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Kooperation statt Konkurrenz – Gemeinsam mehr erreichen

20. August 2012

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Die deutschen Blogger sind stark dem Konkurrenzdenken verfallen. Auch ich habe mich auf einige Kandidaten eingeschossen, mit denen ich mich in Konkurrenz sehe, statt mit ihnen zu kooperieren.

Versteht mich nicht falsch. Ich will niemandem den Rang ablaufen. Oder doch? Für mich ist Konkurrenz, wenn man sie so nennen mag, eher ein Ansporn. Ich sehe, was andere besser machen als ich und will das auch. Neid ist eine starke Motivation.

Dann gibt es andere Blogger, die einfach meine Texte klauen. Alter Hut, aber Kooperation ist dann für mich recht undenkbar. Ideen stibitzen von mir aus, ganze Texte – gibt Post vom Anwalt.

Lieber sind mir da die Gespräche, die ich seit einigen Monaten mit befreundeten Bloggern immer wieder führe. Ich kann hier und da sogar mal helfen und manches Mal lege ich eine Artikelidee meinen „Freunden“ zum durchlesen vor.

Zeitfaktor – Zusammen arbeiten

Die Zusammenarbeit mit anderen Bloggern spart mir eine Menge Zeit. Ich bekomme ein Feedback im Vorfeld und kann meine Artikel verbessern.

Ich dagegen gebe gerne mal technische Ratschläge und es kommt nicht selten vor, dass ich den Login in einen anderen Blog bekomme, wo ich derart technisches direkt umsetzen kann. Das spart dem anderen Blogger eine Menge Zeit.

Da wir ja in einer sehr hektischen Zeit leben, ist Zeit ein wertvolles Gut, und ich persönlich schreibe lieber, als mich mit anderen Dingen herumschlagen zu müssen. Leider habe ich das nicht immer so gesehen und mir dadurch einige Steine in den Weg gelegt.

Erfahrungswerte: Als ich 2008 mit dem Bloggen angefangen habe, war ich sehr stark konkurrenzdenkend eingestellt. Ich wollte schneller und besser werden als andere. Die Konsequenz daraus wird mir zwar heute zum Vorteil, hat mich aber sehr viel Zeit und Nerven gekostet.

Letztlich musste ich selber alles lernen. Von WordPress über Thesis, CSS und HTML bis hin zu Photoshop musste ich mich in sämtliche Programme einarbeiten.

Dazu kam dann das Affiliate Marketing, Twitter, Facebook und Google+. Ein enormes Wissen, dass Neueinsteiger gerne hätten. So bekomme ich ab und an mal zu hören, dass andere gerne mal nur einen Tag meinen Kopf haben möchten. Sicherlich ein Kompliment, aber es zeigt auch die Problematik.



Ich mache mir da nichts vor. Natürlich bin ich stolz darauf, dass ich meinen Blog ohne fremde Hilfe gestalten und verändern kann. Was aber ist mit den anderen, die das nicht können? Und noch viel wichtiger: Kann ich wirklich alles selber machen?

Linkgeiz

Ein gutes Beispiel dafür ist ein Phänomen genannt Linkgeiz. Immer wieder, wie ein Kaugummi durch die Zähne gedrückt, tausendfach beschrieben und nie geändert. Die deutschen Blogger verlinken nicht gerne.

Warum auch immer. Mittlerweile dürfte wohl jeder gemerkt haben, dass es nur Vorteile hat, andere Blogs zu erwähnen. Wie dem auch sei.

Dadurch, dass eben so wenig verlinkt wird, muss ich das zum Beispiel für meine Affiliate Seiten selber machen. Viel Arbeit und auch sehr zeitaufwendig. Hier könnte durchaus Potenzial zur Zusammenarbeit vorhanden sein.

Ein Beispiel: Wenn ich eine meiner Affiliate Seiten in einen Webkatalog eintrage, und sowieso schon mal da bin, kostet es mich so viel auch die Seite von einem befreundeten Blogger dort zu notieren? Eigentlich nicht.

