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Ahnungslosen durch Webdesigner gesteuert – Die geheime Macht der Bilder!

9. Januar 2013

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Bilder gestalten Webseiten mit optischen Reizen. Dass ein Bild aber noch einen ganz anderen Einfluss auf uns hat, als zu gefallen, wissen die wenigsten. Unterbewusste Steuerung ist das Stichwort.

Die Macht des Unterbewussten. Ein Webdesigner kann mit einfachen Tricks die Besucher lenken und steuern. Sie bedienen sich Techniken, die uns nicht einmal auffallen. Und das mit Geschick. Ausgetrickst, sie machen mit uns was sie wollen.

Sehe was ich sehe!

Gefunden habe ich das in einem Buch. Beschrieben wird hier die Technik, die Blickrichtung eines Bildes so auszunutzen, dass der Besucher nicht dem Detail Beachtung schenkt, was auf dem Bild eigentlich dargestellt ist. Vielmehr sieht der Besucher das, was auch der Charakter auf dem Bild anschaut.

Um das zu verdeutlichen habe ich einfach zwei Bilder aus dem Internet gesucht und stelle diese gegenüber.

Szenario 1: Der frontale Blick
katze-frontalDas Bild, was hier links abgebildet ist, zieht die Blicke auf sich und erzeugt im Allgemeinen eine Reaktion „Oh, wie süß“. Das Bild ist aber zeitgleich auch eine Ablenkung vom Text. Denn durch die direkte Erwiderung des Blickes durch das Bild wird kein Interesse geweckt.

Im Gegenteil. Als ich den Artikel geschrieben habe und die Fotos getestet habe, konnte ich direkt beobachten, wie die Reaktion war. Beim ersten Bild “Oh wie süß, Kinder kommt mal, der Sascha hat ne Katze”. Dem Text wurde gar keine Beachtung geschenkt.

Das fand ich so faszinierend, dass ich für die Einbindung des zweiten Bildes erst einen neuen Artikel erstellt habe. Und siehe da: Die Frage war” Was steht denn da?”.

Szenario 2: Der seitliche Blick
katzen-seitlich-blickendGemeint ist damit das Bild auf der rechten Seite. Die kleine Katze schaut genau in den Textblock. Durch die Haltung und das „Fauchen“ wird unterbewusst Interesse am eigentlichen Text geweckt, der ja für die Katze unangenehm zu sein scheint.

Wenn ich jetzt noch Schlüsselwörter markiere und hervorhebe, ist die Aufmerksamkeit im Text. Beispiel: Dieser Text entstand aus meinen Erfahrungen mit dem Buch “Texten für´s Web“, in dem dieser Umstand noch genauer beschrieben ist.

Möchte man dies nun nutzen, muss man sich verdeutlichen, was auch zum Beispiel in Eye-Tracking Studien gemessen wurde. Wohin schaut der Besucher? Eine Auswertung ergab folgendes Bild.

baby-frontalbaby-seitlich

Im Bild ist genau zu erkennen, dass das linke Baby klar den Vorzug erhält, und der eigentliche Text weniger Beachtung bekommt. Der rechte Teil dagegen scheint von Profis gemacht: Das Baby blickt exakt auf den Text, der dank der Blickrichtung des Babys mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Der Usability Forscher Jakob Nielsen hat festgestellt, dass der Großteil der Besucher mehr als die Hälfte der Bilder auf einer Webseite komplett ignoriert. Wird ein Bild aber betrachtet, erhält es durchschnittlich die Aufmerksamkeit des Lesers für 2 Millisekunden. Damit ist auch erklärt, warum der rechte Teil des obigen Bildes von Webmastern anzustreben ist. Man lenkt die Besucher auf die eigentlichen Inhalte ohne viel dafür tun müssen.

Text- Bild Verhältnis

Ob ein Bild vom Benutzer überhaupt angesehen wird, hängt auch von der Größe des Bildes ab. Größer ist nicht gleich besser und winzig ist auch nicht gut. Was also ist die richtige Größe für ein Bild? Und wie muss sich dieses Bild in das Design einfügen?

