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Die Bounce Rate im Blog senken – Absprungrate als Ranking Faktor

7. Juni 2012

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Nach dem Panda Update ist die Bounce Rate, oder eingedeutscht die Absprungrate, ein Rankingfaktor geworden. Ist diese zu hoch, können Besucher verloren gehen. In diesem Artikel habe ich einige Tipps zusammengetragen um die Bounce Rate zu senken.

Die Absprungrate wird von Google Analytics gemessen. Dabei sind verschiedene Kriterien der Messung für die Erhöhung verantwortlich. Ein Besucher Beispielsweise, der von Twitter auf meinen Blog kommt liest einen Artikel. Ob er zufrieden ist oder nicht lasse ich mal außer Acht, aber er wird sich vermutlich nur diese eine Seite anschauen. Anschließend verlässt er meinen Blog ohne eine weitere Seite anzusehen. Damit erhöht er die Bounce Rate.

  • Besucher die nicht länger als 10 Sekunden bleiben erhöhen die Bounce Rate
  • Eine einzige Seite zu besuchen und den Blog zu verlassen erhöht ebenfalls die Absprungrate

Nehmen wir also einmal an, der Artikel hat unserem Twitter Follower gefallen. Dennoch erhöht er die Bounce Rate, weil er nur eine Seite ansieht. Das aber kann man ändern.

Google Analytics – Messmethode ändern

Da im genannten Fall offenbar der Fehler nicht bei meinem Besucher liegt muss er bei Google liegen. Ich kann schließlich den Follower nicht zwingen sich mehrere Artikel anzuschauen. Aber ich kann Google eine bessere Methode vorschlagen.

Dazu erweitert man einfach den Google Analytics Code um die folgende Zeile:

setTimeout('_gaq.push([\'_trackEvent\', \'NoBounce\', \'Over 10 seconds\'])',10000);

Im gesamten sieht der Code dann jetzt folgendermaßen aus.

<script type="text/javascript">
  var _gaq = _gaq || [];
  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXXXX-X']);
  _gaq.push(['_trackPageview']);
_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);
setTimeout('_gaq.push([\'_trackEvent\', \'NoBounce\', \'Over 10 seconds\'])',10000);
  (function() {
    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
  })();
</script>

Also eine recht einfache Methode um die Bounce Rate bereits ein kleines Stück zu senken. Damit aber nicht genug. Es gibt noch weitere Möglichkeiten die Absprungrate positiv zu beeinflussen.

Inhaltliche Veränderungen

Die Bounce Rate zu senken ist das Ziel. Auch inhaltlich kann der Blog ein wenig getrimmt werden. Ein paar Punkte habe ich notiert, die den Besucher zu einem zweiten Klick bewegen können:

  • Der berühmte erste Eindruck: Ein schönes Design macht den ersten Eindruck aus. Ein schlechtes Design kann dafür sorgen, dass der Besucher keine Lust hat Deine (eventuell sehr guten) Inhalte zu lesen.
  • Übersichtliches Layout: Besucher wollen sofort wissen worum es im Artikel geht ohne viel zu lesen. Nutze Überschriften, Listen und andere Elemente.
  • Interne Verlinkung: Immer und überall liest man genau das. Präsentiere Deine anderen Artikel. Es gibt diverse Widgets und Plugins die das übernehmen. Ähnliche Artikel, am meisten gelesen usw.
  • Übersichtliche Navigation: Die Navigation sollte nicht versteckt werden. Je leichter zugänglicher sie ist desto eher wird sie auch genutzt.
  • Überschriften: Die Überschriften sollten das widerspiegeln, was auch im Artikel geboten wird. Es gibt nichts was mehr enttäuscht als ein falsches Versprechen.
  • Ladezeit: Die ist nicht nur ein Ranking Faktor. Lang ladende Seiten sind für die Besucher auch nicht besonders schön. Daran kann man arbeiten. Zum Beispiel mit Cache Plugins.

Deine Besucher solltest Du auch ein wenig steuern. Fordere sie auf bestimmte Dinge zu tun. Darauf möchte ich im nächsten Punkt etwas detaillierter eingehen.

Besucher anleiten

Wenn ein Besucher eine weitere Seite anwählt, dann sinkt die Bounce Rate. Damit aber ein weiterer Artikel vom Besucher als interessant empfunden werden kann, muss er zunächst einmal gesehen werden. Hier kann also interveniert werden.

