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Wird SEO jetzt neu erfunden? Fehlschläge und Erfolge

19. Juli 2012

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seo neu erfindenEigentlich ja schon kein Thema mehr, aber ich habe mich heute gefragt, ob nicht doch noch Möglichkeiten vorhanden sind, vernünftige Backlinks zu sammeln.

Oder verlässt man sich in Zukunft darauf, dass Google die Suchmaschinenoptimierung für meine Seite selbst macht?

Abwegig ist der Gedanke ja nicht, bedenkt man die Änderungen der letzten Zeit, die im Übrigen noch immer anhalten. Google wird ständiger Leser und bewertet Texte nicht nur nach Aktualität, sondern auch nach Zugriffen, Aufenthaltsdauer und anderen Merkmalen.

Wie funktioniert SEO jetzt?

Ich fürchte, so ganz genau kann das niemand sagen. Sicherlich gibt es Experten, die anhand einer SEO Beratung ein vernünftige Strategie für jeden von uns erstellen können. Da sie mir immer wieder über den Weg laufen, sei Seonative genannt, eine SEO Agentur aus Stuttgart, die ein solches Angebot im Portfolio haben.

Hat man aber nicht das nötige Kleingeld zur Hand und muss alles selber machen, ist guter Rat natürlich teuer, Ich für meinen Teil habe mich entschieden ganz auf das aktive Linkbuilding zu verzichten. Google kommt sowieso jedem auf die Schliche. Dennoch gibt es paar Dinge die man tun kann.

Social Shares
Das ein neuer Artikel im Blog auch gerne gelesen werden soll ist klar. Nur wie soll das gehen, wenn ihn niemand kennt? Also stelle ich meine Artikel bei Facebook und Twitter ein. Es gibt aber auch noch viele weitere Portale, die mit den eigenen Artikeln gefüttert werden können. LinkedIn, Pinterest, Xing und was weiß ich nicht noch alles.
Wie mit den Social Bookmarking Portalen auch, versucht jeder mit dem eigenen Social Network zu punkten. Irgendwann einmal wird es so sein, dass auch diese Netzwerke als „Spam“ markiert werden. Und dann wird es wieder einen Aufschrei geben, jeder wird sich beklagen, dass der eigene Content nicht ausreichte um weiterhin gut zu ranken.

Social Boosts
Solange aber die sozialen Netzwerke noch gut funktionieren, ist für mich auch die Verwendung von Boosts in dieser Richtung sinnvoll. Man bestellt einfach ein paar Leute in Artikel, die diese dann liken, sharen, twittern usw.
Da Google auch die Verbreitung in den Netzwerken misst, kann das also für das eigene Ranking vorteilhaft sein. Einen Test habe ich damit schon einmal gemacht und eine ganze Serie boosten lassen, die jetzt einer der Haupt-Traffic-Lieferanten auf meinem Blog ist. Wenn das Verfahren reproduzierbar ist, werde ich natürlich diese Strategie veröffentlichen.

Fehlschlag Social News
Ganz ähnlich den Bookmarking Portalen funktionieren auch die Social News. Beitrag verlinken, ein bisschen Text dazu schreiben, natürlich möglichst relevant und schon steigt das Ranking des Artikels. Was sich so gut anhört, funktioniert bei mir leider nicht. Egal welches Portal es dann auch ist, es haben sich bei mir weder Besucher noch bessere Rankings eingestellt.

Bookmarking
Da es ja immer wieder gerne empfohlen und vor allem auch verkauft wird, sei auch das Bookmarking kurz angesprochen. Obwohl ich schon sehr viele Bookmarks sammeln konnte, bei den diversen unterschiedlichen Portalen, hat sich dadurch meinem Erachten nach gar nichts getan. Wie auch? Google weiß, wie einfach man an einen Bookmark herankommt und dementsprechend gering werden solche Links gewertet. Zu Beginn meines Lebens als Blogger (2008) habe ich richtig viele davon gesammelt und damit, wie auch heute, eigentlich nie etwas erreichen können. Das Einzige, was einen Artikel mal in ungeahnte Höhe getrieben hat, waren Supercharged Bookmarks, deren Erstellung aber ein Mordsaufwand ist.

