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Google Analytics – Sprache und Standort optimieren und erweitern

10. Juli 2012

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Google Analytics bietet einen sehr schönen Einblick in die Herkunft der Besucher. Wie viele Besucher aus welchem Land auf die eigene Webseite strömen ist durchaus interessant, denn hier bietet sich Optimierungspotenzial geradezu an.

Da Blogverdiener in deutscher Sprache verfasst ist, ist die Zielgruppe natürlich alles, was auf diesem Planeten deutschsprachig ist. Alleine auf Deutschland selber muss ich mich also nicht Beschränkungen. Die erste Frage ist also – wer spricht und liest alles deutsch?

Die deutsche Sprache

Obwohl in den letzten Jahren sehr durch fremdsprachige Einflüsse stark beeinflusst und meiner Meinung auch verunglimpft, ist die deutsche Sprache noch immer eine der Schönsten. Immer wieder hört man, dass gerade die deutsche Sprache eine Umschreibung der Dinge möglich macht, wie kaum eine andere.

Geschätzt: etwa 90 bis 98 Millionen Muttersprachler weltweit, mindestens 80 Millionen Fremdsprachler (davon nach Eurobarometer 55 Millionen in der Europäischen Union). Grob geschätzt also 180 Millionen Menschen sprechen deutsch. Laut Stand vom 30 November 2011 leben etwa 82 Millionen Menschen in Deutschland.

100 Millionen deutschsprachige Menschen kommen also gar von „unmittelbar um die Ecke.“ Sicher sind Österreich und die Schweiz nicht weit entfernt, aber Google Analytics spricht da eine andere Sprache.

Besucher in Google Analytics

Analytics-deÜber den Zeitraum von einem Monat konnte ich rund 13.000 Besucher verzeichnen, von denen 95% aus Deutschland selber kamen. Mir stellt sich die Frage, ob mein Blog für „Ausländer“ nicht interessant ist. Ich verneine das einfach mal und muss mich dementsprechend auf Ursachenforschung begeben. Warum wird mein Blog in den Suchmaschinen der anderen Länder nicht aufgeführt? Oder eben nur wenig? Und wie kann ich das ändern?

Expansion in andere Länder

Nicht leicht ist es, den eigenen Blog in andere Länder zu expandieren. Blogverdiener zum Beispiel hat eine .de Domain, was es zusätzlich erschwert. Google weiß schließlich, das .de eben zu Deutschland gehört.
Da ich kein Interesse an einem Übersetzertool habe, um meinen Blog der ganzen Welt zugänglich zu machen, sind für mich nur die deutschsprachigen Länder interessant. Das sind Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und Belgien sowie Teile der Niederlande. Unsere „direkten“ Nachbarn also.
Es bleibt die Frage, wie ich meinen Blog in diesen Ländern zur Sprache bringe. Und genau das ist in meinen Augen der Knackpunkt. Sich zur Sprache bringen.

Trotz .de Domain

Das Google mich dort offensichtlich nicht so besonders auflistet ist verständlich, denn zunächst einmal möchte jeder die Webseiten mit nationalem Bezug auf dem Schirm haben. Ich brauche mich also nicht zu wundern, dass so viele Besucher nicht aus den Ländern zu mir finden.
Wenn Google mich dort aber nicht haben möchte, muss ich mich eben selber ins Gespräch bringen. Und je öfter die Domain Blogverdiener.de in Österreich beispielsweise genannt wird, desto mehr Relevanz wird sie dort sicherlich bekommen.
Ich möchte aber gleich einmal vorausschicken, dass es sich hierbei nur um ungetestete Gedanken handelt. Sicherlich werde ich das ausprobieren, derzeit bleibt es aber eine Hypothese.

Ins Gespräch kommen

Ich will gar nicht lange drum herum reden. Blogverdiener soll in anderen Ländern ebenfalls ein paar Positionen gut machen und von dort Besucher abholen. Sicher könnte man nun sagen: „hey, komm erst mal in Deutschland klar“.
Dem kann ich nur entgegensetzen, dass alles seine Zeit braucht und ich nicht morgen schon wesentlich mehr Besucher aus DE erwarte. Eile mit Weile.

Foren nutzen
Foren sind eine enorme Traffic Quelle. Ein paar antworten am Tag reichen schon aus, um sich dauerhaft und stetig wachsend mit der eigenen Domain ins Gespräch zu bringen.

Blogs besuchen
Wenn mein Blog von den Nachbarn kaum wahrgenommen wird, ist das sicherlich ein gegenseitiges Phänomen. Ich kann also in den anderen Blogs kommentieren oder auch mal einen Gastartikel verfassen, um mich dort weiter ins Gespräch zu bringen.

Ziele setzen

Eine Expansion des Blogs muss nicht immer heißen mordsmäßig viel neuen Content zu erschaffen. Auch der Blick über den Tellerrand, in diesem Fall in ein Nachbarland kann sicherlich nicht schaden. Also habe ich mir ein paar Ziele gesetzt, die ich ab sofort rigoros verfolgen werde. Die Zahlen, die sich dann vielleicht in Google Analytics zu Gunsten des von mir gewählten Landes ändern werde ich natürlich im Auge behalten.