Eye-Tracking Studien haben dabei eine erstaunliche Nützlichkeit für die Praxis herausarbeiten können. Zunächst einmal sollte man aber wissen, dass Bilder und Text bezogen auf die Aufmerksamkeit des Besuchers immer in Konkurrenz stehen.

Demnach bekommen Bilder dann mehr Aufmerksamkeit des Besuchers, wenn sie eine bestimmte Größe haben. Sogar einen durchschnittlichen Wert gibt das Poynter Institut in St. Petersburg in Florida an.
Die optimale Größe liegt nach Aussage des Instituts bei 230 x 210 Pixeln. Ebenfalls wurde festgestellt, dass es keine messbaren positiven Auswirkungen hat, wenn mehr Fläche für das Foto bereitgestellt wird. Auch größere Fotos (ab 365×240 Pixel) hatten keine Vorteile, bezugnehmend auf Länge, Anzahl oder Zeitpunkt der Betrachtung.

Im Umkehrschluss sind kleine Bilder meist Opfer von Ignoranz, sobald sie kleiner als 80×80 Pixel sind. Hier gewinnt im Konkurrenzkampf der Text.

Aussage von Bildern

Neben der eigentlichen Größe eines Bildes ist natürlich ganz entscheidend, was das Bild eigentlich aussagt. Magnetische Wirkung auf die Besucher haben zum Beispiel Gesichter. Menschen, Tiere oder auch eingefrorene Handlungen, wie zum Beispiel das Auftreffen der Schlaghand eines Boxers. Auch Jakob Nielsen hat diesen Befund bestätigt.
Besondere Beachtung finden demnach Bilder, die folgendes zeigen:

    lächelnde-frau

  1. lachende und sympathische Gesichter
  2. direkte Blicke in die Kamera (Menschen und Tiere)
  3. sexuelle Reize
  4. eindeutige Anweisungen
  5. appetitanregendes Essen

Meiner Ansicht nach ist es zudem wichtig, nicht von den allgemeinen Normen abzuweichen. Die eben angesprochenen Empfehlungen gelten für die Masse der Internetnutzer. Wenn ich also Beispielsweise eine Grinsekatze abbilde, weil ich diese sympathisch finde, muss das nicht für alle gelten. Besser ist da sicherlich ein Bild, wie ich es rechts in der Auflistung abgebildet habe.

Checkliste für Bilder

Natürlich sind viele Informationen für Bilder im Internet vorhanden. So habe ich mit noch keinem Wort die Suchmaschinenoptimierung erwähnt, weil sie auch nicht das Thema trifft. Damit aber die Bilder an Aussage das bringen, was gewünscht ist, und die richtigen Bilder ausgewählt werden, habe ich noch eine Checkliste für euch.

Fotos verwenden, die…

  • Lachende, sympathische Gesichter zeigen,
  • Menschen darstellen,
  • appetitanregendes Essen zeigen,
  • eindeutige Anweisungen geben.

Darauf achten, dass…

  • die Fotos scharf sind,
  • klar verständliche Bildaussagen verwendet werden,
  • die Bilder auch zum Text passen,
  • das Bildmotiv zum Text schaut.

Optional darf ein Bild natürlich auch gerne zur Anzeige schauen. Doch Achtung! Wer Google Adsense verwendet verstößt gegen die Richtlinien, wenn Grafiken in der Nähe platziert werden, die zum Klicken animieren. Das ist nicht erlaubt!

Die Macht der Bilder – Fazit

Wer weiß, wie Bilder wirken, wann sie wirken und warum, kann sie als machtvolles Instrument nutzen um die Besucher ein klein wenig zu steuern. Für manche mag das nicht neu sein, deswegen zur Erklärung der Überschrift: Ich teste Cliffhanger. Und der hat mir gut gefallen.
Letztlich kann mit Bildern viel gemacht werden, sofern sie richtig eingesetzt werden. Noch viel mehr dazu gibt es in der Inspiration für diesen Artikel, im Buch “Texten für´s Web“.

Bildquellen:
Lächelnde Frau: http://www.adamare-singlereisen.de/resource/reisen/singleurlaub-zypern/lachende_frau.jpg

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    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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