Home Facebook, Tutorials >> Facebook: FanPage oder Firmenseite?

Facebook: FanPage oder Firmenseite?

2. Januar 2013

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

Heute wurde ich per Email gefragt, was denn besser für ein Unternehmen sei: Eine Fanpage oder eine Firmenseite bei Facebook. Leider habe ich die E-Mail unzureichend (wie ich finde) beantwortet und lege nun hier nach.

Facebook bietet Unternehmen sich auf der Plattform zu zeigen. Dabei wird zwischen dem Standardkonto und dem Unternehmenskonto unterschieden. Der Unterschied zwischen beiden besteht darin, dass ein Facebook Unternehmenskonto kein persönliches Profil enthält. Das bringt Einschränkungen mit sich. Mit einem Unternehmenskonto ohne persönliches Profil kann man sich nicht mit anderen befreunden oder private Nachrichten senden.

Unterschiede der Facebook Konten

Nur bei der Eröffnung des Kontos kann man den eigentlichen Unterschied bemerken, Dazu habe ich einen Screenshoz gemacht um das zu verdeutlichen:

Facebook-Konto-Unterschied

Das Persönliche Facebook Konto. Sobald ein Konto als „persönlich“ angelegt ist, erhält es auch automatisch ein Profil. Das Profil kann nicht gelöscht werden und gehört daher fix zum Konto. Das Profil gehört immer zur Person und jede Person kann nur ein Profil haben, darüber hinaus können Seiten angelegt werden (nur eingeloggt!).

Das Facebook Unternehmenskonto. Im Gegensatz zum persönlichen Facebook Konto enthält das Unternehmenskonto kein Profil. Seiten und Fanpages können zwar angelegt werden, sind aber funktionell eingeschränkt. Die wichtigsten Einschränkungen wie folgt:

  1. Seite wird nicht in der Facebook Suche gelistet
  2. Erstellen einer Vanity URL (Namensadresse) ist nicht möglich
  3. Seite mit anderen Seiten vernetzen ist nicht möglich
  4. Freunde einladen ist nicht möglich
  5. Hinzufügen von Apps über die Facebook eigenen hinaus nicht möglich

Häufig wissen viele Anwender nicht um diesen Umstand. Ich vermute, dass auch der Fragesteller in der E-Mail das nicht wusste. Denn beim Erstellen einer APP gab es Probleme. Es gibt zwar eine Lösung, aber die ist mehr als unkomfortabel. Ein Profil noch hinzuzufügen ist nicht möglich. Es bleibt nur folgende Variante:

  1. Mit einem zweiten Konto muss man Fan der Unternehmensseite werden
  2. Man loggt sich in die Unternehmensseite ein und macht den neuen Fan zum Administrator der Seite
  3. Den Administrator „Unternehmensseite“ entfernt man anschließend aus dem persönlichen Konto heraus.

Die zweite Alternative, zu der ich auch bei gerade gestarteten Seiten raten würde, ist die Seite zu löschen und mit persönlichem Profil neu anzulegen.
Es ist also zu raten, dass man eine Facebook Fanpage immer der Unternehmensseite vorziehen sollte. Es gibt einfach viel mehr Möglichkeiten.

Gerücht: Facebook klaut Fanseiten

Ich habe mal ein Gerücht gehört, dass Facebook Fanseiten „kapert“. Genügend Fans sind vorhanden und Facebook nutzt diese Seiten dann für das eigene Marketing. Allerdings habe ich für diese Theorie noch nie einen Beweis im Internet gefunden. Also ist das als Quatsch zu bewerten. Anderweitige Erfahrungen bitte in die Kommentare.

Facebook Gruppe oder Facebook Fanseite?

Facebook bietet neben den Fanseiten auch die Gruppen an. Beides ist aus SEO Sicht fast gleich. Es werden beide Arten indexiert. Die Fanseite hat SEO technisch aber sicherlich mehr Möglichkeiten. Bei beiden Möglichkeiten kann aber über den Content gesteuert werden, was die Suchmaschinen zu sehen bekommen.

Die Verbreitung von Inhalten ist in den Gruppen sicherlich besser. Bei Gruppen bis 5000 Mitgliedern können Massenmails versendet werden. Ab 5000 Mitgliedern gibt es dieses Feature nicht mehr.
Statistiken. Facebook Fanseiten bieten die Möglichkeit über Facebook Insights aktuelle Statistiken zu der Fanpage angezeigt zu bekommen, mit denen der Administrator eine Übersicht über die Interaktionen der Besucher gegeben werden kann.

