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Mehr Leser durch Persönlichkeit – Gute Blogtexte haben eine Meinung!

2. Juli 2012

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Texte für Blogs zu schreiben ist eigentlich nicht schwer, wenn man sich vor Augen hält, was ein Blog eigentlich ist. Ein Online Tagebuch. Und genau so sollte man es auch handhaben.

Die Vielzahl an Informationen im Internet bietet eigentlich alles, was das Herz begehrt. Warum also noch neue Artikel veröffentlichen, wenn doch sowieso schon alles im Internet steht? Was erwartet ein Leser eigentlich von einem Text, von einem Blog?

Oder anders gefragt – Was interessiert einen Leser an einer Webseite? Wie kann die Information so verpackt werden, dass sie gerne und nur in meinem Blog gelesen wird? Ich habe lange darüber nachgedacht und viele Texte gelesen.

Das Ergebnis ist eigentlich immer das Gleiche: Ich mag Texte in denen das Wort „ich“ vorkommt. Im Klartext geht es um persönliches. Informationen zu irgendwelchen Dingen, nüchtern aufbereitet, gibt es schon zu tausenden im Netz. Aber persönliche Erfahrungen von sympathischen Menschen liest man sehr gerne.

Es geht also darum, persönlich zu sein. Aber wo ist die Grenze? Muss ich mein Leben im Internet ausbreiten um erfolgreich zu sein? Um meinen Blog mit Leben zu füllen? Das ist Thema dieses Artikels.

Mein Haus ist Dein Haus

Dieser Spruch ist wohl jedem bekannt. Und Leute die so offenherzig mit ihrer Privatsphäre umgehen sind gerne gesehen. Sie verstecken sich nicht hinter Klischees, sind gastfreundlich und offenherzig. Warum soll das in einem Blog anders sein? Weil ihn tausende lesen?

chaosblog LogoDas man die eigenen Erfahrungen Online teilen kann, eben diese Offenherzigkeit an den Tag legen kann, ohne zu sehr das private Auszubreiten beweist immer wieder eine Person, die mir im Laufe meiner Bloggerkarriere immer weiter ans Herz gewachsen ist. Auch wenn nicht ständig der Kontakt besteht, ist diese Person immer offen, antwortet auf Fragen und das immer in einem netten und freundlichen Ton. Und solche Leute sind unter den Bloggern sicher nicht selten, aber schwer zu finden. Für alle die es interessiert – Die Rede ist vom Chaosweib, deren Blog übrigens sehr lesenswert ist.

Wer also offen auf die Leser zu geht und diese auch mal in das Geschehen integriert, der ist sicher erfolgreicher als der, der immer nur vorgekautes serviert. Denn das gibt es schon. Gerade bei Tutorials kann man die persönliche Note durch die eigenen Misserfolge sehr schön einbringen ohne wirklich zu sehr privat zu werden. Und Misserfolge wecken Schadenfreude. Auch Schadenfreude ist eine Emotion. Was besseres kann durch einen Blogartikel gar nicht passieren, als das man Emotionen auf den Plan ruft.

Toleranz und Akzeptanz

Wenn ich mich auf die Recherche begebe und meinen Stoff für neue Artikel zusammensuche, surfe ich immer wieder über Blogs, die ich manchmal mit Neid betrachte. Ein großer Fehler, denn mir entgeht eine Menge.

Oftmals gibt es viele Details in solchen Blogs, die ich selber nicht bedacht habe, und für deren Integration es leider schon zu spät ist. Anstatt aber dazu zu gratulieren, ärgere ich mich über mich selber.

Sicherlich mag das menschlich sein, aber mittlerweile denke ich, kann ich über den Tellerrand hinaus auch die Ideen anderer würdigen. Fehler eingestehen und öffentlich auch mal zugeben, dass man auf dem Holzweg ist, sorgt nicht nur für Sympathie. Dadurch kann man auch beweisen, dass man ein Mensch ist. Eben nicht nur, die Artikelschreibende Maschine, bei der immer alles glatt läuft.
Ebenso sollte man auch die Meinungen anderer berücksichtigen, Ich habe schon in Blogs kommentiert, oftmals kritisch und der Kommentar wurde nie freigegeben. Dabei ging es mir weniger um den Link, vielmehr meine Meinung zu sagen. Und immer wieder stelle ich fest, dass dies manchen Bloggern nicht passt.

Es liegt sicherlich in deren Ermessen, was freigegeben wird. Und ich würde auch niemandem Vorschriften machen.

Auf der anderen Seite agiere ich aber auch so. Es gibt Kommentare in meinem Blog, die mit einem Deeplink versehen sind. Da fliegt die URL raus. Dann gibt es Kommentare sie keinen Bezug zum Text haben. Ebenfalls Müll. Und dann gibt es Kommentare, die so fehlerhaft sind, dass ich sie gar nicht erst veröffentlichen kann. Ich bin also nicht so tolerant, wie ich es manches Mal gerne wäre.