So habe ich zum Beispiel immer wieder mal die Seite einer Freundin empfohlen, die sich dadurch einige lukrative Aufträge sichern konnte. Hätte sie aber nicht, wäre ich egoistisch gewesen. Dafür hat sie mich in einem Gastbeitrag auf einem anderen Blog erwähnt. Sehr nett. Backlink für nix.

Amerikanisches Vorbild

Die Amerikaner sind uns dahingehend weit voraus. Hier wird verlinkt und empfohlen was das Zeug hält. Der Blogger John Chow zum Beispiel nennt immer wieder andere Blogs und bezeichnet die dortigen Schreiber als „My friend“.

So landen in meinem Posteingang immer mal wieder Email mit dem Titel „My Friend… has“. Und oftmals wird einfach nur auf einen coolen Artikel hingewiesen.

Warum wir deutschen das nicht machen ist mir schleierhaft. Ist das so schwer mal den ReTweet Button oder das Gefällt mir zu drücken? Oh ja, wer empfiehlt schon die Konkurrenz?

Neue Ideen

Ideen für SelbstständigeDas ist für mich der ultimative Grund mich mit anderen kurz zu schließen. Ich weiß gar nichts. Aber alle anderen. Warum deren Wissen nicht nutzen? Warum nicht einfach mal zuhören, anstatt immer nur zu quatschen?

Meine Freunde stecken voller Ideen und ständig wird darüber gesprochen. „Ich hätte gerne in meinem Blog dies und das“, höre ich oft. Und im Nachgang denke ich nur – Gute Idee.

Oder das Gespräch über einen Artikel. Was die Kommentare oft auch tun, machen meine Freunde ständig. „Da könntest Du noch das und das schreiben“, „den Passus verstehe ich aber nicht“, und dergleichen mehr.

Andere Blogger können wirklich furchtbar sein. Und schrecklich. Furchtbar einfallsreich und schrecklich inspirierend.

Möglichkeiten der Kommunikation

Natürlich muss auch eine gemeinsame Form der Kommunikation gefunden werden. Ich nutze generell und gerne Skype. Auch Email und Facebook Chat sind meine ständigen Begleiter. Leider habe ich nur zwei Ohren, sonst stünde hier eine Telefonanlage.

Schneller Gedankenaustausch ist wunderbar über den Chat möglich. Auch ein Brainstorming lässt sich hier super durchführen. Ideen über Ideen über den Chat. Fragen werden zu Artikeln. Ich mache das täglich und es macht wirklich Spaß.

Erfahrungswerte: Schon vor einiger Zeit habe ich mich auf Supertransparent umgestellt. Mich kann man fast immer erreichen. Über Facebook, Email und Skype habe ich angefangen zu helfen. Wo ich nur kann.
Natürlich kostet das viel meiner Zeit. Aber ich lerne tolle Leute kennen und ich kriege fast immer etwas zurück. Dabei habe ich nie vergessen das auch ein „Danke Schön“ in unserer Zeit viel Wert ist.
Das spornt an und immer mal wieder fragen mich die Leute, was ich denn jetzt für meine Arbeit bekomme. Wer das forciert kann also auch ein bisschen nebenbei verdienen. Wissen ist eben doch Macht.
Und was ich nicht weiß, wissen andere.


Kompetenzen anpassen

Auch dafür habe ich ein schönes Beispiel. Neulich im meinem Blog hatte sich ein ziemlich blöder CSS Fehler eingeschlichen. Ich habe den zum verrecken nicht gefunden. Über Skype hatte ich schon Kontakt zu einem sehr netten Programmierer. Der hatte nur leider keine Zeit.

Dafür hat er mich an jemanden weiterempfohlen der den Fehler noch in der gleichen Stunde gefunden hatte. Als ich dann fragte was er für seine Arbeit bekommt, sagte er nur „Dafür kann ich doch kein Geld nehmen. Das wäre ja Abzocke“. Der Fehler war eine falsche Klammer, ziemlich am Anfang der Datei, die dazu führte, das Firefox Probleme hatte.

So nett mich dieser Mensch behandelt hat hätte ich das gerne immer. Und auch wieder: Er kann sich sicher sein, dass er CSS Arbeiten von mir bekommt, wenn ich keine Zeit dafür habe. Er hat durch Freundlichkeit einen Kunden gewonnen.

