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Kunden als Freelancer akquirieren – Wo finde ich Kunden?

9. Februar 2012

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Als Freelancer zu arbeiten bedeutet auch immer sich seine Kunden suchen zu müssen. Dazu hat Justin Keirath einen Gastartikel für Blogverdiener geschrieben. Ich bedanke mich ganz herzlich und gebe die Feder weiter:

Über den Autoren: Justin Keirath ist seit einigen Jahren Selbstständig und betreibt mehrere Webseiten, darunter zum Beispiel Gutscheinplanet.de. Durch seine eigenen Erfahrungen innerhalb seiner Selbstständigkeit, konnte er über das Thema “Kundenakquirierung” aus eigener Erfahrung schreiben, wodurch die im gelieferten Informationen aus erster Hand kommen.

Das Berufsleben als Freelancer ist nicht immer ganz einfach. Vor allem nicht am Anfang der Karriere. Da fehlt oft die Erfahrung und ein umfangreicher Kundenstamm ist meistens auch nicht vorhanden. Freelancer die dann kein Durchhaltevermögen haben und nicht wissen wie man neue Kunden gewinnt, haben langfristig keinen Erfolg. Wer sich in der Rolle des Freelancers aber wohl fühlt und weiß, dass das der richtige Weg ist, sollte sich von diesen Hürden nicht davon abbringen lassen. Die Kundenakquise ist zwar kein Kinderspiel, aber wenn man gewisse Tipps und Tricks kennt, wird es einfacher.

Die eigene Präsentation

Als Freelancer ist die Präsentation der eigenen Arbeit sehr wichtig. Wer neue Kunden akquirieren will, braucht auch gute Argumente um den potenziellen Kunden überzeugen zu können. Es reicht nicht als Freelancer gute Arbeit zu leisten. Man muss diese Arbeit und somit seine Fähigkeiten auch positiv und überzeugend präsentieren können.

Für Freelancer eignet sich dafür eine Imagebroschüre. Eine solche „Referenzmappe“ kann man gut nutzen um seine Fähigkeiten und Erfahrungen vorzustellen. Wer zufriedene Kunden hat, kann diese Referenzen ebenfalls offenlegen. Eine solche Imagebroschüre kann bei der Kundenakquise sehr hilfreich sein. Der Kunde kann sich schnell einen Überblick über das Können des Freelancers verschaffen. Dabei muss die Broschüre nicht gedruckt und gebunden sein. Wer hauptsächlich online tätig ist, kann eine solche Broschüre auch als Dokument erstellen und nutzen.

Tipps zur Imagebroschüre

  1. Die Broschüre muss übersichtlich gegliedert sein
  2. Die Broschüre sollte ein ansprechendes Deckblatt haben
  3. Zu Beginn den Leser in einer Einleitung kurz persönlich begrüßen
  4. Lebenslauf mit Berufserfahrung
  5. Bisherige Referenzen (evtl. Kundenmeinungen einbinden, Logo, Auftragsbeschreibungen) Achtung: mit den Kunden vorher abklären ob Logo usw. verwendet werden darf
  6. Eventuelle Arbeitsproben
  7. Kurzes Schlusswort

Imagebroschüren kann man unter anderem bei flyerpilot.de selbst gestalten. Dort kann man aus verschiedenen Modellen auswählen und sich seine persönliche Imagebroschüre erstellen. Dabei gibt es die Möglichkeit die Broschüre drucken zu lassen oder sie als Datei zu kaufen.

Wer das Layout einer Broschüre aber lieber mit einem Fachmann vor Ort zusammen entwerfen möchte, sollte sich lokal eine kompetente Werbeagentur suchen.
Das gilt natürlich nicht für Freelancer aus der Design-Branche. Die können ihre selbst gestaltete Imagebroschüre einfach bei einer Online-Druckerei, oder bei einer lokalen Druckerei, drucken lassen.

Die Kundenakquise

Wer sich selbst ordentlich präsentieren kann, sollte sich an die Kundenakquise machen. Um Kunden zu akquirieren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Um seine Erfolgsrate möglichst schnell zu verbessern, sollte man sich als Freelancer nicht nur auf eine Möglichkeit konzentrieren. Besser mehrere Wege nutzen um neue Kunden zu gewinnen.

Eintragen in Verzeichnisse für Freelancer

Beim Eintragen in spezielle Freelancer Verzeichnisse hat man einen großen Vorteil: Die Kunden suchen bereits einen Freelancer. Sie müssen nicht erst überzeugt werden, dass Outsourcing einen Vorteil bringt. Diese potenziellen Kunden wissen das schon! In der Regel kann man in den Verzeichnissen ein eigenes Profil erstellen und einen Lebenslauf und Arbeitsproben hochladen. Es ist ratsam die Verzeichnisse zu vergleichen. Nicht jedes Verzeichnis ist kostenlos, aber manchmal kann sich die Investition schnell lohnen.

Beispiele für Verzeichnisse

3D-Geschaeft

  • 4freelance.de
  • freelance.de
  • freelancermap.de
  • freelancer-suche.com

Online Marktplätze

Im Gegensatz zu Verzeichnissen gibt es aber auch noch die Möglichkeit von Online Marktplätzen, die diverse Dienstleistungsaufträge vermitteln. Dort stellen Unternehmen Projekte ein und Freelancer können sich dann darauf bewerben und ein Angebot abgeben. Kompetente Freelancer können hier an neue Aufträge kommen. Denn bei manchen Plattformen können Kunden die Dienstleister bewerten. Wer professionell arbeitet, kann durch gute Bewertungen zum Geheimtipp werden. Auch hier sollte man sich über die Kosten informieren.