Dem Leser muss es gesagt werden, WO er als nächstes hin klicken soll, sonst browsed er/sie vielleicht wild darauf los und wir verlieren einen potentiellen Besucher zu unseren anderen Seiten. Dabei mögen Blogger ja die Automatisierung. Deswegen ist eine Gestaltung der „ähnlichen Artikel“ unter den Beiträgen auch unerlässlich.

Einige Beispiele:
Ich habe schnell einige Bilder gemacht und diese zu einer Strecke zusammengefasst. Hier sieht man die unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten der „ähnlichen Artikel“.

Die Paten für die Bilder sind folgende:

  • gruenderszene.de
  • der-postillon.com/
  • allfacebook.de
  • selbstaendig-im-netz.de
  • stadt-bremerhaven.de

Weitere 5 Tipps

bounce rate Absprungrate

Noch einmal 5 Tipps habe ich bereits früher schon einmal beschrieben. Lies bitte auch diesen Artikel.
5 Tipps um die Absprungrate zu minimieren – Bounce Rate im Griff
Traffic ist wohl der bedeutendste Faktor für den Erfolg eines Blogs. Die Bounce Rate, also die Absprungrate zu minimieren ist sehr schwer, aber nicht unmöglich. Ein paar Tricks, die bei mir sehr gut funktioniert haben, möchte ich euch hier mal zeigen…

Manuelle Verlinkung

In einer meiner letzten Artikelserien habe ich die manuelle Verlinkung etwas intensiviert. Dazu habe ich eine Box erstellt, wie sie auch unter diesem Artikel zu finden ist und habe dort alle Artikel, die zum Thema passen manuell verlinkt. Sicherlich eine sehr aufwendige Sache, aber das kann sich meinem Erachten nach durchaus lohnen. Der Besucher bekommt so direkt alle Informationen noch im Artikel serviert. Mit einem Beispiel dieser Verlinkung möchte ich auch diesen Artikel beenden.

Bounce Rate im Blog – Fazit

Wenn man sich ein wenig mit solchen Faktoren beschäftigt, kann man den eigenen Blog für die Besucher noch viel interessanter gestalten. Zudem ist eine Verringerung der Absprungrate ein direkter Einfluss auf das Ranking. Ich weiß nicht, wie viel Einfluss die Bounce Rate hat, aber je positiver dieser letztlich ist, desto besser.


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{ 3 comments… read them below or add one }

1 Sebastian Juni 7, 2012 um 16:28

Das ist wirklich enorm interessant, bis jetzt habe ich mich, Traffictechnisch, immer nur darauf fokussiert wie ich möglichst viele Leute AUF meine Seite bekomme, warum sie eventuel gehen und wie ich das verhindern kann war mir noch gar nicht so deutlich klar, vielen Dank, das werde ich sofort nutzen!

lg Sebastian

2 Sascha Juni 7, 2012 um 16:37

Hallo Sebastian und Danke für Deinen Kommentar!

Ich habe mir Deine Seite einmal angesehen. Inhaltlich hast Du ja schon einiges zu bieten in Deinem sehr speziellen Thema. Wenn Du Probleme mit der Bounce Rate hast, dann würde ich Dir empfehlen Dein Design ein wenig aufzupeppen. So könntest Du beispielsweise Deine “ähnlichen Artikel” mit Bildern (Thumbnails) versehen.
Es gibt noch weitere Kleinigkeiten, aber ich denke nicht mal, dass Du wirkliche Probleme mit der Absprungrate hast, weil Deine Artikel für die Zielgruppe sicherlich ALLE interessant sind.

VG
Sascha

3 Armin August 4, 2012 um 22:03

Hi Sascha,

danke für deinen Post.

Jedoch muss ich schreiben, dass Goggle keinen Fehler macht. Denn auch wenn Google nur die eine Art verfolgt die Bounce Rate zu messen (ein Seitenaufruf) heißt es nicht, dass die andere Art (10 Sek.) in den Ranking Algo. eine Rolle spielt bzw. in dieser Zeitspanne eine Rolle spielt.

Natürlich spielt die Bounce Rate eine Rolle in dem Ranking ALgo, aber das Zeitintervall muss man genauer untersuchen um eine Aussage treffen zu können.
ZUdem musst du noch messen wie die Bounce Rtae der Keywords zur Konkurrenz stehen.

Und du musst messen, was die User machen, wenn Sie deine Seite verlassen.

All das und vieles mehr spielt im Bezug auf die Bounce Rate ein Rolle :-)

Lg Armin

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    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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