Linktausch
Hier kann ich kaum eine Aussage treffen. Ich bin kein besonders großer Fan davon reziproke Verlinkung Seiten weit zu betreiben und die meisten Anfragen gefallen mir nicht, weil ich meiner Meinung nach zu schlecht bedient werde. Sicherlich gibt es sehr viele gute Seiten im Internet, mit denen sich der Tausch lohnen würde, aber wenn mir eine Anfrage rein flattert, von einer Seite, die neu ist, lehne ich dankend ab. Keine Erfahrungswerte vorzuweisen.

Artikelverzeichnisse
Ja, auch immer wieder gerne erwähnt sind Artikelverzeichnisse. Nutze ich, bringt mir was. Nicht unbedingt in Bezug auf das Ranking, aber aus Sicht des Traffics auf jeden Fall. Ab und an veröffentliche ich in einem moderierten Verzeichnis einen Artikel und der Strom des Traffics übertrifft in Spitzenzeiten sogar Google. Es lohnt sich also daraus eine vernünftige Strategie zu formen und aktuell arbeite ich daran.

Forenbeiträge
Die guten alten Foren. Ratgeber, Fragenbeantworter und Diskussionsgrundlage. Aber auch Inspiration für Artikel. Hier bewege ich mich noch viel zu selten. Das wird sich aber wieder ändern. Es gibt viele Foren, gerade in dem Bereich, in dem sich auch Blogverdiener bewegt und ein paar zusätzliche Besucher können nicht schaden. Neue Anregungen lassen sich so problemlos über die Kommentare einfangen.
In Bezug auf SEO weiß ich gar nicht, ob das so viel bringt. Ich denke eher, dass auch hier ähnlich vorgegangen wird, wie auch bei den Bookmarks. Leicht zu kriegen, nichts wert.

Mein SEO

Mein SEO ist also eigentlich gar kein SEO. Ich schreibe meine Artikel, veröffentliche diese bei FB und Twitter. Fertig. Ich versuche dabei so viele Infos wie möglich kompakt mit einzubringen Denn damit habe ich einen Vorteil gegenüber allen Linkninjas. Wenn ich nicht sammle, wird mein Ranking nicht durch Backlinks bestimmt, sondern nur über die Beiträge selber. Eine Entwertung der Inhalte kann also nur in einem Fall stattfinden:

  • Die Artikel sind Jahre alt und nicht mehr aktuell

Jetzt gehen manche Leute hin und versuchen Google und Co zu veralbern, indem sie einfach kein Datum in die Artikel schreiben und das sogar als Tipp veröffentlichen. Als ob Google nicht weiß, wann ein Artikel das erste Mal gefunden wird. Blödsinn sag ich da nur.

Seo neu erfinden – Fazit

Gute Beiträge ist und bleibt das Einzige an Suchmaschinenoptimierung, dass ich in Zukunft auch noch weiter ausbauen will. Je mehr desto besser. Und letztlich hängen davon auch die Einnahmen ab. Dabei geht es mir weniger darum meinen Blog möglichst schnell möglichst voll zu bekommen, als mehr darum, gute Artikel zum Thema zu schreiben. Recherche und Ausführung sind wichtiger als Backlinksammlerei. Und vor allem macht mir das Schreiben mehr Spaß als auf irgendwelchen Verzeichnissen nach einer Möglichkeit zu suchen einen Link zu platzieren.
Letztlich ist es genau die Sammelleidenschaft der SEO´s die im Google Algorithmus irgendwann mal wieder einen Punkt verletzt und zur Abwertung der Seite führt. Damit bleibt SEO eine selbst erfüllende Prophezeiung: Nach einem Update muss angepasst werden, was letztlich die Daseinsberechtigung der Agenturen werden wird.

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{ 22 comments… read them below or add one }

1 Sandra Juli 20, 2012 um 09:42

Ähm… Sascha… – du hast einen absolut wichtigen und wirklich in den kommenden Monaten immer mehr hochkommenden Social-Media-Booooooost vergessen… Google+ (!!!)
In den englisch-sprachigen Foren ist es bereits mehrfach angesprochen worden dass Google in Zukunft seinem eigenen Social-Media die meiste Relevanz zugestehen wird, da hier ja Menschen die Eintragungen machen müssen, und nicht Maschinen via Apps von Wordpress etc. – also der alte DMOZ Gedanke neu reproduziert.

