Home Professionelle Texte >> Professionell Texten – Leseranalyse garantiert erfolgreicheres Schreiben

Professionell Texten – Leseranalyse garantiert erfolgreicheres Schreiben

22. Februar 2012

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

Wer seine Leser kennt, weiß wie er zu schreiben hat. Wer sie nicht kennt, bleibt erfolglos. Dieser Artikel zeigt, wie man die Leserschaft analysieren kann.

Im letzten Artikel habe ich ja bereits beschrieben, dass ein Leser mit einem Text zufrieden ist, wenn er die mitgebrachten Voraussetzungen erfüllt. Um diese Voraussetzungen aber überhaupt erfüllen zu können, muss man sie erst einmal kennen.

Wer liest hier eigentlich?

Der sicherste Weg um das heraus zu finden ist eine Leseranalyse. Die großen Zeitungen geben eine Menge Geld dafür aus. So können die gewonnenen Daten auch optimal für die Werbung in diversen Printmedien eingesetzt werden.
Für einen Blogger wie mich zum Beispiel ist es ebenfalls sehr wichtig die Zielgruppe und die Leser zu kennen. So kann ich meinen Werbekunden genauere Daten darüber liefern, wer sich hier aufhält, und wen der Kunde mit seiner Werbung erreichen kann.
Das
Wie wird analysiert?
Steht ausreichend Kapital zur Verfügung, kann ein Marktforschungsinstitut beauftragt werden. Hier gibt es Experten. Diese entwickeln einen Fragenkatalog. Und aus diesem gewinnt man die Daten der Leser, die sich anschließend nutzen lassen.

Wie analysiert man im Blog?

Ich erzähle einfach mal, was ich mir dabei gedacht habe. In meinem Buch wird davon gesprochen, wie Agenturen oder Zeitungen ihre Leserschaft analysieren. Der einzige, für mich interessante Punkt darin war die Internetrecherche.
Warum? Ganz einfach aus finanziellen Gründen. Ich habe nicht die Mittel ein Marktforschungsinstitut zu beauftragen. Und in meinen Augen ist das für mein bescheidenes Blögchen auch ein wenig ausserhalb eines gewissen Rahmens. Ich bin ja nicht größenwahnsinnig.

Internetrecherche war das Stichwort. Und da fiel mir eine eigentlich sehr einfach Lösung ein. Natürlich kann ich nicht jeden Leser analysieren. Ich bin ja nicht Google. Was ich aber kann, ist die Resonanz zu überprüfen.

Was wird kommentiert? Wer kommentiert? Was wird getweetet? Wer Tweetet? Wer teilt meine Beiträge auf Facebook? Usw.

Ich kann aus jeder Aktion, die meine Leser durchführen zwei Sachen erkennen. Was tun sie? Und wo tun sie es? Daraus lässt sich erkennen in welchen Bereichen der Leserschaft ich mich bewege. Wer kommentiert hat meist ein Profil. Daraus kann ich folgendes erkennen: Männlich, Weiblich und meist das Alter.
Das sind schon zwei demographische Merkmale, die für Werbekunden interessant sind. Über Google Analytics kann ich zusätzlich sagen, woher die meisten Besucher kommen.
Für einen professionellen Texter sind diese Dinge ebenfalls sehr interessant.

Kommen die Besucher aus dem städtischen Bereich, schreibe ich anders, als für die ländlichen Besucher. Kommen die User im Alter von 18, muss ich anderes Allgemeinwissen voraussetzen als bei einem der 50 Jahre alt ist. Und dergleichen mehr.

Wie man sieht, kann man auch anhand der Aktionen, die ein Blog so mit sich bringt erkennen, wer sich hier aufhält und sich dementsprechend einstellen.

Zwei Hürden

Durch eine Analyse der Leserschaft kann der professionelle Schreiber seine Texte optimal anpassen.Dabei kann er anhand demographischer Merkmale festlegen wie verständlich ein Text sein muss. Welche Art von Fachausdrücken können verwendet werden? Wie lang darf ein Satz sein? Sind Sätze mit mehreren Abtrennungen durch Kommata möglich, um den Sachverhalt besser illustrieren zu können? Oder eher nicht.
Eine zweite Hürde ist der angeschlagene Ton. Wie spricht man die Leser an? Eine Zielgruppe, die unter 18 Jahren liegt eher mit „Hi, Du…“ und eine Zielgruppe über 30 wohl eher mit „Guten Tag, werte Leser…“. Wie so oft gilt auch hier der Ton macht die Musik.

Fazit

Die Analyse der Leserschaft ist nicht schwierig. Aber sie ist zeitaufwendig. Der positive Effekt daraus ist, dass man die Leser kennen lernt und wesentlich mehr auf sie eingehen kann. Die Texte werden besser und die Leser zufriedener. Das wollen wir ja alle.

Im nächsten Artikel werde ich erklären, wie man einen verständlichen Text anhand eines vier Punkte Modells schreibt, dass immer gilt. Diese Regeln werden auf Basis der bisherigen Erkenntnisse die eigenen Texte schon maßgeblich verbessern.

