Home CSS3, Tutorials >> CSS3 Tutorial – Tooltips erstellen

CSS3 Tutorial – Tooltips erstellen

20. März 2012

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

Wie ich schon angekündigt hatte, beginnen wir nun mit den komplexeren Tutorials. In diesem werden wir die zuvor erlernten Techniken einsetzen um sogenannte Tooltips zu erstellen, die wir mit zusätzlichen Informationen, zum Beispiel einer Erklärung füllen können. Und zwar nur mit CSS3!

Natürlich kann man auch mit einem (span) und dem (title) Tag arbeiten. Der Nachteil dabei ist aber, dass man diesem kein Design verpassen kann. Da aber Design ein Alleinstellungsmerkmal von Webseiten ist, nutzen wir eben CSS3 um einem TooltipEin Tooltip ist das, was Du gerade siehst, wenn Du mit der Mause über den Link fährst. Dieser wurde nur mit CSS3 erstellt. ein schönes Design zu verpassen.

Tooltip erstellen

Wir brauchen dazu die CSS3 Techniken aus mehreren Tutorials, die ich hier bereits veröffentlicht habe. Wir kombinieren mehrere Styles und erstellen damit ein Top Design, das individuell auf den eigenen Blog zugeschnitten werden kann. Folgende Tutorials kommen zum Einsatz:

  1. Runde Ecken mit Border-RadiusRunde Ecken kann man mit CSS3 erstellen – Hier erfährst Du wie es funktioniert!
  2. Verläufe im Hintergrund mit CSS3Gradient Backgrounds Tutorial
  3. Rgba Farbwerte mit CSS3
  4. Sprechblasen mit CSS3
  5. Dreiecke mit CSS3

An dem Beispiel in der Liste kannst Du sehen, dass man auch Links schöner beschreiben kann. Das einzige was mir dabei nicht gefällt, ist, dass man das (title) Attribut wie im zweiten Beispiel der Liste weglassen sollte. Damit ist die Notation nicht mehr valide. Das ist zwar nicht schlimm, stört mich aber. Auf der anderen Seite, wenn ich das (title) Attribut hinzufüge, wie im ersten Beispiel, dann habe ich eine unschöne doppelte Beschreibung des Links.

Wir beginnen mit der HTML Notation. Diese ist recht simpel und besteht aus lediglich zwei Elementen.

HTML

Wir benötigen einen Anker. Aber nur, weil der Internet Explorer 6 mit der :hover Pseudo Klasse nicht zurecht kommt. Er kennt sie zwar, aber nur in Verbindung mit dem Anker Element. Wenn man keine Anker nutzen möchte, dann muss eine Lösung für den Internet Explorer her, die dann wie folgt aussieht:

<script type="text/javascript" src="http://code.jquery.com/jquery-latest.min.js"></script>
<script type="text/javascript">
  $(function() {
    if ($.browser.msie && $.browser.version.substr(0,1)<7)
    {
      $('.tooltip').mouseover(function(){
            $(this).children('span').show();
          }).mouseout(function(){
            $(this).children('span').hide();
          })
    }
  });
</script>

Wer sich aber keinen Abbruch mit Ankern tut, der kann folgende Syntax für das HTML Konstrukt benutzen:

<a href="#" class="tooltip">
  your text
  <span>Deine Beschreibung</span>
</a>

Die Klasse Tooltip definieren wir nun im CSS. Sie sorgt für das styling der Tooltips. Anpassungen kann man hier machen wie man das gerne möchte. Vor allem bei den Farben sollte man darauf achten, dass diese zum eigenen Blog passen.

CSS3 Code

.tooltip
{
  position: relative;
  background: #eaeaea;
  cursor: help;
  display: inline-block;
  text-decoration: none;
  color: #222;
  outline: none;
}

.tooltip span
{
  visibility: hidden;
  position: absolute;
  bottom: 30px;
  left: 50%;
  z-index: 999;
  width: 230px;
  margin-left: -127px;
  padding: 10px;
  border: 2px solid #ccc;
  opacity: .9;
  background-color: #ddd;
  background-image: -webkit-linear-gradient(rgba(255,255,255,.5), rgba(255,255,255,0));
  background-image: -moz-linear-gradient(rgba(255,255,255,.5), rgba(255,255,255,0));
  background-image: -ms-linear-gradient(rgba(255,255,255,.5), rgba(255,255,255,0));
  background-image: -o-linear-gradient(rgba(255,255,255,.5), rgba(255,255,255,0));
  background-image: linear-gradient(rgba(255,255,255,.5), rgba(255,255,255,0));
  -moz-border-radius: 4px;
  border-radius: 4px;
  -moz-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0,0,0,.4), 0 1px 0 rgba(255,255,255,.5) inset;
  -webkit-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0,0,0,.4), 0 1px 0 rgba(255,255,255,.5) inset;
  box-shadow: 0 1px 2px rgba(0,0,0,.4), 0 1px 0 rgba(255,255,255,.5) inset;
  text-shadow: 0 1px 0 rgba(255,255,255,.4);
}

.tooltip:hover
{
  border: 0; /* IE6 fix */
}

.tooltip:hover span
{
  visibility: visible;
}

.tooltip span:before,
.tooltip span:after
{
  content: "";
  position: absolute;
  z-index: 1000;
  bottom: -7px;
  left: 50%;
  margin-left: -8px;
  border-top: 8px solid #ddd;
  border-left: 8px solid transparent;
  border-right: 8px solid transparent;
  border-bottom: 0;
}

.tooltip span:before
{
  border-top-color: #ccc;
  bottom: -8px;
}

Die einzelnen Schnipsel im Code sind in den vorher erwähnten Tutorials sicherlich ausreichend erklärt, weshalb ich da nun nicht näher drauf eingehen werde.