Ebenso könnten die Blogger unter sich auch verfahren. Was ich nicht kann, kannst Du! Bitte mach! Es ist nicht schwer um Hilfe zu bitten und wenn wir alle mal ein wenig aus unserem Loch herauskommen, dann kann viel bewegt werden. Aber fragen muss jeder selber.

Gemeinsam am Erfolg arbeiten

Und hin und wieder werde ich gefragt. Dann gibt es ein Problem im Blog, eine Urlaubsvertretung oder ein neues Projekt. Natürlich helfe ich da gerne. Und nicht selten sagen mir diese Menschen dann, „Hey ich hab mich über Dich da und da registriert“. Das finde ich dann besonders schön.

Nicht nur, weil ich an jedem Verkauf etwas mitverdienen kann. Sondern weil ich eine Belohnung für meine Arbeit bekomme. Wenn auch nicht sofort und immer im Rahmen der Möglichkeiten des jeweiligen Bloggers.

Aber so kann ich mich auch weiter für sein Projekt engagieren ohne auf die Uhr schauen zu müssen. Ich verdiene ja mit. Also warum nicht mal jemandem helfen erfolgreich zu werden, oder die eigenen Ziele zu erreichen? Je mehr derjenige verkauft, desto eher wird auch mein Konto voll. Und das ist eine Win-Win Situation. Was ich nicht kann, kannst Du – und wir verdienen beide.

Kooperation statt Konkurrenz – Fazit

3d-freundschaftIch würde mir viel mehr dieser Kooperationen wünschen. Denn wenn eines daran besonders schön ist, dann das über die Zeit daraus echte Freundschaften erwachsen können.

Und ist es nicht viel schöner abends mit dem Gedanken ins Bett zu gehen, was man gemeinsam erreicht hat, statt mit dem Gedanken wie weit der Konkurrent wohl vorarbeitet, während wir schlafen?

Gemeinsamkeit ist hier das Stichwort, auch wenn dazwischen etliche Kilometer Kabel, zwei Rechner und mindestens zwei Monitore stehen.

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{ 23 comments… read them below or add one }

1 markusanderl August 20, 2012 um 21:35

Hi Sascha.

Das mit der Hilfe oder Zusammenarbeit wäre eine tolle Idee.
Auch du hast mir schon ein paar mal sehr geholfen.

Allerdings ist das Konkurrenz-Denken leider noch sehr weit verbreitet. Diese Erfahrung musste ich leider auch schon machen :(

Auch große Unternehmen kooperieren. Warum nicht Blogger?
Jeder kann nicht alles können. Für viele würde sich so eine Kooperation sogar sehr lohnen!

Aber trotz einiger Ablehnungen zu mehr Zusammenarbeit gibt es auch ganz tolle und hilfsbereite Blogger mit denen die Kooperation sehr produktiv ist. Siehe meine Blogroll :)

Vielleicht lassen sich einige ja von deinen Argumenten umstimmen :)
Liebe Grüße
Markus

2 Henning August 21, 2012 um 01:04

Hi Sascha,

sehr gut, dass du das ansprichst. Kooperationen – gleich welcher Art – sind völlig normal. Warum nicht unter Bloggern? Ich habe das mal in einem Artikel aufgegriffen, der nach meinem “Blogurlaub” erscheinen wird. Und natürlich habe ich dich verlinkt.

Mich würde es ja auch freuen, mehr Links über andere Blogs zu erhalten. Warum das nicht passiert, ist mir nicht klar. Aber wie Markus es schon schrieb, vielleicht lässt sich ja der eine oder andere überzeugen, da etwas mehr Fleiß einzusetzen.

Vielleicht schaust du am Montag einfach mal in meinem Blog vorbei, da gibt’s dann den neuen Artikel. :)

3 Robert August 21, 2012 um 10:22

Hallo Sascha,

ich finde auch wir sollten uns die amerikanische Blog-Szene als Vorbild nehmen. Sind wir alle in Deutschland nur Konkurrenten ? Gerade in den letzten Jahren scheint das immer mehr der Fall zu sein, so sind zumindest meine Beobachtungen. Besonders der Link-Geiz nimmt deutlich mehr zu, dabei lebt das Internet auch von Empfehlungen. Du hast vollkommen recht, gemeinsam würden wir Blogger deutlich mehr erreichen.

