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Wenn eine Marke richtig durchstartet – Das Zalando Phänomen

12. September 2012

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zalando-PhänomenWer kennst sie nicht, die schreienden Damen der Werbung, die sich schier ungehalten über den Postboten freuen, wenn auf dem Paket Zalando steht. Der Online Shop hat es in kürzester Zeit geschafft sich unter den Top Marken zu etablieren.

Während andere Brands wie zum Beispiel Mc-Donalds Jahrzehnte gebraucht haben um eine solche Bekanntheit zu erreichen, ist Zalando in wenigen Jahren an die Spitze marschiert. Ein unglaublicher Raketenstart, der sicherlich auch durch die aggressive Werbung möglich war.

Zalando ist in meinen Augen eines der Ausnahmeunternehmen, die Millionäre machen. Eine Idee und die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung und nicht zuletzt die virale Werbung haben schon zu Beginn viele Fans und Anhänger geschaffen.

Mir persönlich gefällt die Werbung gar nicht. Sicherlich ist der eine oder andere Gag ganz witzig, aber auf Dauer doch eher nervig. Aktuell kenne ich die Werbung die derzeit läuft gar nicht, da ich sehr wenig vor dem Fernseher sitze.

Aber auch im Internet kommt man kaum um Zalando herum. Auf tausenden Blogs sind die News zu sehen und das Affiliate Programm ist ebenfalls eine strategische Ausnutzung sämtlicher Ressourcen.

Von Zalando lernen – Titel der Internethandel

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Internethandel wird die Entwicklung von Zalando unter die Lupe genommen und für die breite Masse der Shop Besitzer transparenter gemacht. Was kann man als Shop Betreiber vom E-Commerce Riesen Zalando lernen?

Die aktuelle Pressemitteilung von Internethandel beschreibt die gestellten Fragen besser, als ich sie hier beschrieben könnte:

Im Einzelnen erfahren die Leser der aktuellen Ausgabe des E-Commerce Magazins, welche neuen Standards und Maßstäbe Zalando in Sachen Kundenservice gesetzt hat, wie das Unternehmen ausgeklügelte Partnerprogramme nutzt, um seine Reichweite stetig zu erhöhen, wie, unterstützt durch leistungsfähige Eigen-Brands, das Marken-Image konsequent aufgebaut wurde, welche Rolle das Newsletter-Marketing und die sozialen Netze spielen, welche Finanzierungskonzepte bei Zalando die Grundlage für den Erfolg gebildet haben, in welchen Bereichen das Schuh- und Modehaus bewusst auf Outsourcing setzt, wie das Sortiment kontinuierlich ausgebaut und optimiert wird und in welchem Umfang von Beginn an auch auf internationale Strukturen gesetzt wurde. Wer die umfangreiche Zalando-Titelstory als Online-Händler aufmerksam durcharbeitet, der entdeckt nicht nur zahlreiche unerwartete Enthüllungen über das Modehaus, sondern gewinnt darüber hinaus Einsichten, die unmittelbar genutzt werden können, um das eigene Internetunternehmen zielsicher auf Erfolgskurs zu bringen.

Im Übrigen enthält die aktuelle Ausgabe von Internethandel wieder eine Menge von interessanten Themen.

Unter anderem wird auf die Finanzierungsmethode Crowdfunding eingegangen, das für viele Internetaktivisten sicherlich interessant sein dürfte. Wenn viele Menschen für ein Projekt zusammenlegen, dann werden Hürden von Banken oder einzelnen Investoren einfach umgangen.

Ein weiteres Thema ist die Auswahl von Personal und Outsourcing für Online Shops, die rund um die Uhr für ihre Kunden erreichbar sein wollen. Ein spannendes Thema, dass Kundenzufriedenheit garantiert!

Insgesamt hat Internethandel mal wieder eine Ausgabe auf die Beine gestellt, die sich wirklich für jeden zu lesen lohnt. Eine Leseprobe gibt es natürlich auch wieder.

Wenig Zeit und viel erreicht

Man hört immer wieder, dass die goldenen Zeiten des Internets wohl vorbei seien. Zalando ist wieder mal einer der das genaue Gegenteil beweist. Ein Shop, der noch nicht ewig auf dem Markt ist und von den Umsätzen her schon die Giganten wie Ebay ins Grübeln bringt.

Die Quintessenz daraus ist sicherlich ein Hoffnungsschimmer für viele Neustarter im Internet. Alles ist und bleibt möglich. Die richtige Idee und konsequente Arbeit daran können durchaus zum Erfolg führen.

Zalando Phänomen – Fazit

Eigentlich ging es mir in der Hauptsache darum, die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Internethandel kurz zu präsentieren. Aber gerade das aktuelle Thema zeigt doch, dass die ganzen Schwarzmaler ziemlich daneben liegen. Wer sagt denn, dass ein neuer Online Shop, oder sogar ein Blog keinen Erfolg mehr haben kann?