2 Sascha Juli 20, 2012 um 21:25

@sandra Da hast Du recht. Ich glaube ich dachte da auch eher stellvertretend als speziell. Danke für die Ergänzung.
LG Sascha

3 Joschi Juli 21, 2012 um 20:23

Hallo Sascha,
wie immer ein sehr informativer Beitrag. Aber auch wenn Du (fast) kein SEO machst, wenn man “Geld verdienen im Internet” eingibt, bist Du auf der ersten Seite. Stark! Das wäre ich auch gerne, zumal ich von 10. bis 20. August meinen plrclub “PLR-Power der nächsten Generation!!” launche. Ich wünsche Dir alles Gute und freue mich schon auf Deinen nächsten Beitrag.
Viele Grüße aus Bayern
Joschi

4 Lothar Juli 28, 2012 um 08:00

Wenn jemand so gute Artikel schreiben kann wie du: klar, dass du damit sehr hoch kommst in Google. Und dass du auf dieses Pferd setzt. Doch wer kommt schon in Google unter die ersten 10? Für fast jeden bleibt das doch nur ein Traum. Warum soll ich mich für etwas abmühen, das ich eh nicht erreichen kann: eine Top-Plazierung. Ist es für das Gros der Webseiten-Betreiber nicht sinnvoller, Besucher direkt abzugreifen (auch natürlich über Backlinks, Foren usw.!). Als auf Google zu setzen?

5 Peter August 1, 2012 um 16:00

Ich denke was SEO angeht werden sich Dinge durchsetzen, die einem auch der “gesunde” Menschenverstand eingibt. Google wird die Leute bevorzugen, die mit ihnen zusammenarbeiten und die sie “kennen”. Wer bei den Webmaster-Tools einen Account hat, seinen Blog dort anmeldet, bei Youtube fleißig Videos hochlädt UND bei Google+ aktiv dabei ist, der landet vorne – so einfach ist das.

Wer eine reine Affiliate-Seite betreibt und mit hunderten gekaufter Links SEO optimiert, der braucht sich nicht wundern, dass er zunehmend aus der Suche fliegt. Früher war das noch etwas anders aber mit jedem Update wird die Luft dünner für “Magermilich”-Content mit massig Werbung.

Daher hat Sascha schon recht, wenn er sagt, dass guter Content auf lange Sicht gewinnt.

6 Sascha August 1, 2012 um 18:37

@Joschi Hi, und danke für die Blumen! Ich wünsche Dir ebenfalls viel Erfolg für Dein kommendes Projekt.

@Lothar Ich habe mal sehr klein angefangen. Mein erster Artikel hatte glaube ich 250 Wörter. Wenn man stetig an den eigenen Skills arbeitet kann man viel erreichen. Und ich denke, dass ich noch eine Menge lernen muss. Wenn ich das kann, dann kann das jeder andere auch. Anfangen ist das Zauberwort.

@Peter Ich sehe das ganz genauso. Alles was der Mensch als gut erachtet, wird auch Google so sehen. Deswegen einfach keinen Kopf machen und schön weiter schreiben. Zumindest gilt das für mich.

7 Lothar August 1, 2012 um 19:17

Vielen Dank Sascha,
deine Worte sind wirklich sehr ermutigend.
Übrigens habe ich auch den Eindruck, dass Google die Webseiten bevorteilt, wo der Inhaber Google-Dienste benutzt. Andernfalls wäre ich nach so kurzer Zeit nicht schon auf Seite 2 mit einem Keyword. Ich werde mich jetzt bei Google+ anmelden. Und muss mal sehen, wie das mit dem Webmaster-Tool ist

8 Sascha August 1, 2012 um 19:36

@Lothar Was ich nur nicht verstehe, auf Deiner Internetseite machst Du doch Werbung für Ralf Schmitz und seinen Affiliate König. Wenn Du das Produkt doch kennst, dann sind die Anfänge doch gar nicht so schwer, zumindest laut Deinem Text nicht.

Was Google und die Nutzung der Google Dienste angeht, würde ich Dir das blind unterschreiben. Jeder, der sich mehr und mehr an Google Dienste und Produkte bindet, wird sicherlich einen Vorteil haben. Ist ja auch logisch. Wenn ich die gleichen Dienste wie Google anbieten würde, dann wären auch die im Vorteil, die meine Dienste nutzen, anstatt die der Konkurrenz. So werden Schafe nun mal gezüchtet.