Warum eigentlich so geizig mit den Links ?

Hier wage ich mal eine Vermutung. Warum einen kostenloses Link setzen, wenn ich damit eigentlich auch Geld verdienen könnte. Der stetig steigende Link-Verkauf könnte eine Ursache für die Abnahme der Link-Verweise auf andere Seiten sein, es ist aber nur eine Vermutung.

4 Sascha August 21, 2012 um 13:27

Hallo Robert,

Deine Vermutung würde ich direkt mal entkräften. Der Linkverkauf funktioniert nur dann besonders gut, wenn auch Power im Blog steckt. Den bekommt aber keiner ohne Backlinks. Von daher würde die Bloggosphäre sogar ihre Verdienste steigern können, wenn sie sich gegenseitig helfen.
Und mal ehrlich – Diejenigen die solche Links kaufen sind doch meist eh die großen Firmen, die sich das ohne Probleme leisten können. Wenn also ein paar Blogger eine Nische völlig dicht machen würden, würden die kein Land mehr sehen. Gutes Beispiel ist da die Versicherungsbranche. Zwanzig Blogger tun sich zusammen, arbeiten ein Jahr an ihren “gemeinsamen” Projekten, liefern Mehrwert und die großen können einpacken!
Das wäre mal eine Zusammenarbeit!

LG

5 Chaosweib August 21, 2012 um 21:28

Guter Beitrag. Ich habe gestern mal wieder bemerkt, dass Blogs, die ich verlinke, die Trackbacks nicht freischalten. Sehr sinnvoll. Bei uns herrscht immer noch ein zu hoher Neidfaktor, das ist für mich nicht nachvollziehbar.

Habs mal getwittert und auf meiner Fanpage geteilt.

PS: wenn ich mal nicht mehr so müde, rufe ich an. ;-)

6 Sascha August 21, 2012 um 21:31

Hallo meine liebe,
danke für den Support :-) Ich kann den Neid aber auch nicht nachvollziehen. Gerade mein kleines Blögchen reißt ja niemanden ins Loch. Danke fürs teilen. Und ich freue mich auf Deinen Anruf. Hoffe Dir gehts super, mal von der Müdigkeit abgesehen :-D

GLG

7 Chaosweib August 21, 2012 um 22:02

Die Hoffnung stirbt zuletzt. :D

Aber nochmal zurück zum Linkgeiz: Könnte es nicht auch sein, dass die Übermacht von Google ein bisschen angsteinflößend ist? Wenn wir uns alle gegenseitig verlinken, vermutet das große G ja gleich “Gemauschel” und straft ab, oder? Und dann sollte man möglichst auch nur themenrelevant verlinken. Ich verlinke aber gerne was ich will und mein Interesse ist vielfältig. ;-)

8 Sascha August 21, 2012 um 23:16

Ich sags immer wieder – wen interessiert schon Google? Sollen sie doch abstrafen wen sie wollen. Wenn ich einen Link setzen möchte, mache ich das auch. Ich bekomme immer wieder gesagt, ich könne gut schreiben. Google wird das auch so sehen, also darf ich mir auch nicht themenrelevante Links erlauben.
Ausserdem ist das mein Blog und nicht der von Google. Die können ja einen eigenen Blogverdiener aufmachen und nur themenrelevant verlinken :-)

9 Vicky August 21, 2012 um 23:34

Du hast vollkommen recht! In Österreich sieht das Ganze leider auch nicht besser aus. Ich würde sagen da sind die Blogger noch um einiges geiziger mit den Links ;)

10 Tanja August 27, 2012 um 14:41

Ich finde das Konkurrenzdenken furchtbar. Aus diesem Grund vermeide ich das Wort Konkurrent und nenne sie einfach Mitbewerber. Daraus ergibt sich schon eine ganz andere Denkweise. Da ich ein Musikonlinemagazin betreibe, lese ich selbstverständlich auch Artikel von anderen Musikmagazinen durch. Hin und wieder schreibe ich dann meinen Senf dazu. Ich hatte allerdings deswegen auch schon blöde Kommentare via E-Mail zu ertragen…. Schade eigentlich. Schließlich steht es jedem frei, einen Artikel von mir zu kommentieren, da alles bei mir auf dofollow gesetzt ist.

