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Internetsucht – Sind Blogger internetsüchtig? Wie sieht Internetsucht aus?

9. Februar 2012

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Internetsucht ist das aktuelle Thema des Webmaster Friday. Ein interessantes Thema, vor allem, wenn man den Blick einmal auf sich selber richtet. Das Internet entwickelt sich rasant und die Internetsucht wird immer allgegenwärtiger?

Dieser Artikel ist mein Beitrag zum Webmasterfriday diese Woche. Das Thema ist die Internetsucht. Und wie gesagt – ein interessantes Thema.

Wie lange bist Du am Tag online?

Da ich vom Internet lebe, bin ich eigentlich fast den ganzen Tag Online. Ob man dabei aber schon von Internetsucht sprechen kann, habe ich mich in der Form noch nie gefragt. Wenn ich morgens aufstehe, dann ist der PC meist das erste was bedient wird. Ein kleiner Klaps auf die Tastatur und das Ding fährt hoch. Anschließend wird schnell Kaffee aufgesetzt und es geht ab unter die Dusche. Arbeitsablauf – von Internetsucht noch nichts zu merken.

Wie viel Zeit verbringst Du im Internet?

Da wird es dann schon kritischer. Ich lebe vom Bloggen und betreue zig Projekte. Das diese mit Inhalten versorgt werden möchten versteht sich von selbst. Bisher hatte ich noch keine Ambitionen um Texter einzustellen, was ich aber vielleicht in Zukunft mache, denn so langsam wird es zu viel Arbeit. Egal. Wenn ich 8 Stunden arbeite, dann bin ich auch 8 Stunden Online. Gehe ich woanders arbeiten, würde ich auch nicht sagen, dass ich süchtig nach meinem Job bin. Internetsucht – noch immer keine Spur. Ich fühle mich nicht internetsüchtig.

Bleibt da überhaupt noch Zeit für das reale Leben?

Eine durchaus berechtigte Frage, die sich so einfach gar nicht beantworten lässt. Das reale Leben ist sicherlich ein absolutes muss. Man muss essen, die meisten Menschen müssen schlafen, und zwischenmenschliche Dinge können sich auch nicht ausschließlich auf Videos im Internet beschränken. Also ja. Ich glaube, wenn man auf alle Annehmlichkeiten des Lebens zu Gunsten des Internets verzichtet, dann ist man internetsüchtig. Internetsucht beginnt also dann, wenn ich mir eingestehen muss, dass gewisse liebenswerte Dinge aus meinem Leben verschwinden. Erste Spuren der Internetsucht. Ein paar Hobbys musste ich auf meinem Weg zum Fulltime Blogger opfern.

Macht die Unterscheidung zwischen virtuell und real überhaupt noch Sinn heutzutage?
Wenn es eine Unterscheidung nicht geben würde, wozu dann noch über das Thema Internetsucht diskutieren? Es gibt noch Grenzen. Obwohl mit den Smartphones, Tablets und was es nicht alles gibt der Zugang zum Internet überall möglich ist, schalten wir ab und zu ab. Der Vibrationsalarm wird abgeschaltet, und man kann sich mit sich selbst, oder anderen Dingen des realen Lebens auseinandersetzen. Und glücklicherweise gibt es dazu auch genügend Gründe.

Ist das soziale Leben im Internet einfacher als das reale?

Ich denke nicht das das Leben im Netz einfacher ist. Aber ich denke, dass es ehrlicher ist. Man muss sich nicht scheuen jemandem ins Gesicht zu schreiben, was man vom ihm hält, während man im realen Leben immer wieder mit den Konsequenzen seiner Worte konfrontiert wird. Das ist zum Beispiel ein guter Grund für Internetsucht. Leben ohne Konsequenzen – internetsüchtig.

Macht die eigene virtuelle Identität mehr Spaß?

Dazu habe ich mal einen guten Spruch gelesen: Der Unterschied zwischen Real und Virtuell? Real ist die Grafik besser – Aber die Handlung ist scheiße. Internetsucht beginnt, wenn man ein solches Credo lebt. Viele der Online Zocker tun das. Der Avatar führt das Leben, dass man gerne selber führen möchte. Man ist internetsüchtig. Ein Grund warum ich mich nach langen Jahren von der Zockerei verabschiedet habe. Auch ich war Internetsüchtig. Oder bin ich es noch? Internetsucht hat wie jede andere Sucht auch einen Einstieg – und geködert werden schon die Kids mit tollen MMORPG´s.

