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Generation Online Shopper – Ladenlokale können dicht machen

10. August 2012

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Online Shopping ist für die Meisten Internet Nutzer nichts neues mehr. Die Einkäufe über den virtuellen Ladentisch explodieren nahezu. Und überall wird geschraubt, um die Online Shops zu optimieren.

Social Media, kostenloser Versand, neue Produkte und leichtere Zahlungsabwicklung machen die Online Shops zu den virtuellen Mega Malls, in denen es kein Gedränge und Schlange stehen gibt.

Technisch gesehen finde ich, dass die Online Shops jedem Laden mittlerweile den Rang ablaufen. Die Verkäufer Online sind nie unfreundlich. Im Gegensatz zum Laden muss ich nicht die Launen derer ertragen, die an der Kasse sitzen. Ich werde direkt abkassiert, und muss mir keine Sorgen um den Kassenbon machen, denn den bekomme ich ja per Email.

Um mal einen direkten Vergleich anzustellen, habe ich mich einem Thema gewidmet, dass mich seit geraumer Zeit enorm stört. Ich habe keine Sonnenbrille :-)

Meine letzte Sonnenbrille ist leider in meinem Unfallwagen zurückgeblieben. Jetzt ist sie wahrscheinlich ein Monokel. Aber immer wenn ich eine benachbarte Stadt fahre, schaue ich nach einem würdigen Ersatz.

Die letzte Brille, die ich hatte war damals eine Neuerscheinung von Dolce & Gabana für etwas weniger als 400€. Deshalb „würdiger“ Ersatz.

Offline Shopping

Benachbarte Städte sind zum Beispiel Trier, Koblenz oder Aachen. Aber wo ich auch geschaut habe, es war einfach zu wenig Auswahl vorhanden. Oder nur Biene Maja Super Riesen Groß Brillen, hinter denen ich gleich mein ganzes Gesicht verstecken kann. Da ich mich aber für so hässlich gar nicht halte, kommt so was nicht in Frage. Auch aus dem Teenie Alter bin ich raus.

Eine schlichte elegante Sonnenbrille, habe ich bisher bei noch keinem Optiker gefunden. Ja bei einem Optiker schaue ich danach. Bisher war mir der Service dort wichtig. Aber ehrlich – ich habe die Nase davon gestrichen voll.

Das Ende meiner Offline Suche ist gekommen. Und das Ergebnis ist katastrophal. Nicht nur, dass viele der Kundenberater einfach keine Geduld haben, wenn noch ein anderer Kunde im Laden steht. Sobald es etwas wärmer ist, ist die Stimmung in vielen Geschäften doch sehr gereizt.

Den Gipfel der Frechheit lieferte mir aber ein Optiker Laden, der sich in der Trierer Innenstadt neben McDonalds befindet. Der Laden war leer. Nachdem ich mich bemerkbar gemacht hatte, wobei ich das eigentlich von der Klingel schon erwartet hatte, bat man mich kurz zu warten.

Nach zehn Minuten habe ich den Laden wieder verlassen und habe mein Geld lieber in Cheeseburger investiert, anstatt darauf zu warten, dass der Verkäufer seine Schnalle am Telefon befriedigt hat und mich bedienen kann.

Online Shopping

Wie gesagt bin ich auf der Suche nach einem würdigen Ersatz. Also habe ich mich Online auch mal umgesehen. Neben Amazon, die ich nun nicht unbedingt für prädestiniert halte, mir etwas vernünftiges in dem Bereich zu kaufen, bin ich auf einen Shop aufmerksam geworden, der mich aus den Socken gehauen hat.

Design
Das kleine Designerherz in meiner Brust schlug glatt mal doppelt so schnell. Und das nicht aufgrund der Angebote. Vielmehr wegen der absolut geilen Optik dieses Online Shops.

Der Online Shop, den ich besucht habe war Edel-Optics (www.edel-optics.de)

Online Shop Edel-Optics

Alleine das Hintergrundbild ist fantastisch. Die ganze Seite ist mehr als ansprechend aufgebaut und macht dem Namen alleine schon vom Design her alle Ehre. Siehe Screenshot.

Was mir nicht so besonders gefallen hat, ist die rechte Seitenleiste, die ein wenig zusammengequetscht aussieht. Da muss der Designer nochmal ran.



Angebot
Natürlich ist das tollste Design wertlos, wenn nicht auch das Angebot stimmt. Besonders schön in diesem Online Shop ist, dass direkt auf der Startseite angezeigt wird, wie viele Produkte es in jeder Kategorie gibt. Sonnenbrillen sind das rund 15.500 Stück.

Da kann ich Ewigkeiten stöbern und bin mir am Ende sicher, das Beste für mich gefunden zu haben. Große Auswahl, keine nervenden Verkäufer die mit ihrem aufgesetzten Grinsen „Kann ich was für Sie tun?“ fragen. Einfach nach Herzenslust anschauen. Das ist Shopping.

Könnte man jetzt nach an- und ausprobieren, käme ich nicht mehr vom Rechner weg.

Service
Ja das ist wichtig. Auch Online. Hier auch besonders schön gelöst. Direkt oben in der rechten Seitenleiste bekommst Du die Telefonnummer serviert und kannst den Leuten von 10-18Uhr auf die nerven gehen. Die freuen sich sogar drüber.