Allerdings gibt es auch Positives zu vermelden. Ich habe auch schon einen Blogger gefunden, der nun mit zu meinen Redakteuren gehört. Es gibt also solche und solche Internetteilnehmer.

11 Sascha August 28, 2012 um 07:45

@Tanja Das bestätigt ja nur wieder, dass vielen der aktuelle Zustand auf die Nerven geht. Nur wer fängt an, das zu ändern?

12 Jonas Geldschläger August 30, 2012 um 13:46

Hey Sascha, ahoj Folks,

ich weiß gar nicht mehr, wie ich in diesem Artikel gelandet bin. Weiß nur, dass es funktioniert hat und ich über einen Link mal wieder in Deinem Blog vorbei schaute. Allerdings glaube ich mittlerweile nicht mehr an solche Dinge. Tja…, so kann es gehen.

Vor einige Zeit habe ich einen lange Artikel über den Linkgeiz der Blogosphäre geschrieben, habe geschaut, warum und vor allem wo das Problem liegt. Es ist ein ewiges Anprangern und dennoch ändert sich überhaupt nichts. Ich verweise ständig auf andere Seiten und gebe die Möglichkeit, die eigenen News auf meinem Blog einzutragen. Die Frage, die sich nun stellt, was bringt es? Es geht nicht darum, dass ich mir von einem Link einen Backlink verspreche, dass ich nur egoistisch im Netz unterwegs bin, doch merke ich, dass die meisten Kooperation solange funktionieren, solang mein Gegenüber etwas davon hat. Danach ist oftmals Funkstille. Schade.

Nun…, dann drücke ich weiterhin die Daumen und hoffe auf einen steigenden, vor allem produktiven Austausch in der Blogosphäre. Schaden kann es ja nicht :-)

beste Grüße

13 Sascha August 31, 2012 um 07:56

Hallo Jonas,
schade das du den Glauben verloren hast. Dabei gibt es so schöne Ansätze. Ich halte das dann für mich einfach so, dass ich Quellen verlinke. Egal ob was kommt oder nicht. Irgendwann werden die Nofollow Links sowieso verfolgt und dann war das ganze verbieten für Suchmaschinen eh für die Katz. :-)

LG

14 markusanderl August 30, 2012 um 17:54

Hi Sascha und die anderen.

Ich habe deinen Artikel als Anlass genommen und eine kleine Anleitung gegen den Linkgeiz geschrieben.
Natürlich bei weitem nicht so umfangreich wie du aber es ist mal ein Anfang :))

http://techmediaz.de/2012/08/30/blogger-in-kooperation-gemeinsam-mehr-erreichen/

Also einfach mal vorbeischauen, kommentieren und einen Backlink abstauben :))))

Liebe Grüße
Markus

15 Sascha August 31, 2012 um 07:51

Einen schönen Ansatz hast Du gepostet. Kann ich nur empfehlen und sollten wir mal in Angriff nehmen.

LG

16 Kleckerlabor August 31, 2012 um 20:29

Das Blogger so ein wenig Futterneidsich sind
leider noch sehr weit verbreitet. Diese Erfahrung musste ich leider auch schon machen trotzdem auch wenn es ein wenig blauäugig ist, verlinke ich oft, gerne und Do Folloiw auf Blogs die mir Interessieren, verlinke

“Ich sags immer wieder – wen interessiert schon Google? Sollen sie doch abstrafen wen sie wollen” Daum hoch für Sascha, das sehe ich genau so weil meiner Meinung nach existiert das ganze Internet eigentlich nur aus Hyperlinks ;)

17 Astrid Radtke September 3, 2012 um 16:50

Nicht nur die Blogger fürchten sich von Konkurrenz. Viele richten ihr ganzes Denken und Tun auf die Mitbewerber innerhalb ihres Berufsfeldes aus. Schade um die vergeudete Energie. In der Zeit könnte man auch den einen oder anderen Blog lesen und daraus für sich lernen bzw. Marketing in eigener Sache betreiben. Außerdem ist man gemeinsam einfach stärker, weil man sich auch inhaltlich ergänzen kann.

