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Links verstecken – Cloaking für Affiliates

20. März 2012

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Viele Affiliates verstecken die Partnerlinks. URL-Shortener wie Bit.ly oder Google werden genutzt um die Affiliate Links zu tarnen. Es bleibt die Frage, worin der tiefere Sinn besteht.

Es gibt in meinen Augen mehrere Gründe, die Affiliate Links zu verstecken (cloaken). Welche das sind, habe ich hier einmal aufgeschrieben. Wie Du Links innerhalb Deines Blogs verstecken kannst, zeige ich hier ebenfalls.

Über das Cloaking

Im Grunde genommen ist das Verstecken von Affiliate Links nichts anderes, als dem Link einen anderen Namen zu geben. So wird aus einem, meist ewig langen Link, ein viel kürzerer. Durch das Cloaken wird zudem erreicht, dass der Besucher einen Affiliate Link schwieriger, bis gar nicht mehr als solchen identifizieren kann.
Wer schon einmal einen Textlink von Amazon genutzt hat, der weiß, wie lang und „unhandlich“ ein solcher Link ist. Viel besser sind da kurze Links, die sich nicht nur leichter kopieren lassen, sondern auch den Quelltext nicht unnötig in die Länge ziehen.

Sprechende URL´s

Ein sehr überzeugendes Argument für das Cloaking sind die sprechenden URL´s. So kann ich in meinem Blog zum Beispiel einen Partnerlink zu einem Buch von Amazon enorm verkürzen und dem Kind einen Namen geben.
Ich setze dafür das Plugin „GoCodes“ ein. Das macht aus einem Amazon Link einen Link in dieser Form:

http://www.blogverdiener.de/go/AmazonProdukt

Wobei ich das „Amazonprodukt“ selber benennen kann. Der Besucher weiß damit sofort, um was es geht. Zudem kann ich mit diesem Plugin die Links von vorneherein auf NoFollow setzen. Das ist ebenfalls vorteilhaft.

Tracking von Affiliate Links

Manches Plugin bietet eine zusätzliche Funktion an, welche die Klicks auf die einzelnen Links zählt. Ich kann dann zwar nicht nachverfolgen, ob ein Besucher das Produkt auch kauft, aber ich sehe zum Beispiel ob der Link überhaupt jemanden interessiert und kann die Werbung dementsprechend steuern.

Cooler wäre hier definitiv auch eine Art Rückmeldung. Produkt gekauft, Link erfolgreich. Leider muss man sich hier immer auf die Partnernetzwerke verlassen, die aber nicht immer jeden Sale erfassen.

Irreführung

Durch das Cloaking von Links könnten einige Besucher sich auch in die Irre geführt fühlen. Meist sind die versteckten Links den „normalen“ Links sehr ähnlich, oder sehen sogar komplett gleich aus.
Der Besucher klickt auf diesen Link in der Hoffnung auf weitere Informationen, und gelangt dann zu einem Produkt, dass er käuflich erwerben muss. Das er dann vielleicht verärgert ist, muss der Affiliate verstehen.
Ausserdem kann ein solches „in die Irre führen“ durchaus zu rechtlichen Problemen führen, denn es gibt ein Gesetz zu diesem Thema, und wir alle wissen „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“.

Das Trennungsgebot nach § 6 Telemediengesetz (TMG)

Das Gesetz sieht eine klare Trennung von werblichen und redaktionellen Inhalten vor. Für mich als Blogger bedeutet das, dass ich alle Links zu Produkten kennzeichnen muss. Hier der Auszug:

§ 6 Besondere Informationspflichten bei kommerziellen Kommunikationen

(1) Diensteanbieter haben bei kommerziellen Kommunikationen, die Telemedien oder Bestandteile von Telemedien sind, mindestens die folgenden Voraussetzungen zu beachten:

  1. Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als solche zu erkennen sein.
  2. Die natürliche oder juristische Person, in deren Auftrag kommerzielle Kommunikationen erfolgen, muss klar identifizierbar sein.
  3. Angebote zur Verkaufsförderung wie Preisnachlässe, Zugaben und Geschenke müssen klar als solche erkennbar sein, und die Bedingungen für ihre Inanspruchnahme müssen leicht zugänglich sein sowie klar und unzweideutig angegeben werden.
  4. Preisausschreiben oder Gewinnspiele mit Werbecharakter müssen klar als solche erkennbar und die Teilnahmebedingungen leicht zugänglich sein sowie klar und unzweideutig angegeben werden.

(2) Werden kommerzielle Kommunikationen per elektronischer Post versandt, darf in der Kopf- und Betreffzeile weder der Absender noch der kommerzielle Charakter der Nachricht verschleiert oder verheimlicht werden. Ein Verschleiern oder Verheimlichen liegt dann vor, wenn die Kopf- und Betreffzeile absichtlich so gestaltet sind, dass der Empfänger vor Einsichtnahme in den Inhalt der Kommunikation keine oder irreführende Informationen über die tatsächliche Identität des Absenders oder den kommerziellen Charakter der Nachricht erhält.
(3) Die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb bleiben unberührt.
(Quelle: Gesetze im Internet)

Damit ist der Vorteil, wenn man es so nennen mag, dass ein Besucher einen Link nicht mehr als Werbung erkennen kann, also zunichte gemacht.

