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Neues Nischenprojekt – Wie wichtig ist das Design am Anfang?

16. Februar 2012

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Wenn man ein neues Projekt auf die Beine stellt, geht man meist in der gleichen Reihenfolge vor. Nische suchen, Domain registrieren, WordPress installieren usw. Aktuell nehme ich am 13 Wochen Nischencontest teil. Ich habe mich gefragt, wie wichtig das Design am Anfang eigentlich ist.

Sicherlich muss auch ein neues Projekt ansprechend gestaltet sein. Das Auge isst mit, heißt es immer. Und sicherlich ist das auch wahr. Ein schlecht gestaltete Webseite kann Besucher verlieren, alleine durch das Aussehen.

Rohdesign

Grundsätzlich hat glaube ich jeder Blogger irgendwo in den Archiven eine Art Grundlage gespeichert. Ein Rohdesign, dass schnell installiert ist, und erste Funktionen bereits beinhaltet. Ich zum Beispiel habe ein fertiges Thesis Theme Design, dass ich minimal anpassen muss, um eine halbwegs ansprechende Seite auf die Beine zu stellen.
Es fehlt zwar an ziemlich allem, was Grafiken oder sonstige Extras angeht, aber grundlegende Funktionen, die ich immer nutze sind bereits integriert.
Diese Rohfassung ist das, was ich immer wieder installiere, wenn ich ein neues Projekt aufbaue. Warum ich das mache? Weil ich nicht immer wieder ganz von vorne beginnen möchte.

Keine Besucher – Wozu Design?

Ein neues Projekt hat meist in den ersten Tagen keine Besucher. Ist ja auch verständlich. Niemand kennt die Seite, niemand nimmt Notiz von dem neuen Projekt. Wozu also braucht man ein fertiges Design?
Ich finde nicht, dass ein Design bis ins kleinste Detail geschliffen sein muss. Beim Start eines neuen Projektes halte ich es für immens wichtiger die ersten Inhalte zu erzeugen. Content ist King – so langsam nervt der Spruch, aber es ist in der Tat so. Was nützt das tollste Design wenn keine Inhalte vorhanden sind?

Balance finden

Wie schon gesagt, nutze ich ein Rohdesign für neue Projekte. Die Farbgebung kann ich im Thesis Theme in Minuten komplett ändern und die grundlegenden Funktionen sind schon eingebaut. Und genau so gehe ich bei neuen Projekten vor.

  1. Nische finden
  2. Domain registrieren
  3. WordPress installieren
  4. Thesis mit Rohdesign installieren
  5. Farben anpassen
  6. Content einstellen

Genau diese Schritte durchlaufe ich bei jedem neuen Projekt. Dabei spielt es keine Rolle, um welches Thema es sich dabei handelt.

Nachdem ich die ersten 10 – 15 Artikel Online gestellt habe, und Google meine Seite kennt, beginne ich mit ein paar Design technischen Dingen. Die Balance zwischen Design und Content finde ich besonders wichtig.
Auf der einen Seite nützt mir das tollste Design überhaupt nichts, wenn keine Besucher kommen, weil ich keine Inhalte vorweisen kann.
Auf der anderen Seite nützt mir der Beste Content wenig, wenn sich ein Besucher von meiner Seite nicht angesprochen fühlt.

Arbeitsablauf

Aus diesem Grund habe ich mir bestimmte Abläufe zu eigen gemacht, die ich wie gesagt immer dann durchlaufe wenn ein neues Projekt entsteht. Nach dem Rohdesign kommen die ersten Artikel. Nach den ersten Artikeln (10-15) kommt eine Überarbeitung des Designs. Es folgen weitere Artikel. Diese Schleife durchlaufe ich so lange, bis ich mit dem Design zufrieden bin.

Der Vorteil dabei ist, dass ich nicht erst Tagelang am Design schleifen muss, sondern nahezu direkt Content erstellen kann. Dieser Content kann von Google schon gefunden werden und ich kann die RSS Verzeichnisse damit füttern um erste Backlinks aufbauen zu können.