Beispiele für Online Marktplätze

  • projektwerk.de
  • twago.de
  • freelance.de
  • freelancermap.de

Networking

Aber auch das Networking bietet sich zur Eigenwerbung an und spielt bei der Kundengewinnung eine große Rolle. Gerade am Anfang muss man auf sich aufmerksam machen um an Aufträge zu kommen. Wenn ein Freelancer keine Kontakte knüpft und Werbung für sich macht, kann er auch keine Aufträge erwarten. In sozialen Netzwerken kann man relativ schnell neue Kontakte knüpfen. Der ein oder andere Kunde lässt sich auch hier gewinnen. Über die bekannten sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Xing, wird man auch schnell einmal weiterempfohlen, sollte man seine Arbeit gut gemacht haben.

Der eigene Blog

Ein Blog kann als Marketinginstrument interessant sein um auf sich aufmerksam zu machen. Die Pflege eines Blogs erfordert aber viel Zeit und Geduld. Man darf nicht erwarten, dass in den ersten Monaten Aufträge zustande kommen. Es kommt auch ganz darauf an in welcher Branche man tätig ist. Mit einem guten Blog kann man potenzielle Kunden auf sich aufmerksam machen. Um aber schnell an Aufträge zu kommen, sind die anderen Akquisearten empfehlenswerter.

Fazit

Für Freelancer, die schnell an Aufträge und Projekte gelangen wollen, sind Verzeichnisse zum Eintragen oder Online Marktplätze sehr zu empfehlen. Denn dort tummeln sich potentielle Kunden, die nicht mehr vom Outsourcing überzeugt werden müssen. Diese Unternehmen haben sich bereits dazu entschieden Freelancer zu beauftragen.

Das wichtigste ist in diesem Bereich der Kundenakquise sich bestmöglich zu präsentieren und gute Ergebnisse abzuliefern. Da sich noch viele andere gute Freelancer in Verzeichnissen eintragen oder sich auf Projekte bewerben, muss man sich von der Masse abheben. Ratsam ist es zudem sich auf mehreren Plattformen einzutragen und immer wieder auf Online Marktplätzen nach interessanten Projekten Ausschau zu halten, weil man so seine Chancen nochmals steigern kann.

Bei der Online Plattform twago.de ist es vorteilhaft, dass die Kunden nach einem abgeschlossenen Projekt den Freelancer bewerten können. Ein Freelancer, der kompetente Arbeit liefert und gute Bewertungen sammelt, kann so seine Erfolgsrate durch Empfehlungen steigern.
Die Plattform projektwerk.de kann auf viele Jahre Erfahrung zurückgreifen. Aufgrund dessen ist auch die Nutzeranzahl mit 25.000 schon beachtlich.

Der Vorteil bei 4freelance.de ist, dass das Erstellen eines Profils kostenlos möglich ist. Zudem punktet dieses Verzeichnis durch die einfache Bedienung und die Übersichtlichkeit. Aber auch freelancermap.de ist empfehlenswert, weil man dort Projekte findet und sich gleichzeitig als Freelancer eintragen kann.

Natürlich gibt es noch viele weitere Akquisearten, wie der eigene Blog. Um auf diese Weise an neue Aufträge zu kommen, muss man aber viel mehr Zeit investieren und die Erfolgschancen sind, vor Allem am Anfang, weitaus geringer. Ein Blog muss mit viel Geduld und Ausdauer gepflegt werden um überhaupt genug Leser zu bekommen. Bis dann Aufträge über den Blog abgeschlossen werden, können Monate vergehen. Bei diversen Online Plattformen kommt man einfach schneller an sein Ziel.

Empfehlenswert ist es daher mit Verzeichnissen und den Online Plattformen anzufangen um recht zügig Aufträge zu erhalten, parallel aber den eigenen Blog aufzubauen.

Schlusswort vom Autoren: Vielen Dank für die Möglichkeit einen Gastbeitrag auf Blogverdiener.de zu veröffentlichen. Ich hoffe, das der Gastbeitrag dem ein oder anderen Freelancer bei der Akquirierung von neuen Kunden hilft.

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{ 3 comments… read them below or add one }

1 Katja August 10, 2012 um 18:08

Hallo,

sehr schönes Resumé, danke! Zu den Verzeichnissen für Freelancer (wo man sich eintragen kann) gehört vielleicht auch noch Freelance Market dazu (http://www.freelance-market.de): eine Plattform für Freelancer mit verschiedenen Kenntnissen (wie IT, Übersetzung, Grafik und andere Fachgebiete).

Liebe Grüße und viel Erfolg,
Kathi

2 Sascha August 10, 2012 um 20:56

Danke Katja, für die Ergänzung. Und ein schönes Wochenende :-)

3 Tobias März 30, 2013 um 12:53

Hallo,
der Artikel finde ich ganz gut, alles ist kurz und knapp erklärt und man bekommt schnell einen Überblick über das Thema. Ein Tipp hier wäre auch die Outsourcing-Plattform von http://www.origondo.com – für mich momentan eine der besten Seiten um Jobs zu finden und meiner Meinung nach auch für Unternehmen um Freelancer online zu finden.
LG und ein schnönes Wochenende!

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Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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