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Timing und Reichweite – Effektiver als die Konkurrenz posten

4. Januar 2013

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Jeder möchte, dass die eigenen Beiträge möglichst viele Internetuser erreichen. Kein Geheimnis – Die richtige Zeit ist wichtig. Nicht zu jeder Zeit sind die User aktiv im Internet unterwegs. Dann ist das Feedback quasi gleich Null.

Das Problem bei null Resonanz ist, dass schnell Selbstzweifel auftreten und man sich fragt, ob die eigenen Artikel und Postings niemanden interessieren. Schreibt man uninteressant? Oder langweilig? Oft stellt man auch den Nutzen von Social Media und dem Verbreiten der eigenen Postings schnell als Ganzes in Frage.

Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort!

Diesen Spruch kennt wohl jeder. Oft sind damit Glücksfälle verbunden. Schneller Reichtum, ein Gewinn oder ähnliche Glücksfälle. Aber auch für das Posten von Beiträgen kann man diese Regel anwenden. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Es bleibt die Frage, wann ein Posting denn die komplette Wirkung entfaltet und auch ein Stück Viralität aufbaut.

Obwohl man das eigentlich nicht glauben sollte, sind es die Bürozeiten, zu denen am meisten in den sozialen Netzwerken passiert. Studien von Bit.ly, einem URL Shortener haben dazu noch interessante Details aufgeworfen, die genau aufzeigen, wann es sich lohnt einen Beitrag Online zu stellen.

Obwohl das längst nichts Neues mehr ist, liefert die Studie einen guten Wegweiser an die Hand, wann sich ein Posting lohnt, wann nicht. Die amerikanischen Märkte lasse ich dabei außen vor, ich konzentriere mich auf Twitter und Facebook, die meist genutzten Dienste in Deutschland.

Timing-für-Postings

Twitter hat dabei seine Stärken am frühen Vormittag. Die beste Zeit für das Posten liegt wohl zwischen 09.00 und 15.00 Uhr, also am frühen Tag. Freitags ist Twitter in der Pause. Ab 15.00 Uhr endet der Twitter Tag am Freitag und das Wochenende ist meist nur Funkstille. Typische Bürozeiten.

Facebook ist da nicht anders als Twitter. Lediglich hält der Strom der Besucher eine Stunde länger an und endet freitags erst gegen 16.00 Uhr. Betrachtet man einen normalen Arbeitstag, ist das auch recht einfach zu erklären. Büroschluss, Heimweg und zwischen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr zieht der Traffic Freitags noch einmal kurz an. Schnell noch mal die Neuigkeiten schauen. Ab dann ist auch bei Facebook nur noch Feierabend Verkehr angesagt.

Laut der Studie von Bit.ly ist der beste Zeitpunkt zum Posten mittwochs gegen 11.00 Uhr, was ich auch schon hier im Blog bemerkt habe.

Zielgruppe

Natürlich hängt der richtige Zeitpunkt eines Postings auch immer von der Zielgruppe ab. Ein Blog, der sich mit Babys beschäftigt wird wohl eher im Rhythmus der Mütter eine Anlaufstelle, ein Marketing Blog dagegen zu den Arbeitszeiten der Marketer. Hier ist experimentieren und das Kennen der eigenen Zielgruppe wichtig.

Ein optimales Zeitfenster zu finden ist nicht leicht, aber möglich. Bedenken sollte man auch, dass in den Spitzenzeiten auch andere mehr Aufmerksamkeit erwarten und mehr posten. Es kann also durchaus passieren, dass so viele Postings erscheinen, dass der eigene nicht unbedingt mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Zeitversetzt posten

Gerade WordPress liefert hervorragende Möglichkeiten einen Artikel genau in diese Zeit zu planen und eventuell später zu publizieren. Mit den richtigen Plug-Ins können dann auch die Beiträge in die sozialen Medien gepostet werden, so dass sich optimal steuern lässt, was, wann und wo veröffentlicht wird.

Timing und Reichweite – Fazit

Die optimale Zeit für ein Posting ist also davon abhängig, wann sich die eigene Zielgruppe am Ort des Postings aufhält. Die Bit.ly Studie gibt einen Anreiz, ersetzt aber nicht das eigene Beobachten. Wer zum Beispiel feststellt, dass er um 06.00 Uhr morgens mehr Aufmerksamkeit erhält, der sollte seine Postings in diese Zeit verlegen.
Übrigens kann man mit dem Online Tool von Hootsuite.com bis zu 5 Social Media Kanäle steuern und zeitversetzt die eigenen Meldungen veröffentlichen.

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{ 5 comments… read them below or add one }

1 Wesly Januar 4, 2013 um 12:05

Super Artikel Sascha, viele Dank für die Infos. Wie schon im Artikel erwähnt hängt es auch von der Zielgruppe ab, aber immer gut einen durchschnittlichen Wegweiser zu haben. Bei meiner Zielgruppe hab ich immer bessere Feedbacks am frühen Abend. Keep going…

2 Sascha Januar 6, 2013 um 14:10

Hallo Wesley,
mag vielleicht daran liegen, dass im Büro niemand an Muskelaufbau denkt. Wenn aber abends die Frau über dünne Ärmchen meckert, dann wird schnell gegoogelt. ^^

LG

3 Ivo Januar 5, 2013 um 10:14

Moin Sascha,

gleiches habe ich auch häufiger festgestellt. Ich probiere Artikel immer in den Pausen zu sharen. Also entweder gegen 9 Uhr oder eben zur Mittagszeit 12-13 Uhr. Sonntags habe ich bisher die schlechtesten Ergebnisse erzielt.

Aber es ist bei allem andere so. Auch Pressemitteilungen sollten zu einem bestimmten Zeitpunkt online gehen, um somit die beste Reichweite zu bekommen. Hier bieten sich Mo-Do zwischen 8-10 Uhr an. Einstellen am besten am Vorabend ab 20 Uhr, somit werden die Morgens freigeschalten.

Grüße Ivo

4 Sascha Januar 6, 2013 um 14:09

In den Pausen ist eine coole Idee. Ich werde meine Publikationen jetzt immer so gegen 9 Uhr vornehmen und schauen, ob sich was verbessert.

5 Henning Uhle Januar 7, 2013 um 10:30

Hallo Sascha,

eine sehr interessante Analyse hast du da vorgelegt. Bei mir ist es so, dass ich die meisten “Zuschauer” – also Leser – entweder so rund um 9 oder am Nachmittag feststelle. Außer ich habe ein Thema, was meine inzwischen stark veränderte Leserschaft brennend interessiert, dann kommen auch viele Sonntagabend zu mir in den Blog. Aber an sich hast du Recht, dass der Sonntag der allgemeine “Ruhetag” ist.

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    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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