Damit ist der Content auffindbar. Und wenn ein Besucher den Inhalt finden kann, habe ich meist das Design schon überarbeitet. Dann sieht das Projekt schon nach etwas aus. Und damit mir die Leser nicht direkt wieder abspringen, schaffe ich nahezu direkt neue Inhalte und plane diese auch voraus.

Dadurch habe ich irgendwann so viele Artikel im Vorlauf, dass ich jeden veröffentliche, aber dennoch Zeit habe dem Design den letzten Feinschliff zu verpassen. Die Balance zwischen Design und Content wird dabei zu einem schwierigen Spagat, den ich aber, so glaube ich, mit dieser Taktik vernünftig gelöst habe.

Die ersten Artikel

Die ersten Artikel in den neuen Projekten sollen bestenfalls eine Hilfe für die Besucher darstellen. Denn wenn die ersten Artikel keinen Mehrwert bieten, muss ich mich nicht wundern, wenn die Besucher nicht wiederkommen.

Aber was auch nicht vergessen werden darf, sind die Suchmaschinenoptimierten Artikel, die später den Traffic auf die Seite leiten können.
In der Nischenchallenge mache ich eine Keyword Recherche mit dem Adwords Tools – bevor – ich anfange einen Artikel zu schreiben, weil ich versuchen werde, jeden Artikel auf eine bestimmtes Keyword zu optimieren.

Damit soll ein jeder Artikel ein Besuchermagnet werden können. Mache ich das nicht, oder vergesse ich den Mehrwert zu liefern, wird das Projekt scheitern. Und das würde ich gerne vermeiden.
Erst wenn diese Artikel fertig sind, also der Mehrwert im Blog bereits vorhanden ist, sorge ich für einen optischen Mehrwert, indem ich das Design überarbeite.

Design oder Content – Mein Fazit
Ich bin der Meinung, dass Content wichtiger ist, als das Design. Gerade am Anfang sollte für Mehrwert gesorgt werden. Erst wenn dieser geschaffen ist, überarbeite ich das Design um auch die Augen der Besucher weitestgehend zufrieden zu stellen.

Gerade in der Anfangsphase ist der Spagat schwer, aber entscheidet man sich für die falsche Seite, kann man eventuell tagelang an der falschen Stelle festhängen. Ausgeglichenheit finde ich also besonders wichtig.

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{ 5 comments… read them below or add one }

1 Timo Februar 16, 2012 um 13:08

Am Anfang ist Content sicherlich wichtiger, aber wer bei Wordpress zum Beispiel länger als 1 Stunde braucht um ein passendes Theme zu finden, der macht irgendwie etwas falsch :=) Zudem würde ich mich bei dem Design immer an bekannte Strukturen halten, damit sich die User direkt zurechtfinden, und darauf achten, das es möglichst valide ist.

2 Michel Februar 16, 2012 um 14:03

Ich habe in der letzten Zeit auch mehrmals probiert eine Nischenwebseite aufzubauen. Leider fehlte mir irgend wie die richtige Nische zu finden.
Aber ein schöner Beitrag

3 Thomas Rith Februar 16, 2012 um 16:01

Prinzipiell geb ich Dir Recht… :)

Aber es gibt auch Ausnahmen: Ich wollte einen Partner schon zu Beginn einbauen, und da darf dem Partner natürlich nicht gerade die WP-Standard-Installation ins Auge springen, wenn man sich da bewirbt… Muss auch nicht gleich fertig sein, aber zumindest “fast”… :)

4 Sascha Februar 16, 2012 um 22:45

Das hängt sicherlich auch vom Partner ab. Aber ich gebe Dir Recht. Eine unfertige Seite macht bei der Partnerwerbung auch nicht wirklich Sinn. Ist es da nicht sinnvoll den Partner erst beim ersten Re-Design anzuschreiben?

5 Fabian Februar 20, 2012 um 18:13

So ungefähr mache ic das auch. Also als erstes ein Anfangsdesign, den Standard, fülle das ganze mit Content und Links…und erst nachdem die Besucher Anfangen zu kommen mach ich das entgültige Design. Das immer so 1-2 Monate nach dem launch der Seite.

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    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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