Beispiele für Tooltips

Falls Du es noch nicht bemerkt haben solltest: Hier im Text sind schon diese Tooltips verbaut. Das Beispiel “Affiliate” im Fazit habe ich hier noch einmal als komplette HTML Notation aufgeführt:

<a href="#" class="tooltip">Affiliate<span>Ein Affiliate ist jemand, der Waren anderer im Internet verkauft und dafür Provisionen erhält.</span></a>

Natürlich nutze ich dabei die gleiche Klasse, wie oben beschrieben, allerdings mit angepassten Farbwerten.

CSS3 Tooltips – Fazit

Warum braucht man so etwas? Eigentlich gar nicht, aber man sollte immer daran denken, dass nicht jeder den Wissenstand von einem selber hat. Auch wenn ich Beispielsweise das Wort AffiliateEin Affiliate ist jemand, der Waren anderer im Internet verkauft und dafür Provisionen erhält. verstehe, heißt das noch nicht, dass jeder Leser das versteht.
Deswegen kann man solche Tooltips sehr schön nutzen, um Worte zu erklären und sich quasi ein Glossar in den Texten aufzubauen. Wir erhöhen damit enorm die Usability der Seite.
Im nächsten Tutorial basteln wir dann ein weiteres nützliches Gimmick zusammen, dass ebenfalls den Blog wieder ein Stückchen verbessern kann. Also dran bleiben und RSS-Feed abonnieren.

Bleib in Verbindung via...

RSS abonnieren Facebook Fan werden Follow Me

{ 1 comment… read it below or add one }

1 Patrick März 20, 2012 um 18:47

Hi,

schön erklärt, nur dein Fazit finde ich etwas merkwürdig, du sagst ja dass man Tooltips eigentlich nicht braucht. Aber man kann sie ja nicht nur für (Fremd-) Wörter einsetzen, sondern zum Beispiel auch für Icons, die für den ein oder anderen vielleicht nicht selbsterklärend sind.

Leave a Comment

Hinweis: Nur echte Namen verwenden | Keine Verweise auf Unterseiten! Ich lösche solche Kommentare!

{ 1 trackback }

Previous post:

Next post:

Letzte Artikel

  • spielcasino.net Für Zwischendurch – Online zocken und Zeit vertreiben
    Verauchte Säle, Whiskey und Pokerkarten. Dazu viele verruchte Gestalten, die an dem Spieltisch ihr letztes Hab und Gut einsetzen. Der Stoff aus dem viele Filme geschmiedet sind. Waren es früher die restlichen Dollars, die von den Cowboys verzockt w...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #11 – Eine Woche gar nichts mehr
    Eine ganze Woche lang habe ich überhaupt nichts gemacht. Das lag zum einen einer Operation an meinem Knie, die ich auskuriert habe, und zum anderen an dem Testtool, das mir einfach keine neuen Werte ausgegeben hat. Jede Serie braucht einen Abschl...Mehr lesen...
  • Premium Themes aus Deutschland WordPress Theme gesucht? Hier wirst Du fündig!
    Immer mal wieder bastelt ein Blogger am eigenen Blog herum, weil er vielleicht die Optik nicht mehr ertragen kann. Mir geht das regelmäßig einmal im Jahr so. Und oft schaue ich mir dann die ganzen Theme Schmieden an, um herauszufinden, was es denn...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #10 – Halbzeit
    Die Hälfte ist geschafft. Social Bookmarking im 20 Tage oder 20 Bookmarks Test. Wie viel Ranking bringen Social Bookmarks? Was bringen sie überhaupt? Diese Frage soll diese Case Study beantworten. Deshalb habe ich mir einen Artikel aus meinem Ar...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #9 – Leichter Abfall des Rankings
    Ein neuer Tag in meiner SEO Case Study. Das Social Bookmarking hat mich bisher um rund 50 Plätze nach oben verschoben und heute ging es wieder ein wenig bergab. Glücklicherweise nur um einen einzigen Platz, den ich hoffentlich heute wieder aufho...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #8 – Bergsteiger Artikel
    Das Social Bookmarking, das in den letzten Monaten so furchtbar an Strafen von Google gelitten hat, wird derzeit auf die Probe gestellt. Welche Auswirkungen hat es noch auf das Ranking? Und wirkt es überhaupt? Google ist sehr streng gegen alle m...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #7 – Erneut ein Stückchen hoch
    Nachdem ich gestern über Stagnation geklagt habe, scheint Google meinen Ruf gehört zu haben und schiebt den Artikel wieder drei Plätze nach oben auf Platz 68. Damit habe ich Seite sechs im Ranking erreicht. Das nächste Ziel muss also lauten ...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #6 – Stagnation
    Social Bookmarking hat nach dem Google Penguin Update an Bedeutung verloren. Darin sind sich fast alle einig. Die Kommentare, die ich hier im Blog oder per Email bekommen habe, belegen das. Dennoch soll meine Case Study dahingehend für mich Klarheit...Mehr lesen...

Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

50 Suchanfragen

Kontakt