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Eine gute Online-Reputation bekommen und behalten

15. März 2012

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Heute habe ich mal wieder einen Gastartikel für euch. Vom Gründer und Geschäftsführer “Lingo24″ Christian Arno, der Tipps für die Online Reputation und deren Gestaltung gibt. Viel Spaß beim Lesen!

Wer heute etwas kaufen oder in Auftrag geben möchte, informiert sich oft im Internet. Das kann auch bedeuten, dass er den Namen eines bereits ins Auge gefassten Anbieters googelt, um zu sehen, was über den so alles im Internet „gesprochen“ wird. Auch Personaler googeln heute häufig die Namen von Bewerbern, um zu sehen, was im Netz so alles von und über den betreffenden Menschen zu finden ist. Daher ist es sowohl für Firmen als auch für Privatleute wichtig, eine gute Online Reputation zu haben.

Google, Google an der Wand…

Eine ganz wichtige Rolle für die Online Reputation spielen Suchmaschinen und zwar in Europa vor allem Google. Daher sollte man sicherstellen, dass Google bzw. in anderen Weltgegenden die dort jeweils gängige(n) Suchmaschine(n) auf den ersten drei bis vier Seiten Fundstellen mit möglichst positiven Aussagen findet, wenn der eigene Name dort eingegeben wird.

Um das zu bewerkstelligen, muss man dafür sorgen, dass derartige Seiten im Netz vorhanden sind und von Google gefunden werden. Das kann man erreichen, in dem man eigene Websites betreibt und dafür sorgt, dass diese für die jeweils relevanten Suchmaschinen optimiert sind und Dinge enthalten die ein positives Licht auf einen werfen. Sehr gut geeignet sind hierzu auch Blogs, die man aber wirklich pflegen muss. Suchmaschinen bevorzugen in allgemeinen Websites, auf denen sich etwas bewegt, weil sie diese als aktueller ansehen. Das Netz vergisst zwar bekanntlich nichts, aber mit einem Wust von neuen positiven oder neutralen Seiten verdrängt man „Jugendsünden“ wie Flames in Foren oder im Usenet auf die hinteren Plätze, bis zu denen hoffentlich niemand blättert.

Image-Arbeit im Netz

Was man tut, um in einem guten Licht zu erscheinen, wenn gezielt der eigene Namen gegoogelt wird, hilft aber in der Regel auch ganz allgemein, einen guten Ruf aufzubauen, vor allem, wenn es zu den Suchbegriffen gefunden wird, zu denen man gefunden werden will. Dazu sollte man auch fremde Websites – Blogkommentare, Foren usw. – benutzen, vor allem natürlich solche, die gut besucht werden.

Bei allen Arten von Community-Seiten kann man, wenn diese gut besucht sind, von deren Page Ranking profitieren. Das gilt vor allem für Foren: Hier kann man sich sehr leicht einen guten Ruf aufbauen, indem man kompetente, gut zu lesende und sympathisch klingende Beiträge schreibt. Dabei kann man sowohl eigene Threads starten, als auch die Beiträge anderer User beantworten. In aller Regel gibt es hier auch die Möglichkeit, Links zu setzen, die dann natürlich auf eine der eigenen Seiten verweisen. Diese Links werden zwar oft automatisch mit „no follow“ gekennzeichnet, bringen deswegen zwar kein verbessertes Google Ranking, dafür jedoch direkten Traffic. Zumindest, wenn das jeweilige Forum gut besucht ist – und in anderen sollte man gar nicht erst schreiben. Gut besuchte Foren werden in der Regel auch von Suchmaschinen gut gefunden, daher hat man mit Postings dorthin ein zusätzliche Chance zu den jeweiligen Keywords Traffic zu erhalten, wenn Surfer, welche zum jeweiligen Keyword das Posting gefunden haben, dem darin enthaltenen Link folgen.

