eine Erklärung, die nicht widersprüchlich oder lückenhaft die Anzahl und unterschielichen Arten von Werbeanzeigen mit Google-Adsense erläutert.

Toll, dass meine Anregung für ein Video zum Thema so schnell umgesetzt wurde.
Mein Feedabo hat sich bis heute mehrfach “gelohnt” :-)

Meine offenen Fragen als Adsense-Newbee sind zur Anzahl von Google-Anzeigen sind ausführlichst beantwortet !

Gruß
FRF Finanzmakler

2 rein Mai 1, 2013 um 00:02

Danke für diese aufschlussreiche Zusammenfassung. Viel einfacher als die Richtlinien selbst zu durchpflügen, war echt hilfreich !

3 Interaktivfabrik Mai 1, 2013 um 17:02

Die Frage ist eigentlich nicht wieviel adsense man einbaut um Geld zu verdienen, sondern wie geschickt man es tut. Es sollte den User aber auch nicht masslos ärgern, wenn er auf adsense klickt. Als googleadsense optimierer ist genau das unsere Aufgabe. Umsätze steigern und User dabei nicht verlieren.

Viele Grüße

4 Sascha Mai 1, 2013 um 19:31

Na dann wäre das doch mal eine tolle Sache. Sobald ich meine neue Seite offen lege, dürft ihr da gerne mal drüber schauen :-)

5 Elischeba Mai 1, 2013 um 20:47

Danke für den hilfreichen Artikel. Mein Problem: ich habe meinen Kanal ElischebaTV auf Youtube monetarisiert – aus irgendeinem Grund kann ich das nicht auch noch zusätzlich auf meinen Blogs machen … bin da aber auch keine Fachfrau :-)

6 Sascha Mai 2, 2013 um 10:50

Soweit ich weiß sind Videos auf dem eigenen Blog nicht mehr der Engine von Youtube zugänglich. Da müsstest Du selber eine Möglichkeit der Monetarisierung finden. Es gibt aber Anbieter, die sich speziell um BlogVideos kümmern.

7 Matthias Mai 2, 2013 um 10:58

Mich beschäftigt eher die Frage wie viele Anzeigen überhaupt Sinn machen. Baue ich zu viele Anzeigen ein, schreckt das den Leser eventuell ab und das Anzeigenprofil verwässert komplett. Ich setze dabei lieber auf 1-2 aussagekräftige Anzeigen.

8 Elischeba Mai 2, 2013 um 13:06

Sascha: Danke für dein rasches Feedback. Ich meinte, dass die Einrichtung von Google-Adsense für meine Blogs (Mama, Reise und Beauty) nicht geklappt hat, da ich bereits ein Konto erstellt habe (bei Youtube eben).

Matthias: ja ich mag zu viele Anzeigen auch nicht auf anderen Blogs …. weniger ist mehr!

Sascha kannst du mal was darüber schreiben wie man mehr Kunden bekommt die Werbung zum Festpreis kaufen? Hab knapp 200 Besucher täglich pro Blog. Zusammen dann knapp 1000 (auf allen Seiten – inklusive Mrs. Germany 2009 Homepage).

Herzlichen Dank! ….oder gibt es hier bereits solch einen Beitrag?

Liebe Grüße von Elischeba

9 Gretus Mai 11, 2013 um 15:27

Hallo,

das mit den acht Anzeigen war mir neu, dachte es wären drei. Fragt sich dann nur, ob man mit acht AdSense-Anzeigen dann auch den Panda übersteht…

Grüße

Gretus

10 Hendrik Mai 24, 2013 um 10:02

Bei 8 erlaubten Anzeigen stellt sich mir eher die Frage wieviel Werung ich meinem Leser zumuten will. Und dann kommt das Thema, welches Gretus vor mir angesprochen hat noch dazu.

Leave a Comment

Hinweis: Nur echte Namen verwenden | Keine Verweise auf Unterseiten! Ich lösche solche Kommentare!

Previous post:

Next post:

Letzte Artikel

  • spielcasino.net Für Zwischendurch – Online zocken und Zeit vertreiben
    Verauchte Säle, Whiskey und Pokerkarten. Dazu viele verruchte Gestalten, die an dem Spieltisch ihr letztes Hab und Gut einsetzen. Der Stoff aus dem viele Filme geschmiedet sind. Waren es früher die restlichen Dollars, die von den Cowboys verzockt w...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #11 – Eine Woche gar nichts mehr
    Eine ganze Woche lang habe ich überhaupt nichts gemacht. Das lag zum einen einer Operation an meinem Knie, die ich auskuriert habe, und zum anderen an dem Testtool, das mir einfach keine neuen Werte ausgegeben hat. Jede Serie braucht einen Abschl...Mehr lesen...
  • Premium Themes aus Deutschland WordPress Theme gesucht? Hier wirst Du fündig!
    Immer mal wieder bastelt ein Blogger am eigenen Blog herum, weil er vielleicht die Optik nicht mehr ertragen kann. Mir geht das regelmäßig einmal im Jahr so. Und oft schaue ich mir dann die ganzen Theme Schmieden an, um herauszufinden, was es denn...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #10 – Halbzeit
    Die Hälfte ist geschafft. Social Bookmarking im 20 Tage oder 20 Bookmarks Test. Wie viel Ranking bringen Social Bookmarks? Was bringen sie überhaupt? Diese Frage soll diese Case Study beantworten. Deshalb habe ich mir einen Artikel aus meinem Ar...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #9 – Leichter Abfall des Rankings
    Ein neuer Tag in meiner SEO Case Study. Das Social Bookmarking hat mich bisher um rund 50 Plätze nach oben verschoben und heute ging es wieder ein wenig bergab. Glücklicherweise nur um einen einzigen Platz, den ich hoffentlich heute wieder aufho...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #8 – Bergsteiger Artikel
    Das Social Bookmarking, das in den letzten Monaten so furchtbar an Strafen von Google gelitten hat, wird derzeit auf die Probe gestellt. Welche Auswirkungen hat es noch auf das Ranking? Und wirkt es überhaupt? Google ist sehr streng gegen alle m...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #7 – Erneut ein Stückchen hoch
    Nachdem ich gestern über Stagnation geklagt habe, scheint Google meinen Ruf gehört zu haben und schiebt den Artikel wieder drei Plätze nach oben auf Platz 68. Damit habe ich Seite sechs im Ranking erreicht. Das nächste Ziel muss also lauten ...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #6 – Stagnation
    Social Bookmarking hat nach dem Google Penguin Update an Bedeutung verloren. Darin sind sich fast alle einig. Die Kommentare, die ich hier im Blog oder per Email bekommen habe, belegen das. Dennoch soll meine Case Study dahingehend für mich Klarheit...Mehr lesen...

Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

50 Suchanfragen

Kontakt