Home Blogparade >> Foren im Netz – Machen die überhaupt noch Sinn?

Foren im Netz – Machen die überhaupt noch Sinn?

23. Februar 2012

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

Eine interessante Frage, die sich heute beim Webmaster-Friday stellt. Konkret geht es um den Nutzen der Foren, die durch Social Media und Blogs doch langsam abgelöst werden. Oder doch nicht?

Ein Forum ist in meinen Augen immer noch ein Platz, wo man sich registriert um Infos zu genau einem Thema von den jeweiligen Spezialisten zu bekommen. Und genau das macht sie so interessant. Es gibt kaum Blogs, die sich damit messen können, denn ein Blog hat meinem Erachten nach einen großen Nachteil – Er wird meist nur von einer Person gepflegt.

Fachkompetenz versus Suche

Ein Forum bietet viele angemeldete User, die sich mit genau dem Thema beschäftigen. Ein Blog nicht, denn hier ist meist nur ein einziger Autor tätig, der nur die eigene Sicht der Dinge berücksichtigen kann. Deswegen haben Foren sicherlich einen Kompetenzvorteil.
Aufgewogen wird dieser Vorteil aber durch den Nachteil der Suche. Wenn ich zu einem bestimmten Thema eine Lösung suche, und versuche mich durch die Foren zu lesen, dann kommen Unmengen an Einträgen, die meist darin enden, dass sich irgendwelche Idioten in Kompetenzimponiergehabe verlieren, anstatt das Problem zu lösen. Und das nervt tierisch. Finde ich eine Lösung in einem Blog, die meist auch besser platziert sind, dann gibt der Autor sich meist redlich Mühe alle Aspekte zu behandeln.

Foren und Social Media

Die zaghaften Ansätze mancher Foren Social Media tauglich zu werden, halte ich für einen Kampf gegen Windmühlen. Wer teilt schon eine Antwort, die ein Problem löst aus einem Forum? Blogger haben den klaren Vorteil, dass sie die Sympathien ihrer Leser gewinnen können. Und irgendwann hat man sich auch einen kleinen Namen gemacht und kann so wesentlich besser als irgendein „SkyMasterBlasterEgoShooterStraightFuzzi“ eine persönliche Beziehung zu den Lesern aufbauen.
Was in meinen Augen auch der Punkt ist, warum Foren wenig mit Social Media verbindet. Ein erlogenes Profil mit 53 cm Penislänge, dass sonst keine persönliche Aussage hat, wird nie in einem Freundeskreis auftauchen.
Wohl aber ein Blogger, der sich mit den Lesern beschäftigt und eine persönliche Note hat. Durch die mitgeteilten Schicksalsschläge und freudigen Momente, können die Leser mit der Person etwas anfangen und entweder wird sie gemocht oder eben nicht. Die anonymen Forenuser, wie es ja in den meisten Fällen ist, werden nie irgendeine Bindung aufbauen.

Wie sinnvoll ist es eigentlich, aus Foren in Blogs zu verweisen?

Mal ehrlich. Ich nutze Foren schon lange dafür Probleme zu analysieren und wenn ich eine Lösung habe, schreibe ich einen Blogartikel und mache genau das, was die Frage aufwirft. Ich logge mich in das Forum ein, poste meinen Link mit einer Antwort dazu und hole mir die Besucher, die sich vorher durch den Thread Dschungel kämpfen müssten. Und warum auch nicht?
Ich tue ja genau das, wofür ein Forum da ist. Ich beantworte eine Frage und verweise auf eine Lösung. Der einzige Unterschied zwischen damals und heute ist, dass ich die Frage nicht direkt im Forum beantworte. Warum? Weil ich ein Geld geiler Hannes bin.

Aus welchem Grund soll ich eine Frage in einem Forum beantworten, wenn ich in meinem Blog Adsense, Contaxe und Werbepartner einbaue, die der Suchende Forenuser bitte anklicken soll? Genau – es gibt keinen vernünftigen Grund. Ich mache das, was alle predigen. Ich schreibe an einer Lösung, und will auch dafür Kohle sehen. Ende des Lieds. Mir doch egal, was mit dem Forum passiert, soll sich halt mehr anstrengen und die „SkyMasterBlasterEgoShooterStraightFuzzis“ mit ihrem Kompetenzimponiergehabe in die Schranken weisen.

In meinem Blog gibt’s nämlich antworten. Und wenn hier einer blöd kommt, lösche in den Kommentar. Im Gegensatz zu den Foren bin ich hier nämlich der Großmeister. Sicher mag ich auch wenn ich mit den Lesern diskutieren kann, aber mal ehrlich – den Hauptteil der Inhalte erstelle ich für euch und nicht umgedreht. Wenn es eine Frage gibt, eine Diskussion dann freut mich das sehr, denn hier geht das komischerweise ohne jemanden als „dumme Sau“ zu bezeichnen. Nein, in der Blogosphäre ist Netiquette ein Wort, das man kennt. Ok, ich schreibe mich in Rage :-D

Die Frage ob man die Existenzberichtigung des Forums damit untergräbt, muss ich mit einem klaren „Nein“ beantworten. Woher soll ich sonst meine Backlinks und Besucher auf einfachste Weise bekommen? Also bitte, Foren muss es schon alleine aus diesem Grund geben. Und noch ein Argument spricht für die Foren. Wie soll ich Probleme lösen, wenn niemand danach fragt?
Gäbe es keine Fragen mehr, auweia. Wenn niemand fragt „wie putze ich mir den Arsch ab?“, wie soll ich da bloggen „mit Klopapier“?