Ich kann nur ganz klar empfehlen, alle Affiliate Links auch als solche zu kennzeichnen. Ich mache das immer mit einem *. Ein Affiliate Link bekommt immer ein solches Sternchen.



Da Du jetzt weißt, dass das Cloaken an sich nur noch den Vorteil der sprechenden URL´s hat, der Besucher also sieht, wo er hingelangt und den Nachteil hat, dass die Links als Werbung gekennzeichnet sein müssen, ist die Frage ob es sinnvoll ist, auch beantwortet.

Sinn für die User

Schon erwähnt, dennoch wiederholt. Es wird immer wieder gesagt, dass dem Besucher Mehrwert geboten werden muss, damit ein Blog auf lange Sicht erfolgreich ist. Mehrwert muss aber nicht immer in Textform erstellt werden. Auch eine sprechende URL kann Mehrwert sein. Denn wenn der Besucher weiß, wohin er gelangt, machen wir ihm die Navigation ein klein wenig leichter. Das erkennt auch Google.
In diesem Zusammenhang sei auch das “titel” Tag erwähnt. Meiner Meinung nach wird davon viel zu wenig Gebrauch gemacht. Dabei bietet die Nutzung auch Vorteile in Hinsicht auf die Suchmaschinenoptimierung.
Das “titel” Tag wird in die Verlinkung eingebaut und erzeugt einen kleinen Tooltip über dem Link selber. Wie das geht, einmal kurz demonstriert.

<a href="http://#" title="Ich bin ein Beispiellink">Beispiellink</a>

Jetzt könnte ich damit einen Link erzeugen, der dem Besucher genau sagt, wo er hingelangt:

  1. Geld verdienen im Internet

Wenn Du nun mit der Maus über dem Link bleibst, siehst Du einen kleinen Tooltip mit einer Beschreibung zum Link. Das kann noch erweitert werden. Zum Beispiel mit CSS. Das aber nur am Rande. Noch kurz zur Suchmaschinenoptimierung. Natürlich kann auch im “titel” Tag ein Keyword untergebracht werden. Inwiefern sich das aber auswirkt, weiß nur Google. Schaden wird es nur dann, wenn das “titel” Tag keinen Mehrwert mehr bietet, und nur noch ein Sammlung von Keywords ist. Das also bitte unterlassen.

Vorteil für Affiliates

Jeder Affiliate kennt seine Links. Davon gehe ich nun einfach mal aus. Und oft ist es so, dass den Links nur ein „?user=87687“ oder ähnliches angehängt wird.
Damit ist der Link auch für die Besucher, die ja ebenfalls über das Affiliate Marketing Bescheid wissen, auch als Affiliate Link zu erkennen.
Ein schlauer User, oder eben ein missgünstiger, merkt sich die Domain und tippt diese in die Browserzeile ein, ohne den Link anzuklicken und sich damit ein Cookie zu fangen.

Das Ergebnis: Keine Provision.

Abhilfe schafft hier das Cloaking. Der User kann nicht sehen, wie die Domain lautet und es bleibt nichts übrig als den Link zu klicken, oder eben auf unser exzellentes Angebot zu verzichten.

In diesem Sinn hat das Verstecken oder maskieren von Links also auch für Affiliates einen enormen Vorteil.

Plugin für das Cloaken von Links

Eingangs hatte ich schon erwähnt, dass ich das Plugin GoCodes nutze. Das kann ich allerdings nicht mehr empfehlen, weil der Autor seit zwei Jahren nicht mehr daran gearbeitet hat.

Ich empfehle Dir das Plugin „Pretty Links Lite“. Das ist schnell installiert und bietet alle Funktionen, die Du so brauchen kannst. Ich habe das in einem aktuellen Affiliate Projekt installiert und bin sehr zufrieden damit. In Blogverdiener wird es GoCodes aber nicht ablösen. Dafür bin ich zu nostalgisch.

Das Plugin arbeitet zuverlässig und trackt auch die einzelnen Clicks auf die erstellten Links. Alles drin und dran.

Zusammenfassung

Als Affiliate lohnt es sich die Links zu cloaken, um möglichst wenig Verluste zu haben. Es reicht, wenn die Partnernetzwerke einzelne Sales nicht vergüten. Da müssen nicht auch noch die Besucher eine Möglichkeit haben, die Provisionen zu schmälern. Ich empfehle den Einsatz von Pretty Link Lite für das Maskieren der Links.

Cloaking für Affiliates – Fazit

affiliate-marketing-kursAls Affiliate hat man es sicherlich nicht leicht. Nicht nur Nischenfindung, Aufbau der Webseite und suchen von Partnerprogrammen ist zeitraubend. Auch die nicht zustande gekommenen Provisionen durch missgünstige Besucher oder Fehler im Tracking der Partnernetzwerke zehren am Kontostand.

Das Cloaking an sich kann die Umstände zwar nicht ändern, bietet aber zumindest einen Minischutz gegen Besucher, die Dir Deine Vergütung für die Arbeit nicht gönnen.

Bitte denke aber daran, dass auch gecloakte Links „Werbung“ sind und gekennzeichnet werden sollten. Es heißt zwar – Wo kein Richter, da kein Henker, aber lieber ein Sternchen gesetzt als eine Abmahnung von irgendeinem Anwalt zu bekommen, der sich in der Medienbranche einen Namen machen möchte.

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    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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