9 Lothar August 1, 2012 um 19:50

Ich habe “Der Affiliate-König” gekauft. Ich habe mich intensiv damit beschäftigt. Nur so konnte ich überhaupt Blogs erstellen und mit Affiliate-Marketing anfangen. Davor hatte ich Null Ahnung von so etwas. Es ist also 100%ig so, dass ich von diesem Produkt überzeugt bin. Ich musste mich gar nicht mit Partnerprogrammen usw. beschäftigen. Es ist nicht einfach, genügend Traffic auf die Seite zu bekommen. Wobei ich natürlich erst vor ca. 4 Wochen angefangen habe, meinen Blog zu bewerben. Durch solche Kommentar hier. Auch viele Kommentar in renommierten Foren. Das ist schon echte Fleißarbeit. Ich bin jeden Tag dran. Mal sehen, wie sich das mit der Zeit auswirkt. Der Backlinkchecker sagt: ich habe 50 Backlinks bisher. Ist wohl nicht die Welt. Na ja, es ist ein Versuch. Ich gebe mein Bestes. Mal sehen, was dabei herauskommt. Vielleicht so nach 3 oder 4 Monaten wird man ein erstes Zwischen-Resumée ziehen. Was Traffic und Vermittlungen/ Verkäufe angeht.

10 Sascha August 1, 2012 um 20:12

Na das ist ja schon mal gut. Von dem Produkt, dass man bewirbt, sollte man nicht nur überzeugt sein, sondern das bestenfalls auch schon mal getestet haben. Nur so kommst Du auch authentisch rüber.
Ich bezweifle allerdings, das nach drei oder vier Monaten schon so viel dabei rum kommt, wie in solchen Paketen versprochen wird.
Und wie ich es schon einmal gesagt habe, nicht nur die Backlinks zählen. Besser ist da sicherlich guter Content. Und wenn Du Deine Seite einmal bei Seitwert,de durchlaufen lässt, sieht das noch ziemlich übel aus.
Wenn ich Dir einen Tipp geben darf: Hoste Deinen Blog selber, zum Beispiel bei AllInkl*. Da bist Du nicht so beschränkt in den Möglichkeiten wie bei den kostenlosen Anbietern. Und noch einen: Wenn Du den Affiliate König schon besitzt, dann schreibe ein Tagebuch darüber, wie Du die Tipps umsetzt, und was sie bringen. Damit dürftest Du wesentlich mehr erreichen, als mit einer simplen Produktbeschreibung.

VG

11 Lothar August 1, 2012 um 20:22

Ja, das mit der selbstgehosteten Seite, das wird sicher bald kommen.
Du schreibst: ich soll in einem Tagebuch beschreiben, wie ich die Tipps umsetze. Alles schön und gut. Nur darf ich dem Blogbesucher nicht so viel verraten, dass das Kaufen des Affiliate-Königs überflüssig wird. Ich werde noch weitere Artikel schreiben. Über Themen, die in Der Affiliate-König nicht beschrieben werden. Zum Beispiel über die Keyword-Recherche. Oder über das Thema “Traffic generieren”. Mit beiden Themen kenne ich mich mittlerweile schon ganz gut. aus. Okay Sascha. Ich danke dir, dass du dir soviel Zeit für mich nimmst. Ich habe schon einige Anmeldungen zum Newsletter. Habe ca. 30 Newsletter konzipiert. Auch darüber könnte ich einen Artikel schreiben. Ganz zuletzt (wenn du noch Zeit hast) fällt mir noch eine Sache ein, die mich beschäftigt: Kann es vorkommen, dass beim Versenden von Newslettern mein eigenes Email-Programm oder das des Empfängers den NL als Spam abtut? Natürlich schreibe ich nur an Empfänger mit Double-Opt-In. Ich habe darüber gelesen, über dieses Thema. In welchen Fällen wird ein Email-Programm so reagieren? Natürlich sind meine Betreffzeilen einwandfrei. Ohne verbotene Inhalte wie z.B. “Kostenlos”

