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Bounce Rate – Absprungraten auf Produktseiten verringern

7. Juni 2012

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Auf einer Produktseite verfolgt der Betreiber eines Online Shops nur das Ziel über das Produkt zu informieren und den Kunden dazu zu bewegen, es in den Warenkorb zu legen.

Wenn der Kunde sich aber nicht entscheiden kann, das Produkt zu kaufen, dann sollte er nicht den Browser schließen, sondern eine Alternative geboten bekommen.

Der Kunde vor einem Schaufenster sieht sich auch zunächst die Auslage an. Kann diese nicht überzeugen geht er zum nächsten Geschäft. Er erhöht also die Bounce rate des ladens, wenn man so will. Im Online Geschäft ist das ganz ähnlich. Der Kunde kommt meist über eine Suchmaschine auf eine Produktseite und stellt sich direkt folgende Fragen:

  • Werde ich hier das Passende finden?
  • Wird dieser Anbieter meinen Anforderungen gerecht?
  • Ist der Händler seriös – kann ich hier ohne Risiko einkaufen?

Ein Online Shop muss also direkt die richtigen Signale senden. In Bruchteilen einer Sekunde kann der erste Eindruck schon vorbei sein und ist es nicht der richtige, ist der Kunde wieder weg.

Bounce Rate senken – Alternativen zum Schließen des Browsers

Die großen der Branche machen es seit langem vor. Es werden auf jeder Seite Produkte eingeblendet, die entweder die „Top-Seller“ des Shops sind oder aber einen Bezug zu dem soeben betrachteten Produkt haben. So könnte bei Besteck zum Beispiel ein Besteckkasten angezeigt werden.

Bewertungen des Produkts in Verbindung mit Kundenmeinungen können ebenfalls die Bounce Rate senken. Denn ein Kunde verlässt sich mehr auf die Meinung anderer Kunden als auf die Produktvorstellung des Shops. Solche Meinungen werden gerne und viel gelesen.

Bilderstrecken, sofern möglich, werden ebenfalls gerne angesehen. Ein gutes Beispiel dafür sind zum Beispiel die Inserate von Kfz oder Immobilien, denen meist gleich mehrere Bilder angefügt sind, um den Eindruck der dargestellten Ware oder des Objektes zu verbessern. Da Bilder und auch Videos absolute Eyecatcher sind, kann damit ebenfalls die Bounce Rate gesenkt werden.

Gutscheine und Specials können ebenfalls angezeigt werden um die Bounce Rate zu senken. Eine Seite speziell für Angebote angelegt, kann von jeder Produktseite aus verlinkt werden. Ist der Link auffällig genug gestaltet, wird sich jeder Kunde die Schnäppchen ansehen und damit die Bounce Rate senken.

Bounce Rate im Online Shop senken – Praxisbeispiel
Es gibt einige Shops im Internet, die sehr professionell und sehr schön einen Eindruck erwecken, der Kunden festhält. Einen davon möchte ich einmal aufzeigen, um ein Beispiel aus der Praxis aufzugreifen.

Im Screenshot kann man sehr schön sehen, das der Online Shop die Vertrauenselemente sichtbar darstellt. So fällt direkt ins Auge, dass es sich um einen Trustet Shop handelt und sämtliche Zahlungen über SSL abwickeln lassen. Damit bekommt der Kunde das Gefühl einen Shop gefunden zu haben, dem er Vertrauen kann.

Direkt darunter befinden sich die meist gestellten Fragen, die dem Kunden mögliche Fragen sofort beantworten können. Auch das ist ein Merkmal für einen guten Online Shop, den der Betreiber lässt keinen Raum für Fragen und bietet sofort sämtliche Antworten sichtbar an.
Auch der Punkt der Social Networks ist sofort sichtbar. So sieht man direkt, dass „Gefällt mir“ von Facebook. Da fast jeder Facebook nutzt, kann man die Bekanntheit ausnutzen und sich dadurch beim Kunden ein Gefühl des „heimisch Fühlens“ wecken.

Die ähnlichen Produkte sind sichtbar. Damit wird direkt die Frage des Kunden beantwortet, ob er hier fündig wird. Selbst wenn das Produkt auf der Einstiegsseite nicht anspricht, wird es eines der ähnlichen Produkte tun.

Auch die Kundenrezensionen sind sehr schön dargestellt. So hat der Kunde auch viel zu lesen. Insgesamt hat der Webshop damit mehrere Elemente, die den Kunden länger als insgesamt 10 Sekunden festhalten. Optimal also um die Bounce Rate zu senken und den Besucher tatsächlich zu einem Kunden zu machen.

Absprungraten auf Produktseiten verringern – Fazit

Durch ein paar einfache Elemente im Design lässt sich die Absprungrate relativ einfach senken. Die Elemente, die Vertauen aufbauen sollten genauso wie die am häufigsten gestellen Fragen und die ähnlichen Produkte immer direkt im Blickfeld sein, also “Above the Fold”.

Der erste Eindruck der Webseite macht den Besucher zum Kunden, deshalb sollte zusätzlich alles aufgeräumt, strukturiert und in freundlichen Farben gehalten werden.



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    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

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    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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