Genauso wie positive Forenpostings machen einen aber auch nette und kompetente Einträge bei Facebook, Twitter und Co. in einem positiven Kontext bekannt. Wichtig ist auch, dass man auf die Kommentare anderer User zu den eigenen Beiträgen positiv und freundlich reagiert. Sofern man auch in anderen Ländern eine gute Online Reputation aufbauen will, muss man natürlich darauf achten, dass man diejenigen Social Media wählt, die dort jeweils angesagt sind. In der gleichen Weise kann man auch die Kommentarfunktion gut besuchter Blogs benutzen.

Fachpublikationen im Netz

Eine sehr gute Plattform für die positive Selbstdarstellung sind auch Artikelverzeichnisse. Genau wie bei Foren kann man sich hier sowohl einen Ruf als guter Fachmann erarbeiten als auch über Links Besucher auf die eigene Website leiten. Wichtig ist auch hier wieder, dass das Artikelverzeichnis möglichst viele Besucher hat. Auch hier profitiert man wieder vom höheren Page Ranking einer gut besuchten fremden Website, denn man wird zu seinen Keywords leichter gefunden als auf der eigenen Web-Präsenz.

Wenn man unter seinem Realnamen schreibt, wird man natürlich auch hier wieder mit vorteilhaftem Content gefunden, wenn dieser gegoogelt wird. Da auf vielen Artikelverzeichnissen – zumindest deren eigener Darstellung nach – „nicht jeder“ schreiben darf, kann eventuell bereits die Tatsache, dass man auf einem bestimmten Verzeichnis vertreten ist, als Indiz für Kompetenz angesehen werden.

Feedback und Kommunikation

Bei aller Kompetenz sollte man im Netz jedoch nicht als entrückter Guru erscheinen, sondern als freundlicher Helfer. Vor allem sollte man auch auf Feedback zu eigenen Beiträgen eingehen und dabei freundlich bleiben. Ein bessere Gelegenheit, sich zu profilieren, als Fragen, die man sachkundig beantwortet und Bedenken, die man ausräumen kann, gibt es fast nicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man eine gute Reputation im Netz bekommt, wenn man fleißig kommuniziert und sich dabei als zivilisierter Mensch aufführt, der Fragen sachlich beantworten kann, seine Produkte nicht über den grünen Klee lobt und vor allem auch keine unhaltbaren Versprechungen macht, sondern beim Wort genommen werden kann. Mit der Zeit wird man dann auch verlinkt und von anderen auf ihren Websites lobend erwähnt werden – was noch mehr wert ist, als das, was man selbst sagt.

Über den Autor: Christian Arno ist Gründer und Geschäftsführer des internationalen Übersetzungsservice Lingo24, der auf drei Kontinenten tätig ist. Folge Lingo24 auf Twitter @l24de.

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{ 3 comments… read them below or add one }

1 Andy März 16, 2012 um 19:29

Interessantes Thema was leider viele noch nicht begriffenb haben. Wir suchen schon länger einen Mitarbeiter für unseren Blog als Rebutation für ihn. Nicht wirklich einfach an so jemanden zu kommen.

2 A. Faktury März 21, 2012 um 00:44

Ich frage mich ob es allein durch Forenbeiträge möglich ist eine wirkliche Reputation im Internet zu erhalten. Ich glaube man braucht dafür schon eine eigene Homepage auf der man mit Bild vertreten ist und seine Kompetenz zeigen kann.

Alleine durch communityhilfe wird man wohl nur innerhalb der jeweiligen Gemeinschaft anerkannt, außerhalb jedoch eher wenig bis kaum wahrgenommen.

Seht ihr das ähnlich? Ich würde gerne im Bereich Aquaristik eine gute Reputation aufbauen und plane eine Webseite mit dieser Thematik, frage mich allerdings jetzt schon ob ich bereits mit Beratung innerhalb der Forengemeinden punkten könnte.
___________
Anton Faktury

3 Adrian März 21, 2012 um 17:06

@ A. Faktury
natürlich macht man nichts falsch, wenn man in Foren werbung macht. Reputation und somit auch Kunden für ein Projekt wird man aber nur durch eine (gute) Homepage gewinnen.
Auf einer Homepage kann man alle Informationen zusammentragen und den Interessenten anbieten. In einem Forum dagegen kann das schnell wie Spam wirken.

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Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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