12 Sascha August 1, 2012 um 20:30

Ich denke nicht, dass der Affiliate König so furchtbar große Geheimnisse enthält. Vielmehr bin ich der Meinung, dass die Themen zwar gut zusammengeschrieben, aber auf meinem, Peer Wandigers Blog, oder bei Bonek oder Eisy sicher schon behandelt wurden.
Wichtig ist, dass Du dem Leser zeigst, dass er einen wirklichen Nutzen davon haben kann. Was Du dafür an Informationen rausgeben kannst spielt keine Rolle.
Bei mir landen auch ab und zu mal Mails meiner Freunde im SPAM Ordner. Ich denke, dass hängt viel mit der Software zusammen. Thunderbird zum Beispiel hat einen lernenden Spam Filter. Was heute noch gut ist, kann morgen aussortiert werden. Vielleicht hilft es, wenn Du Deine Abonnenten bittest, Deine Absende Adresse als “bekannt”, “no Spam” oder sonstwie zu markieren.
Alternativ und wesentlich besser sind aber Autoresponder wie zum Beispiel AWeber.
Dafür, dass ich mir die Zeit nehme, bin ich im Übrigen da. Dafür betreibe ich meinen Blog. Und ich bemühe mich möglichst alle Fragen zu beantworten.
Mir fiel Übrigens noch etwas zu den Kommentar Backlinks ein. Du weißt schon, dass die nach Panda und Pinguin kaum noch etwas wert sind? Besser sind da sicherlich Gastbeiträge.

13 Lothar August 1, 2012 um 20:50

Es geht mir weniger um den Wert von Backlinks. Als vielmehr darum, an möglichst vielen Stellen im Internet meine URL zu hinterlegen: auf Foren und Blogs. Der Tipp, meine Adresse unter “bekannt” abzulegen, ist natürlich super! Habe das hie und da schon mal gelesen. Aber noch nie für mich in Anspruch genommen. Natürlich steht im Affiliate-König nicht viel, was für dich als Fachmann ein Geheimnis sein könnte. Aber stelle dir mal vor: da ist jemand, der weiss überhaupt nicht, wie man sinnvollerweise einen Blog erstellt. Einen guten Blog. Für Affiliate-Marketing. Der tappt blind durchs Dashboard von blogger, wordpress oder tumblr. Und weiss nicht, wo hinten und vorn ist. “Einstieg ins Affiliate-Marketing”. Das ist die Devise für Der Affiliate-König. Mit diesem Keyword bin ich auf Seite 3 in Google. Vor 2 Wochen noch auf Seite 2. Ich kenne die Blogs von Peer Wandinger. Die sind wirklich Spitze. Aber eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung kann ein Blog nicht leisten. Im Gegensatz zu Videos. Es sind deren 11 in Der Affiliate-König. Oder stelle dir mal vor: ein Anfänger soll in einem Blog ein Anmeldeformular installieren. Das noch verbunden ist mit einem Email-Marketing-Dienst. Es wird gezeigt, wie man einen Code in die Sidebar einfügt. Niemals könnte ein Anfänger sich das selbst beibringen. Okay Sascha: ich werde in meinem 1. Newsletter gleich erwähnen, dass die Empfänger mich als bekannt brandmarken sollen. Ich mache jetzt Schluß für heute. Schönen Abend noch!

14 Peter August 2, 2012 um 13:23

@Lothar:
Bitte nicht falsch verstehen, ich sage das nicht aus einer destruktiven Laune heraus, sondern weil ich Ihnen einen Denkanstoss geben möchte:

Wieso sind Sie eigentlich von dem Produkt so überzeugt, wenn Sie erst vor kurzer Zeit damit angefangen haben damit zu arbeiten und wieso schreiben Sie auf Ihrem Blog, dass mit dem “Affiliate König” JEDER Geld verdienen kann? Haben Sie denn damit schon ein nennenswertes Passiveinkommen erzielt?
Das wäre doch eigentlich DIE Voraussetzung, wenn man es anderen Leuten so dringend empfielt.

Mal ehrlich, für Sie mögen die Infos in dem Buch alle neu und unglaublich überraschend erscheinen aber diese Tipps sind hauptsächlich uralte Hüte, die man in jedem zweiten “So verdienen Sie im Web Geld” – Blog nachlesen kann.