Eine Kooperation kann zusätzliche Leser/Kunden generieren. Allerdings ist Kooperation keine Einbahnstraße. Dazu muss sich manch einer mal klar werden, was er unter Konkurrenz versteht http://www.buerodienste-in.de/2012/05/konkurrenz-oder-kooperation-eine-frage-der-perspektive/ und über sinnvolle Kooperationen als Ergänzung nachdenken.
Das ist dann eine Bereicherung für alle Beteiligten.

18 Sebastian September 19, 2012 um 12:53

Sehr guter Beitrag. Dieses Konkurrenzdenken in Deutschland geht mir mächtig auf die Eier. Es ist ja nicht nur so, dass nicht verlinkt wird. Auch diese unsäglichen Abmahnwellen von profitgierigen Anwälten und skrupellosen konkurrenten ist schlimm.
Deutschland ist einfach von einer Neidgesellschaft geprägt. Kaum jemand gönnt dem anderen etwas. Wenn jemand mal Erfolg hat, dann wird sofort die kriminelle Seite gesucht, oder sonstige Gründe. Denn es kann ja nicht mit Rechten Dingen zu gehen, wenn jemand mehr Erfolg hat als man selbst.
Ich denke, der SChlüssel liegt wie so oft, bei sich selbst. Be the change you want to see in others…Deswegen verlinke ich, tweete und like ich auch alle Beiträge die mir zusagen. Aber nicht, weil ich etwas dafür erwarte, sondern weil es für mich selbstverständlich ist. Immerhin hat sich der Autor Mühe gegeben, seine Gedanken gemacht und wenn es mir nützt, dann ist es für andere wohl auch von Interesse.
Gruß,
Sebastian

19 Sascha September 24, 2012 um 07:54

Hallo Sebastian,
ich hoffe das bald viel mehr Leute so denken wie du. Erst dann wird sich auch etwas ändern. :-)

20 Stefan Wehmeier Oktober 2, 2012 um 13:33

“Kooperation statt Konkurrenz”, sagte der Führer im Politbüro und meinte: “Ihr sollt alle darin kooperieren, mich als euren Herrn und Meister anzuerkennen, und kommt niemals auf die Idee, mit mir konkurrieren zu wollen!”

Der Markt (marktwirtschaftlicher Wettbewerb) wirkt nie ausbeuterisch, sondern ganz im Gegenteil immer ausgleichend. Ausbeutung entsteht aufgrund der Einschränkung des Wettbewerbs durch den Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, aufgrund einer fehlerhaften Geld- und Bodenordnung) und in verstärktem Maß durch die Abschaffung des Wettbewerbs in einer sozialistischen Planwirtschaft (Staatskapitalismus).

Der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation, die freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus, setzt den elementaren Erkenntnisprozess der “Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion” voraus:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/09/von-den-drei-verwandlungen.html

21 Eric Oktober 14, 2012 um 11:19

Ein sehr schöner Artikel den ich bei Gelegenheit auch mal in meinem eigenen Blog ausführliche kommentieren werde.
In deinem Artikel haben sich doch schon einige Leute gemeldet, wäre schon wenn man also einige Kontakte knüpfen könnte, denn gemeinsam kann man in der Regel mehr erreichen.

Gruß

Eric

22 Kleckerlabor Oktober 19, 2012 um 12:21

Hi hier gibt es einen gutes beispiel von so einen Kooperation
https://plus.google.com/b/112328479953900098187/112328479953900098187/posts
Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen

23 Reinhard Oktober 21, 2013 um 22:57

Sehr schönes Plädoyer. Ein schönes Bsp. ist auch in der Ökonomie zu finden. Offene Volkswirtschaften profitieren vom Handel (Tausch), da Sie bestimmte Produkte günstiger importieren können. Sie können dadurch Produkte billiger anbieten und die Verbraucher haben mehr Geld für andere Dinge. Analog dazu, wenn wir weniger konkurrieren und mehr unser Wissen teilen würden, hätten wir mehr Zeit für Dinge, die wir für wichtig empfinden würden. :-)

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  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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