2 Forenbeiträge pro Tag sollten ausreichend sein um mich dort ein wenig ins Gespräch zu bringen. Ich werde mir natürlich ein Forum suchen, dass themen relevant ist um Besucher auch zum Thema abholen zu können.

2 Kommentare am Tag sind ebenfalls ausreichend um den eigenen Blog ein wenig ins Gespräch zu bringen. Viel mehr denke ich möchte ich mir aus zeitlichen Gründen auch nicht zumuten.

Gastartikel sind zwar eine schöne Gelegenheit sich zu präsentieren, aber ob ich in diese Richtung gehe, weiß ich noch nicht. Mal sehen.

Ist-Zustand

Bevor aber irgend etwas in diese Richtung passiert, muss ich einen „Ist-Zustand“ festlegen. Ein Monat ist nicht relevant und da gerade einmal die Hälfte des Jahres um ist, nehme ich das erste Halbjahr als Referenz. Mein Ziel ist Österreich.
verteilung-länder
Vom 01.01.2012 bis zum 01.07.2012 haben sich folgende Werte ergeben:

  • Besuche: 53.931 insgesamt
  • Deutschland: 46.738
  • Österreich: 2180
  • Sonstige: 5013

Die anderen Länder habe ich deswegen unter “sonstige” aufgeführt, weil ich den Fokus wie gesagt auf Österreich legen möchte. Das hat keinen speziellen Grund, sondern kam mir eben so in den Sinn. Ich lege mich deshalb nur auf ein Land fest, weil ich zeitgleich auch sehe, ob die “Expansion” nach Österreich auch andere Länder wie zum Beispiel die Schweiz betrifft.

Aufbau nur extern

Es gibt eine Möglichkeit über die Meta-Tags auch für andere Länder einige Einstellungen vorzunehmen. Davon möchte ich aber komplett absehen. Aus zwei Gründen: Zum einen brachte die Suche bei Google nicht besonders viel über dieses Thema. Da ich mich selber zu wenig damit auskenne und eventuell falsche Informationen weitergebe, lasse ich das lieber. Zum Anderen, und das ist mir viel wichtiger. Durch die Änderung der Meta-Tags auf ein anderes Land, fürchte ich die Rankings, welche ich hier schon habe. verlieren zu können. Das wäre es mir dann nicht wert.

Aus diesen beiden Gründen konzentriere ich mich auf den Aufbau von externen Seiten aus. Foren, Blogs und Social News sollten ausreichen um BlogVerdiener in Österreich ins Gespräch zu bringen.

Wo finde ich diese Daten in Google Analytics

Für alle, die das im eigenen Blog nachvollziehen möchten habe ich noch einen Screenshot gemacht, auf dem zu sehen ist, wo sich diese Daten ablesen lassen.

Wo finde ich diese Daten in Google Analytics

Für alle, die das im eigenen Blog nachvollziehen möchten habe ich noch einen Screenshot gemacht, auf dem zu sehen ist, wo sich diese Daten ablesen lassen.

Dazu muss man nichts weiter tun, als sich in Google Analytics ein zu loggen. Im Reiter Besucher findet sich der Unterpunkt „Standort“. Dort kann man anhand einer kleinen Liste und des Karten Overlays sehen, woher die Besucher kommen.

Standorte und Google Analytics – Fazit

Manch einer mag sich fragen, warum ich das mache. Das Ziel ist klar – Mehr Reichweite, mehr Besucher und letztlich sicherlich auch mehr Umsatz. Zusätzlich bietet sich vielleicht auch die Möglichkeit, sich mit Leuten zu vernetzen. Erfahrungsaustausch und neue Kontakte sind immer etwas tolles, vor allem dann, wenn man eventuell mal ein gemeinsames Projekt angehen möchte. Es sagt ja niemand, dass das immer eine Deutsch-Deutsche Kooperation sein muss.
Zusätzlich kann ich mir die Meinungen in anderen Kulturkreisen ansehen und die Entwicklung meines Blogs nach vorne treiben. Es gibt also mehr als genug Gründe mal ein wenig über den Tellerrand hinaus zu schauen.
Auch das neue Auftraggeber gefunden werden können spielt eine große Rolle. Da sich ein Blog in deutscher Sprache sicherlich nicht nur in Deutschland vermarkten lässt, ist wohl jedem klar. Wie aber sollen die Nachbarn diesen Blog finden, wenn er nirgendwo auftaucht? Es steht also auch ein finanzielles Interesse dahinter.

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{ 2 comments… read them below or add one }

1 sonja Juli 16, 2012 um 18:12

Interessanter Artikel und interessantes Unterfangen, dass sicherlich viele beschäftigt. Viel schwieriger ist es aus meiner Sicht nämlich mit einer österreichischen Seite auch auf google.de besser gelistet zu sein.
Schöne Grüße aus Österreich
(bin jetzt jedenfalls mit google.at und Sitz in Wien auf diese Seite gestoßen)
Sonja

2 Sascha August 2, 2012 um 22:11

Ich weiß nicht genau, wie das bei euch aussieht, aber ich denke die Bedingungen sind wohl gleich, auch wenn es vermutlich mehr deutsche als österreichische Seiten gibt.

LG

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    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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