Sascha sagt es ganz richtig. Man muss von einem Produkt überzeugt sein, damit man authentisch bleibt. Authentisch ist man aber nur, wenn man bereits massig Geld im Web verdient hat und DANN so ein Buch anbietet. Vorher geht gar nichts.

Dann kommt die Sache mit dem Content. Es gibt bei Ihnen im Blog keinen! – außer Tipps wie man Geld im Web verdient, obwohl Sie selbst noch keines verdienen.

Was Ihre Erfogle in der Platzierung bei Google betrifft: Google betreibt eine individuelle Suche. Wenn Sie bei sich mit einem Keyword auf Platz 3 erscheinen, dann heißt das nicht, dass Sie auch bei anderen Leuten auf Platz 3 erscheinen. Bei Google kriegt jeder das zu sehen, von dem Google meint es interessiere ihn.

Wenn Sie mich fragen, dann haben Sie noch sehr viel Arbeit vor sich. Was noch eindeutig fehlt ist eine echte Seite mit wirklich wertvollen Informationen. Guter Content hilft Leuten Probleme zu lösen oder bietet Entertainment – alles andere ist wertlos.

Daher: Haben Sie vielleicht ein langjähriges Hobby, in dem Sie sich gut auskennen?
Um diese Thema herum könnten Sie eine richtig gute und informative Seite aufbauen und dann nach Partnern suchen, die passende Produkte anbieten.

15 Sascha August 2, 2012 um 13:39

Ergänzend dazu: Ich bin der Überzeugung, dass es kein Patentrezept gibt. Jeder der den Affiliate König gekauft hat und null Ahnung hat, arbeitet nach dem gleichen Schema. Letztlich hat der Marketer, der das Produkt entwickelt jede Menge Leute, die Werbung für sein Produkt machen, was wieder andere dazu bringt, dieses Produkt auch zu kaufen.
So funktioniert das aber nicht. Sicherlich lässt sich der Eine oder Andere Verkauf durchaus realisieren, aber ein wirkliches Einkommen wird daraus kaum entstehen.

Insofern muss ich Peter recht geben.Ein Thema, indem Du Dich wirklich gut auskennst, bestenfalls ein Hobby, kann da wesentlich eher zu etwas führen. Eigene Erfahrungsberichte und der eigene leidvolle Weg, dass interessiert die Leser. Nicht aber eine “weitere” Beschreibung eines Produktes.

Deswegen sagte ich ja -> eigenen Blog erstellen, Thema finden, viel schreiben und DANN den Affiliate König dazu nutzen um aus diesem Blog Geld heraus zu holen.

Ich sage Dir mal etwas aus eigener Erfahrung. Als ich begonnen habe zu bloggen, war ich von einem ähnlichen Produkt überzeugt. Und habe dann alles gemacht, was in dem Buch stand. Ich habe mich für meinen ersten Euro quasi verbiegen müssen. Was dabei herauskam, ist folgendes:

Solche Bücher bringen nichts. Wer Geld verdienen will, der lernt das von denen, die es nicht nötig haben ihr Wissen zu verkaufen. Es gibt unzählige Blogs, die dir den Einstieg genau erklären. Spezialwissen liest Du Dir an. Bestes Beispiel ist das 13 Wochen Nischenprojekt. Lies alle Artikel durch, und Du weißt wesentlich mehr, als im Affiliate König jemals stehen wird. Finden kannst Du das bei Selbständig-im-Netz.

Was Wordpress und das damit nicht zurechtkommen angeht, kann ich Dir ja mal einen Ausblick geben. Aktuell arbeite ich an einer Art “Wordpress Schule”. Alles was Du wissen musst um einen Blog zu betreiben wirst Du darin finden. Das dauert aber noch ein wenig. Bis dahin, schaue über den Tellerrand und lies bei denen mit, die schon Geld verdienen. Da gibt es so viel zu lernen!