Fazit

Ich bin ganz ehrlich ein befürworter von Foren, die sich ernsthaft mit einer Materie auseinander setzen und Probleme lösen. Es gibt sie. Und einige besuche ich regelmäßig, wenn ich mal einen Rat brauche.
Aber genauso gibt es auch die gegenteiligen Foren, die mit Adsense vollgepackt werden ohne einen Mehrwert zu liefern. Und da diese teilweise auch noch gut platziert sind, muss man da durch. Und liest sich das bescheuerte Gehabe irgendwelcher vor pubertierender Jugendlicher durch, die nicht mal wissen, was man „voraus“ schreibt. Dann denke ich mir meistens – wo ist der Blog, dessen Autor sich Mühe gibt und mein Problem lösen kann, alter. :-D

Bleib in Verbindung via...

RSS abonnieren Facebook Fan werden Follow Me

{ 1 comment… read it below or add one }

1 Lothar Juli 28, 2012 um 14:21

Auch ich möchte Foren nicht missen. Weil man dort wirklich gezielte Fragen stellen kann. Und weil man durch Link-Setzen Besucher für seine Webseite bekommen kann. Ich würde sogar so weit gehen: Forenmitglieder machen prozentual einen gehörigen Anteil aus an meinen Besuchern.

Leave a Comment

Hinweis: Nur echte Namen verwenden | Keine Verweise auf Unterseiten! Ich lösche solche Kommentare!

{ 1 trackback }

Previous post:

Next post:

Letzte Artikel

  • spielcasino.net Für Zwischendurch – Online zocken und Zeit vertreiben
    Verauchte Säle, Whiskey und Pokerkarten. Dazu viele verruchte Gestalten, die an dem Spieltisch ihr letztes Hab und Gut einsetzen. Der Stoff aus dem viele Filme geschmiedet sind. Waren es früher die restlichen Dollars, die von den Cowboys verzockt w...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #11 – Eine Woche gar nichts mehr
    Eine ganze Woche lang habe ich überhaupt nichts gemacht. Das lag zum einen einer Operation an meinem Knie, die ich auskuriert habe, und zum anderen an dem Testtool, das mir einfach keine neuen Werte ausgegeben hat. Jede Serie braucht einen Abschl...Mehr lesen...
  • Premium Themes aus Deutschland WordPress Theme gesucht? Hier wirst Du fündig!
    Immer mal wieder bastelt ein Blogger am eigenen Blog herum, weil er vielleicht die Optik nicht mehr ertragen kann. Mir geht das regelmäßig einmal im Jahr so. Und oft schaue ich mir dann die ganzen Theme Schmieden an, um herauszufinden, was es denn...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #10 – Halbzeit
    Die Hälfte ist geschafft. Social Bookmarking im 20 Tage oder 20 Bookmarks Test. Wie viel Ranking bringen Social Bookmarks? Was bringen sie überhaupt? Diese Frage soll diese Case Study beantworten. Deshalb habe ich mir einen Artikel aus meinem Ar...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #9 – Leichter Abfall des Rankings
    Ein neuer Tag in meiner SEO Case Study. Das Social Bookmarking hat mich bisher um rund 50 Plätze nach oben verschoben und heute ging es wieder ein wenig bergab. Glücklicherweise nur um einen einzigen Platz, den ich hoffentlich heute wieder aufho...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #8 – Bergsteiger Artikel
    Das Social Bookmarking, das in den letzten Monaten so furchtbar an Strafen von Google gelitten hat, wird derzeit auf die Probe gestellt. Welche Auswirkungen hat es noch auf das Ranking? Und wirkt es überhaupt? Google ist sehr streng gegen alle m...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #7 – Erneut ein Stückchen hoch
    Nachdem ich gestern über Stagnation geklagt habe, scheint Google meinen Ruf gehört zu haben und schiebt den Artikel wieder drei Plätze nach oben auf Platz 68. Damit habe ich Seite sechs im Ranking erreicht. Das nächste Ziel muss also lauten ...Mehr lesen...
  • Social-Bookmarking-Ranking SEO Case Study #6 – Stagnation
    Social Bookmarking hat nach dem Google Penguin Update an Bedeutung verloren. Darin sind sich fast alle einig. Die Kommentare, die ich hier im Blog oder per Email bekommen habe, belegen das. Dennoch soll meine Case Study dahingehend für mich Klarheit...Mehr lesen...

Warum dieser Blog?

  • Geld verdienen im Internet

    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

50 Suchanfragen

Kontakt