Darunter die Trustelemente des Shops. Zahlungsbuttons, die dem Besucher das Vertrauen einimpfen.

Und der Hammer – Eine Bewertung mit Prädikat „Perfekt“ bei 1026 Kundenbewertungen, die ihre Stimme bei einem externen Anbieter abgeben. Das ist eigentlich nur noch durch noch höhere Zahlen zu toppen.

Hier mal ein Zitat:

Top Ware, zu super Preisen mit kompetenter Beratung. Alles im ersten Satz gesagt! Wer woanders kauft ist selber schuld.

Aber auch hier ein kleiner Tipp zur Verbesserung: Der Besucher wünscht einen proaktiven Dialog mit dem Hersteller oder Shopbetreiber. Dazu gehört aus meiner Sicht auch, dass die häufig gestellten Fragen zu finden sind. Die gehören nicht unten in den Footer, sondern über die Zahlungsmethoden unter die Telefonnummer. Da der Betreiber hier aber nicht mitliest, ist das ein Gedankenanreiz an meine Leser.


Auf den Punkt

Ich will jetzt keine Lobeshymnen für Edel-optics ausbringen. Mir ist nur der Unterschied selten so deutlich vor die Nase gesetzt worden. Offline Shopping macht keinen Spaß, wenn die Verkäufer mir nicht passen, sich durch Massen von Menschen gekämpft werden muss und dann der frustrierende Abschluss folgt. Ohne Ergebnis. Online Shopping ist bequem, schnell und ich finde garantiert, was ich haben will. Bevor ich also stundenlang durch die Stadt laufe, bestelle ich Online, warte 1-2 Tage und hab keinen Stress mehr.

Ich bin der festen Überzeugung, das bei den derzeitigen Zuständen der Einzelhandel enorm zu kämpfen hat. Wie aber auch in obigem Beispiel genannt, tut sich da nicht viel. Wo sind alte Werte, wie freundliche Bedienung und perfekter Service?

Ich möchte das nicht pauschalisieren, aber in der Masse der Geschäfte gehen diejenigen unter, die dem Kunden in der Wartezeit einen Kaffee anbieten und zum Small Talk auffordern. Das zwischenmenschliche kann der Online Shop kaum ersetzen, aber da es Offline auch nicht oder nur kaum dazu kommt, sind mir die Online Shops doch lieber.

Macht die Ladenlokale zu

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Solche Ladenlokale sollten geschlossen werden. Klar, ich muss zum Frisör. Da bekomme ich aber auch alles was ich haben will. Neben der Dienstleistung wird mir Unterhaltung geboten und es wird sich gekümmert.

Gehe ich dagegen in einen Spielwaren Laden, dann fehlt meist die Beratung und ich muss schon wissen, was Kinder sich wünschen. Davon wird ausgegangen. Bin ich aber auf der Suche nach einem Gesellschaftsspiel, dann werde ich nur komisch angesehen und gefragt „Für Sie?“.

Es ist also für die Verkäufer nahezu undenkbar, dass ich mich mit meinen Freunden abends bei einem gemütlichen Glas Wein hinsetze und wir einfach mal „Die Siedler“ spielen ohne dabei den Rechner einzuschalten. Und das habe ich in allen drei genannten Städten beobachtet. Solche Ladenlokale verschwenden Platz, denn ich bin nicht der einzige der dann lieber Online Shoppen geht.

Welchen Sinn, welche Daseinsberechtigung hat dann ein Geschäft, wenn es lediglich eine Sammlung bunt zusammengestellter Ware ist und die Verkäufer keine Lust haben, das Produkt auch an den Man zu bringen?

Online bemüht sich jeder Shop Betreiber um steigende Umsätze und versucht jeden Kunden individuell glücklich zu machen. Sogar Live Chats werden angeboten, in denen ich nach meinen Wünschen gefragt werde. Will ich nicht chatten, dann klicke ich das Fenster weg. Keine Beschwerde. Kommt mir im Laden eine Verkäuferin entgegen gehetzt, nachdem ich ihn gerade betreten habe, und ich sie wieder wegschicke, weil ich „erst mal schauen“ will, guckt die mich an wie sieben Tage Regenwetter. Dann fühle ich mich unwohl und gehe wieder.

Lange Rede, kurzer Sinn

Obwohl ich schon einen Zacken älter bin, und auch die Offline Freundlichkeit noch erleben durfte, bin ich zum begeisterten Online Shopper geworden.

Vorbei die Suche nach einem Parkplatz, das Gedränge in der Menschenmasse. Vorbei die Pöbeleien bescheuerter Jugendlicher, die Bettelleien durch irgendwelche Penner, die zu blöd sind Hartz IV zu beantragen.

Kein Stress mehr, viel Auswahl, pünktliche Lieferung und freundliche Beantwortung meiner Fragen bietet mir das Online Shopping.

Offline – Nein Danke. Ein anderes Statement kann sich wohl kein Online Shop Betreiber wünschen.

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1 Peter August 11, 2012 um 17:46

Ich glaube auch, dass das online shopping die Zukunft sein wird. Die Bequemlichkeit wird vor der Gewohnheit siegen. Die jüngere Generation ist schon daran gewöhnt und wird da bald das Ruder übernehmen.

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    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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