Sicherlich ist alles schon beschrieben worden und in zigfacher Ausführung im Netz vertreten. Der wichtigste Faktor ist nach wie vor die eigene Persönlichkeit. Wenn wir ehrlich sind, ist es doch weniger das Tutorial was mich interessiert, sondern vielmehr das, was ich daraus mache.

Schreibe ich über eine neue Funktion des Thesis Themes, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wo ich diese einsetzen kann. Und es ist weniger die Technik, als vielmehr die Umsetzung und die Erfolge oder Misserfolge, die ich damit erzielen kann, die einen Leser interessieren.

Kann man sich selber gut verkaufen, ist ein leichtes auch die eigene Seite zu vermarkten. Das ist zumindest meine Meinung. Ich mag es, wenn ich weiß, wer hinter einem Blog steht. Und ich mag auch den Kontakt, das Beantworten meiner Fragen, die Unterhaltung. Alles andere kann ich auch woanders lesen und lernen.

Mich interessiert der Mensch dahinter. Und eine Erfolgsstory ist interessant, findet Fans und macht den Erfolgreichen noch erfolgreicher. Ein sehr gutes Beispiel dafür sind doch die Mädels auf Youtube, die Spaßeshalber einfach mal ihr Make-Up vorgeführt haben und jetzt Werbeverträge besitzen. Ein weiteres tolles Beispiel für konsequente Selbstvermarktung ist Daniela Katzenberger. Aus nichts viel zu machen und so zu sein wie man ist – Das macht den Erfolg aus. Nur trauen muss man sich.

Fast allen Erfolgsgeschichten der heutigen Zeit geht eines voraus: Persönlichkeit und Polarisation. Zalando macht da keine Ausnahme. Die einen lieben die Werbung und bezeichnen sie gar als Kult, die anderen, wie auch ich, zappen weg, wenn ein fetter Bierbauchathlet auf dem Campingplatz von Zalando beliefert wird. Nichts gegen ihn, als Schauspieler mag ich den ja.

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{ 5 comments… read them below or add one }

1 Silke September 12, 2012 um 11:12

…Zalando ist wirklich überall sichtbar und damit was die reine Visibilität betrifft erfolgreich. Aber: Der kostenlose Versand und Rückversand, die Prüfung, Aufbereitung und Wiedereinlagerung der zurück geschickten Waren sowie die daraus entstehenden Prozesskosten schlagen jedoch extrem auf die Marge und stellen Zalando aber auch viele andere Online-Shops vor große Probleme.

“Es ist nicht alles Gold, was glänzt.” ;-)

Grüße, Silke

2 Sascha September 14, 2012 um 09:34

@Silke Ja stimmt. Je Medaille hat eine Kehrseite. Bin gespannt was die sich dazu einfallen lassen.

3 lothar September 28, 2012 um 15:20

Ich glaube Zalando gibt gerade Frauen das Shopping Erlebnis, dass man sonst nur aus der realen Welt kennt. Wenn ich mit meiner Freundin in einen Laden gehe, befinden sich im laufe unseres “Rundgangs” eine Vielzahl von Stücken im Warenkorb. Erst kurz vor der Kasse wird sich dann wieder von einigen Dingen getrennt. Bei Zalando beobachte ich das gleiche Prinzip. Dort wird auch erst ordentlich eingekauft, aber ganz am Ende bleibt nur ein Bruchteil übrig. So wird auch dort das Shoppen zu einem längeren Prozess.

4 Sinned Oktober 3, 2012 um 10:50

Zalando ist so ein Fall für sich. Eine Werbespots sind ja lustig gemacht. Man kann Sie 1-3x schauen, dann ist der Witz aber auch raus. Und wenn die Werbung dann in jedem Werbeblock kommt. *KOTZ*

Zalando hat in seinen ersten großen Werbespot einen entscheidenen Fehler gemacht, der heute immernoch auf Ihnen lastet und genau das beschreibt, was Silke genannt hatte. Der Rückversand.

Heute heißt es nur noch ‘Schrei vor Glück’
Damals hieß es ‘Schrei vor Glück oder schicks zurück’

In meinen Augen, war das ein Fehler. Dieser Slogan ist bei den Leutem im Kopf. Das heißt ich Kaufe nicht um vor Glück zu schreien, sondern ich kaufe, um es einfach nur zu probieren um es dann zurück zu schicken.

Warum muss mir eine Firma ein schlechtes Gefühl in Kopf einpflanzen, wenn die eigentlich nur das Glück einpflanzen müssen!?

Klar, nun haben die das geändert, aber die Leute welche die alte Werbung kennen haben diesen Spruch dennoch immer den alten Spruch im Kopf, wenn die aktuelle Werbung läuft.

5 Online-Gründer Dezember 15, 2012 um 06:46

Die haben natürlich eine unglaubliche Marketingstrategie hingelegt. Ich habe einmal darüber gebloggt. Dabei tun die etwas, was andere auch tun: Online Schuhe & Klamotten verkaufen.

Die haben aber von Anfang an sehr viel Geld in die Hand für das Marketing in die Hand genomen. Ein Erfolgsgarant!

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Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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