16 stefan August 7, 2012 um 23:58

chapeau!
Ich bin ja vielleicht ein alter Knacker, aber vor dem Rechner sitz ich nun schon fast 30 Jahre und alles was ich damit anstelle habe ich dadurch gelernt, daß ich mir die Nächte um die Ohren schlage und mich durch Foren Blogs und anderes kämpfe. Was WP und überhaupt Software angeht: Learning by Doing. Im übrigen bin ich eigentlich gelernter Steinmetzmeister und seit nunmehr 12 Jahren in der Gastronomie. Was ich da leiste, hab ich mir über die Jahre selbst beigebracht.
Wenn jemand einem alten Handwerker erklären will, er müsse nur mal eben eine Broschüre von ca 100 Seiten durchlesen und sich ein paar Filmchen anschauen um anschließend die Meisterprüfung machen zu können, dann wird der wohl mitleidig grinsen.
Ich fürchte, auch im Marketing wachsen a) die Bäume nicht in den Himmel und b) muss für den Erfolg hart gearbeitet werden.
Das Märchen von der Gelddruckmaschine scheint sich doch immer noch am besten zu verkaufen. Ich finde derartige Dinge wie Ralf Schmitz und den Affiliate-König schlicht und ergreifend unseriös. Nix als Abzocke. Sorry, das mußte mal gesagt werden.
Nix für ungut
Stefan

17 Sascha August 8, 2012 um 07:42

@Stefan Ist es nicht sogar so, dass gerade diese Geld Verdienen “Götter” eine Menge Geld verdienen, weil sie eben das Problem an der Wurzel packen und den Menschen ein Versprechen geben, nachdem sie schon lange gesucht haben? Wer will nicht mal eben zig tausend Euro von Zuhause aus verdienen?

LG

18 stefan August 8, 2012 um 08:37

Guten Morgen Sacha,
das Problem packen sie nicht, aber den Trieb bzw die Gier. Sie verdienen das Geld auch nicht, denn es ist kein Verdienst sich als erster an die Spitze eines Schneeballsystems zu setzen. Denn nichts anderes ist das. Das sind doch ganz einfache mathematische Spielchen. Der Erste kriegt die Kohle, in der zweiten Ebene bleibt auch noch was hängen und der Rest schafft für die Spitze an.
Wie im richtigen Leben :)
Das man im Internet Geld verdienen kann steht ausser Frage. Aber zu versprechen, das sei ganz einfach, wenn man nur dieses oder jenes E-Book kaufe oder den oder den Kurs buche, ist schlicht und einfach Betrug am Verbraucher bzw Kunden. Möglicherweise legal, weil ja alle Hintertürchen im kleingedruckten offen sind, aber trotzdem unseriös.
LG

19 Sascha August 8, 2012 um 08:42

Guten Morgen Stefan,

aktuell arbeite ich an einer Artikelserie, die den Kauf solcher E-Books überflüssig machen wird. Das wird zwar eine ganze Zeit noch dauern, aber ich denke, dass ich vielen damit helfen kann. Und bei mir gibt es alles wie immer kostenlos. Wenn man wirklich Geld im Internet verdienen möchte, muss man ja bloß den großen Blogs in dem Bereich folgen. Ich kann da nur immer wieder Peer Wandiger´s Nischen Challenge empfehlen. Alle Artikel lesen und schon weißt Du mehr, als die ganzen Geld2.0 Götter jemals schreiben können.

LG

20 stefan August 8, 2012 um 09:26

Ja, Peers Seite hat mich auch schon ein paar Nächte gekostet :) . Aber er ist das beste Beispiel dafür, daß es nichts umsonst gibt im Leben. er hat ne Menge Leser, die ihm auch Geld bringen, aber dafür muß er auch viel tun.
Schönen Tag noch, ich muß jetzt Bratwürste verkaufen gehen :)

21 Lothar August 11, 2012 um 10:40

Ich tue mich ein bisschen schwer mit Forenbeiträgen. Klar: man kann dort leicht Antworten schreiben. Aber was nützt mir eine Antwort, die mir unterm Strich keinen Nutzen bringt. Die meisten Foren sind sehr restriktiv. Das heisst: ich darf in einer Antwort keine URL nennen. Man könnte es mal so versuchen: nur bei jeder 5. oder 10. Antwort die URL einbauen. Hat jemand von Euch damit Erfahrung? Kennt jemand große, renommierte Foren oder Foren, wo auch Affiliate-Marketing behandelt wird, die weniger restriktiv sind? So einigermaßen funktioniert es bisher nur bei Gute-Frage.net. Aber ansonsten bin ich noch auf der Suche.

22 Sascha August 11, 2012 um 11:55

@Lothar
Everestforum und SIN-Forum kannst Du nutzen.

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Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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