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Professionelle Texte können die Leser steuern

15. Februar 2012

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Die Steuerung eines Lesers kann bewusst und unbewusst passieren. Ein professioneller Autor weiß genau, welche Ausdrücke nicht verwendet werden dürfen. Dieser Artikel geht ein wenig auf die Einzelheiten ein.

Jeder, der schon mal einen Text gelesen hat, zum Beispiel einen Zeitungsartikel, kennt folgende Situation: es wird beispielsweise ein Politiker genannt, den man nicht leiden kann. Schon macht sich Ärger breit, und der Text wird nicht mehr so gerne gelesen oder sogar gleich weggelegt.

Die Steuerung der Gefühle, übernimmt das limbische System. Das Problem an diesem System ist, dass man sich nicht bewusst für einen Zustand entscheiden kann. Wenn wir also etwas lesen, das uns nicht gefällt, ist meistens Ärger vorprogrammiert.

Müssen und wollen

Das limbische System

Das limbische System (rot eingefärbt) Quelle: Wikipedia

Möchte man gerne etwas lesen, dann hat man meist eine positive Grundeinstellung. Das limbische System hat in diesem Fall den Betriebszustand „Neugier“. Wenn jetzt aber das Lesen übermäßig schwer ist, zum Beispiel durch einen unverständlichen Text, dann wird die Stimmung ruiniert. Der Betriebszustand ändert sich.

Passiert das mitten im Text, dann kann der letzte Absatz noch so genial sein, er wird nicht mehr wahrgenommen oder gespeichert. Gerade im Internet kann so etwas fatal sein, ist doch der letzte Abschnitt die Aufforderung an den Leser etwas zu tun.

Stellt man sich nun vor, dass dieser letzte Absatz die Aufforderung zum Kaufen enthält, wird schnell klar, warum viele Texte schlechte Verkäufer sind.

Professionelles Schreiben verlangt also, dass man den Leser in keinster Form kränkt.

Was ändert die Stimmung?

Wenn man davon ausgeht, dass die meisten Menschen verschieden sind, dann kann man sich nur gewisse Grundregeln festsetzen, die für alle Leser gelten.

So sollten beispielsweise sexuelle Anspielungen unterlassen werden, da sie beispielsweise die weibliche Leserschaft verärgern. In manchen Fällen sogar die männliche. Eine sexuelle Anspielung lenkt vom Betriebszustand „Neugier“ ab und kann diesen verlagern.

Ein Witz beispielsweise, wir können ihn noch so lustig finden, sollte nur bedingt verwendet werden. Der Grund ist einfach und leicht verständlich. Sollte nur einer diesen Witz nicht lustig finden, hat der Text seine Wirkung verfehlt. Ist diese eine Leser auch noch ein Kunde, entsteht eventuell auch noch ein wirtschaftlicher Schaden.

Vermeiden sollte man also alles, was die Stimmung eines Lesers ändern kann. Da sie grundsätzlich auf “Neugier” steht, sollte man jeden Ausdruck vermeiden, der diesen Zustand ändert. Sachliche Information ist hier wesentlich angebrachter, als beispielsweise eine Satire.

Ausnahmen

Wenn der Leser erwartet, dass er unterhalten wird, gilt das eben angesprochene natürlich nicht. Die Erwartungshaltung eines Lesers ist also essenziell für den Text. Das setzt natürlich voraus, dass man weiß, wer die Texte liest. In erster Linie entscheidet also der, für den der Text geschrieben ist, ob der Text gut oder schlecht ist. Der Leser ist erst dann zufrieden, wenn der Text die Voraussetzungen erfüllt, die er als Leser an den Text stellt. Dabei ist es auch völlig egal, ob der Text dem Autor gefällt, seinem Chef oder wer sonst noch vor der Veröffentlichung Korrektur liest.

Erwartungen

Ein Leser erwartet von einem Text, je nach Umfeld auch einen gewissen Ton. So wird zum Beispiel in einem Weblog ein anderer Ton erwartet als zum Beispiel in einer Fachzeitschrift. In der Fachzeitschrift werden kühle und sachliche Informationen verlangt und in einem Weblog beispielsweise persönliche Informationen und eine persönliche Schreibweise. Hier erwartet niemand professionelle Texte.
In den letzten Jahren haben sich Blogs entwickelt, die durchaus mit einer Fachzeitschrift konkurrieren können. Hier sieht es wiederum anders aus. Fachliche Artikel werden erwartet, hohe sprachliche Kenntnisse, sowie ausführliche Informationen.

Professionelles Schreiben beginnt also mit der Analyse der Leserschaft. Erst wenn man seine Leserschaft kennt, kann man genau auf die Erwartungen eingehen.

Fazit

Wenn ein Text einen Leser steuern soll, muss man dafür sorgen, dass der Leser nicht gekränkt wird. Des Weiteren sind die Erwartungen des Lesers zu erfüllen. Um die Erwartungen einer Leserschaft überhaupt zu kennen muss man diese zunächst analysieren. Wie man konkret auf die Leserschaft eingeht uns sie analysiert, erkläre ich im nächsten Artikel.

Der nächste Artikel dieser Serie wird sich der Leseranalyse widmen. Abonniere mein RSS-Feed. Dann verpasst Du keine Folge!

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Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

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