Persönliche Meinung

Wie oben schon erwähnt, ist eben dies genau das, was alle lesen wollen. Es bringt also nichts anderen nach dem Mund zu schreiben. Wer keine eigene Meinung hat, wird auf Dauer nicht sehr erfolgreich sein, denn es gibt genug Leute, die schon kopieren.

Die eigene Meinung ist das wichtigste Alleinstellungsmerkmal, dass ein Blog meiner Meinung nach haben kann. Und genau dieses Potenzial sollte man auch ausnutzen.

Dabei gibt es keinerlei Beschränkung. Man kann die Leute in der Luft zerreißen, wenn einem danach ist. Man kann sie auch in höchsten Tönen loben. Wichtig dabei ist aber immer, dass die Argumente auch der Wahrheit entsprechen, oder sich zumindest irgendwie begründen lassen. Unhaltbare Anschuldigungen führen nur schnell dazu, dass der eigene Ruf darunter leidet. Und das wäre mehr als Schade, weil ein ruinierter Ruf meist dazu führt, dass die eigene Webseite unter Besuchermangel leidet.

Kalter Kaffee

kalter KaffeeEin Thema kann zigtausend Mal im Internet beschrieben sein. Wer einen neuen Artikel verfassen möchte, sollte also vorher einmal schauen, wie das Thema im Netz bereits vertreten ist. Sicherlich ist die eigene Meinung noch nicht dabei. Aber wenn ein Thema wirklich ausgenudelt ist, ist das auch meistens kalter Kaffee.
Interessiert sich dann noch jemand für die eigene Meinung? Eine schwere Frage, die immer davon abhängt, wie hoch der Grad der persönlichen Note ist. Je mehr persönliches in einem Beitrag zu finden ist, desto interessanter wird er.

Und für die eigenen Leser ist die eigene Meinung eben immer interessant, sonst würden sie keine Stammleser werden. Denn wie gesagt, die Informationen gibt es schon im Netz.

Zusammenfassung und Fazit

Es ist weniger das Thema, dass einen Blogartikel interessant macht. Sicherlich muss man das vernünftig umschreiben und auch behandeln, aber es ist meist die persönliche Note, die einen Blogger und damit auch seinen Blog für die meisten Leser erst interessant macht.

Wenn mich also ein Blogneuling nach einem guten Tipp für Texte fragen würde, dann wäre mein erster Rat – Schreibe persönlich und erspare Deinen Lesern die Distanz. Wer Dich mag kommt wieder, wer nicht – auch egal.

Du bist Du, und das ist auch Dein Blog. Dein Tagebuch, oder für die Tekkies – Dein Logbuch. Behandle es auch so.

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{ 3 comments… read them below or add one }

1 Silke Juli 2, 2012 um 10:21

Gefällt mir – der Artikel!
Ich kann nur bestätigen, sobald in den Posts mehr Persönliches steckt, erhält man auch mehr Reaktionen, findet mehr Austausch statt.
Ohnehin finde ich, dass man sich mit seiner Meinung zu bestimmten Themen nicht zurückhalten sollte. Schließlich wird man damit auch authentischer für den Leser.
Persönlicher sein, heißt ja nicht automatisch den kompletten Seelenstriptease zu veranstalten…
Es es bedeutet, dass man den Leser ernst nimmt, dass man tatsächlich an der Kommunikation über Grenzen und große Entfernungen hinweg interessiert ist.

2 Sascha Juli 2, 2012 um 14:53

@Silke
Vielen Dank für die Blumen und dein schönes, bestätigendes Statement.
“Seelenstriptease” – Wir sollten uns mal öfter unterhalten, solche Wörter kann ich jut brauchen :-D
LG Sascha

3 Henning Uhle Juli 2, 2012 um 17:52

Tja, wenn ich unterscheiden könnte, wie die Resonanz auf meine Artikel aussieht. Oftmals erhalte ich so gar keine Resonanz. Die größte kommt immernoch zu einer Artikelserie zu Abmahnwellen.

Ich denke, es ist ein reiner Lernprozess, dass man sich als Privatwebseitenschreiberling vom Informationsweitererzähler zum Blogger entwickelt. Ich bin davon überzeugt, dass ich da grad mittendrin bin.

Aber ich weiß eben nicht wirklich, ob meine Seite ankommt oder nicht. Anhand von nackten Statistiken will ich das nicht festmachen. Wenn ich persönlich rüberkomme, ist mir eine persönliche Reaktion natürlich auch viel lieber.

Aber im großen und ganzen stimmt dein Artikel. Dein Blog lese ich übrigens recht gern. Mach nur weiter so, drohte der Leser. :-)

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Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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