Bin ich internetsüchtig?

Ja und nein. Ich lebe vom Internet. Sicherlich auch eine Internetsucht. Täglich auf der Suche nach verwertbaren Informationen. Ich bin internetsüchtig. Weil ich es sein muss. Und ich bin es nicht. Weil ich das alles mache, um mein Leben außerhalb vom Internet führen zu können. Kino, essen gehen und vieles mehr. Internetsucht? Noch immer konnte ich für mich nicht klären ob ich nun internetsüchtig bin. Also schauen wir uns mal die Fakten an.

Symptome der Internetsucht

Die Abgrenzung zu „normalem“ Verhalten ist fließend und kann nicht klar definiert werden. Indikatoren können Mangelerscheinungen oder unkontrolliertes Surfen im Internet sein, darüber hinaus:
Häufiges unüberwindliches Verlangen, das Internet zu benutzen
Kontrollverluste (d. h. länger „online“ bleiben, als man sich vorgenommen hatte) verbunden mit diesbezüglichen Schuldgefühlen
sozial störende Auffälligkeit im engsten Kreis der Bezugspersonen (Freunde, Partner, Familie), häufige Rügen durch unmittelbare Bezugspersonen
nachlassende Arbeitsleistung
Verheimlichung/Verharmlosung der Netz-Aktivitäten vor der Umwelt
Psychische Irritabilität bei Verhinderung am Internet-Gebrauch (kann sich auswirken in Form von Nervosität, Reizbarkeit und Depression)
Mehrfach fehlgeschlagene Versuche der Einschränkung
Zudem finden einige soziale Interaktionsformen mittlerweile auch mittels des Internets statt, die bislang zu Bereichen gerechnet wurden, die von einer Internetabhängigkeit negativ betroffen seien – auch dieser Umstand erschwert eine Abgrenzung zu „normalem“ Verhalten, da diese angenommene Normalität stetem Wandel unterliegt.
Quelle: Wikipedia Internetsucht

Die einzelnen Symptome mache ich mal für mich fest.

  1. Kontrollverluste
    Sicherlich bin länger Online als ich mir vornehme. Aber ich habe keine Schuldgefühle deswegen. Im Gegenteil. Oft erreiche ich ja auch etwas. Ist das ein Indiz für Internetsucht?

  2. Sozial gestört
    Ich muss mich vor niemandem rechtfertigen. Ist das nun gut oder schlecht? Ich denke schon, dass ich mir an manchen Tagen etwas anhören dürfte, müsste ich mich erklären. Klares Indiz: Internetsüchtig

  3. Arbeitsleistung
    Kann ich nicht werten, denn meine Arbeitsleistung wird vom Netz bestimmt. Privat nutze ich das Netz nur selten.

  4. Psyche
    Oh ja, das ist definitiv zutreffend. Wenn das Netz nicht funktioniert, dann bin ich oft gereizt. Depressiv nicht unbedingt, aber ich verfluche die schlechte Technik. Klares Indiz: Internetsucht.

  5. Einschränkung
    Kann ich nicht beurteilen. Ich beschränke mich nicht. Müsste ich also als internetsüchtig werten. Ein weiteres Indiz für eine Internetsucht.

Internetsucht – Bin ich internetsüchtig? – Mein Fazit
Durch die Wahl meines Berufes, als Blogger hab ich mich ans Internet gefesselt. Wenn ich ehrlich zu mir selber bin, dann muss ich sagen „Ja, ich bin internetsüchtig“. Dabei empfinde ich aber die Internetsucht nicht als etwas schlimmes. Ich fühle mich dabei nicht als ob ich therapiert werden müsste. Ich mag das Netz, ich mag meine Blogs, und gesellig war ich noch nie. Aber eine Überlegung war es wert.

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1 Sabrina Februar 10, 2012 um 16:15

Interessanter Artikel, aber als Internetsüchtig würde ich dich lt. deinem Artikel nicht bezeichnen. Wer, wie wir das Internet zum Arbeiten nutzt, der kann ja gar nicht anders. Ich glaube, die wahre Internetsucht kommt bei vielen erst auf, wenn soziale Portale ins Spiel kommen.

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Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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