Beide Möglichkeiten bieten Vor-und Nachteile. Wer geschickt ist nutzt auch beide Optionen um das eigene Unternehmen besser und effektiver zu promoten.

Facebook: FanPage oder Firmenseite – Fazit

Um das mal zum Abschluss zu bringen: Der Unterschied in den Konten ist der Knackpunkt. Registriere ich eine Firmenwebseite habe ich zwar eine Fanpage und kann auch viele weitere erstellen, aber es fehlen einfach zu viele Features.

Besser ist es direkt mit einem persönlichen Konto zu starten und aus diesem heraus Fanpages anzulegen. Dann funktionieren auch die Apps, bzw. das Erstellen von Apps. Die App-Id zu finden ist dann auch nicht mehr das Problem.

Lieber Email Fragender: Auf Ihre Frage habe ich nun hoffentlich die korrekte Antwort, einleuchtend geben können. Sie können keine Apps erstellen, weil Sie eine Firmenseite ausgewählt haben. Sie brauchen ein Profil um Apps erstellen zu können. Ob das sinnig ist oder nicht – nur Facebook weiß das. Was das PS angeht muss ich mich korrigieren: Fanseite!

Bleib in Verbindung via...

RSS abonnieren Facebook Fan werden Follow Me

Leave a Comment

Hinweis: Nur echte Namen verwenden | Keine Verweise auf Unterseiten! Ich lösche solche Kommentare!

Previous post:

Next post:

Letzte Artikel

  • spielcasino.net Für Zwischendurch – Online zocken und Zeit vertreiben
    Verauchte Säle, Whiskey und Pokerkarten. Dazu viele verruchte Gestalten, die an dem Spieltisch ihr letztes Hab und Gut einsetzen. Der Stoff aus dem viele Filme geschmiedet sind. Waren es früher die restlichen Dollars, die von den Cowboys verzockt w...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #11 – Eine Woche gar nichts mehr
    Eine ganze Woche lang habe ich überhaupt nichts gemacht. Das lag zum einen einer Operation an meinem Knie, die ich auskuriert habe, und zum anderen an dem Testtool, das mir einfach keine neuen Werte ausgegeben hat. Jede Serie braucht einen Abschl...Mehr lesen...
  • Premium Themes aus Deutschland WordPress Theme gesucht? Hier wirst Du fündig!
    Immer mal wieder bastelt ein Blogger am eigenen Blog herum, weil er vielleicht die Optik nicht mehr ertragen kann. Mir geht das regelmäßig einmal im Jahr so. Und oft schaue ich mir dann die ganzen Theme Schmieden an, um herauszufinden, was es denn...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #10 – Halbzeit
    Die Hälfte ist geschafft. Social Bookmarking im 20 Tage oder 20 Bookmarks Test. Wie viel Ranking bringen Social Bookmarks? Was bringen sie überhaupt? Diese Frage soll diese Case Study beantworten. Deshalb habe ich mir einen Artikel aus meinem Ar...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #9 – Leichter Abfall des Rankings
    Ein neuer Tag in meiner SEO Case Study. Das Social Bookmarking hat mich bisher um rund 50 Plätze nach oben verschoben und heute ging es wieder ein wenig bergab. Glücklicherweise nur um einen einzigen Platz, den ich hoffentlich heute wieder aufho...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #8 – Bergsteiger Artikel
    Das Social Bookmarking, das in den letzten Monaten so furchtbar an Strafen von Google gelitten hat, wird derzeit auf die Probe gestellt. Welche Auswirkungen hat es noch auf das Ranking? Und wirkt es überhaupt? Google ist sehr streng gegen alle m...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #7 – Erneut ein Stückchen hoch
    Nachdem ich gestern über Stagnation geklagt habe, scheint Google meinen Ruf gehört zu haben und schiebt den Artikel wieder drei Plätze nach oben auf Platz 68. Damit habe ich Seite sechs im Ranking erreicht. Das nächste Ziel muss also lauten ...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #6 – Stagnation
    Social Bookmarking hat nach dem Google Penguin Update an Bedeutung verloren. Darin sind sich fast alle einig. Die Kommentare, die ich hier im Blog oder per Email bekommen habe, belegen das. Dennoch soll meine Case Study dahingehend für mich Klarheit...Mehr lesen...

Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

50 Suchanfragen

Kontakt