Wären wir jetzt in der Schule, wäre die Hausaufgabe, die eigenen Leser zu analysieren. Aber ich bin Blogger, kein Lehrer! :-)

Der nächste Artikel beschäftigt sich mit dem Schreiben von verständlichen Texten und den vier Gegebenheiten, die man dafür wissen muss. Abboniere doch mein RSS-FEED. Dann verpasst Du keine Folge!

Beispiele für Leseranalysen von Spiegel und FAZ

Bleib in Verbindung via...

RSS abonnieren Facebook Fan werden Follow Me

{ 6 comments… read them below or add one }

1 Dani Schenker Februar 23, 2012 um 07:47

Hallo Sascha,
Schöner Artikel (wie immer) ;-)
Ich denke es gibt in dieser Hinsicht aber zwei Wege.

1. Wie du sagst. Leser analysieren und Inhalte darauf zuschneiden.

2. Man kann sich auch einfach sagen, welchen Leser man ansprechen will und für diesen schreiben.

So sage ich bei mir zum Beispiel. Ich weiss zwar, dass viele Leute keine Zeit haben und sich kurze Artikel wünschen. Ich möchte aber zum einen ausführliche Artikel schreiben und zum anderen möchte ich auch die Leute eher ansprechen, welche sich auch wirklich Zeit für meinen Blog nehmen können.

Aber es kommt halt schlussendlich immer drauf an, was man will ;-)

2 Sascha Februar 23, 2012 um 15:14

Ich glaube das ist ein Trugschluß. Es heißt zwar immer, die Leute hätten keine Zeit zum Lesen, aber lieber etwas mehr lesen, als noch weiter zu recherchieren. Deswegen möchte ich immer versuchen so gut wie alles in einen Artikel zu schreiben. Danke für Dein Lob :-D

3 Andy Februar 23, 2012 um 10:06

Es ist gar nicht einfach zu Analysieren wer bei einem lies. Ich hab es noch nicht geschafft

4 Sascha Februar 23, 2012 um 15:15

Vielleicht macht Du einfach mal eine Umfrage?

5 Andy Februar 23, 2012 um 15:19

Das ist eine gute Idee!!! Du machst aber auch mit ;-)

6 Sascha Februar 23, 2012 um 15:27

Klar, warum nicht :-D

Leave a Comment

Hinweis: Nur echte Namen verwenden | Keine Verweise auf Unterseiten! Ich lösche solche Kommentare!

Previous post:

Next post:

Letzte Artikel

  • spielcasino.net Für Zwischendurch – Online zocken und Zeit vertreiben
    Verauchte Säle, Whiskey und Pokerkarten. Dazu viele verruchte Gestalten, die an dem Spieltisch ihr letztes Hab und Gut einsetzen. Der Stoff aus dem viele Filme geschmiedet sind. Waren es früher die restlichen Dollars, die von den Cowboys verzockt w...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #11 – Eine Woche gar nichts mehr
    Eine ganze Woche lang habe ich überhaupt nichts gemacht. Das lag zum einen einer Operation an meinem Knie, die ich auskuriert habe, und zum anderen an dem Testtool, das mir einfach keine neuen Werte ausgegeben hat. Jede Serie braucht einen Abschl...Mehr lesen...
  • Premium Themes aus Deutschland WordPress Theme gesucht? Hier wirst Du fündig!
    Immer mal wieder bastelt ein Blogger am eigenen Blog herum, weil er vielleicht die Optik nicht mehr ertragen kann. Mir geht das regelmäßig einmal im Jahr so. Und oft schaue ich mir dann die ganzen Theme Schmieden an, um herauszufinden, was es denn...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #10 – Halbzeit
    Die Hälfte ist geschafft. Social Bookmarking im 20 Tage oder 20 Bookmarks Test. Wie viel Ranking bringen Social Bookmarks? Was bringen sie überhaupt? Diese Frage soll diese Case Study beantworten. Deshalb habe ich mir einen Artikel aus meinem Ar...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #9 – Leichter Abfall des Rankings
    Ein neuer Tag in meiner SEO Case Study. Das Social Bookmarking hat mich bisher um rund 50 Plätze nach oben verschoben und heute ging es wieder ein wenig bergab. Glücklicherweise nur um einen einzigen Platz, den ich hoffentlich heute wieder aufho...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #8 – Bergsteiger Artikel
    Das Social Bookmarking, das in den letzten Monaten so furchtbar an Strafen von Google gelitten hat, wird derzeit auf die Probe gestellt. Welche Auswirkungen hat es noch auf das Ranking? Und wirkt es überhaupt? Google ist sehr streng gegen alle m...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #7 – Erneut ein Stückchen hoch
    Nachdem ich gestern über Stagnation geklagt habe, scheint Google meinen Ruf gehört zu haben und schiebt den Artikel wieder drei Plätze nach oben auf Platz 68. Damit habe ich Seite sechs im Ranking erreicht. Das nächste Ziel muss also lauten ...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #6 – Stagnation
    Social Bookmarking hat nach dem Google Penguin Update an Bedeutung verloren. Darin sind sich fast alle einig. Die Kommentare, die ich hier im Blog oder per Email bekommen habe, belegen das. Dennoch soll meine Case Study dahingehend für mich Klarheit...Mehr lesen...

Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

50 Suchanfragen

Kontakt