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Das Pyramidensystem der SEO Texte von Kopf bis Fuß

2. Januar 2012

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Ein Besucher findet Deine Seite, verschwindet aber direkt wieder? Analytics zeigt Dir eine Verweildauer von nur 1 Minute an? Du bekommst keine Kommentare im Blog? Dann schreibst Du Deine Artikel falsch!

Ich möchte Dir in diesem Tutorial zeigen, wie Du Deine Texte so gestalten kannst, dass der Besucher nicht direkt wieder verschwindet. Wie schreibst Du einen fesselnden Teaser? Wie bekommst Du mehr Kommentare?

Artikel richtig einleiten!

Wenn der Besucher den Weg zu Dir gefunden hat, hast Du zumindest mit der Überschrift schon Mal alles richtig gemacht. Stellt sich Dir dennoch das Problem, dass der Leser Deine Seite direkt wieder verlässt, dann machst Du vermutlich einen Fehler in der Einleitung (Teaser).

Probleme ansprechen!
Wenn Du Dir meinen Teaser in diesem Artikel anschaust wirst Du merken, dass ich gleich drei bekannte Probleme angesprochen habe. Damit kann ich das Interesse wecken, denn der Leser möchte ja eine Lösung angeboten bekommen. Das Interesse ist geweckt, der Besucher bleibt.

Kritische Behauptung aufstellen!
Ich habe in meiner Einleitung den Leser kritisiert. Mit der Aussage „Du schreibst Deine Artikel falsch“ kann ich gleich zwei Angriffe auf das Unterbewusstsein des Lesers starten. Zum einen die Neugier, weil er sich fragt was er denn falsch macht. Und zum anderen Empörung darüber, dass ich mich offenbar für was besseres halte.

Emotionen sind der Schlüsselpunkt
Die Emotionen lenken einen Menschen. Dabei ist es eigentlich egal welche Emotion man weckt. Der Fehler der den meisten Schreibern unterläuft ist einfach so zu schreiben als wäre man ein Eisblock. Langweilige Teaser liest kein Mensch. Es gibt Millionen von Informationen im Internet und wenn der Leser bei Dir bleiben soll, dann wecke Gefühle in ihm.

Emotionen gibt es sehr viele. Man kann sie sogar nach Stärke gewichten. Hast Du Star Wars gesehen? Ein optimaler Leitfaden. Nur ein Beispiel:

  • Dein Teaser kann traurig machen (Emotionale schlimme Ereignisse wie etwa – Schon wieder tausende Seevögel durch Ölpest verendet)
  • Dein Teaser kann Wut hervorrufen (Erneut hat die Bundesregierung Steuergelder aufgebracht um…)
  • Dein Teaser kann neugierig machen (Du kannst das nicht – Hier zeige ich wie…)

Und dergleichen vieles mehr. Geweckte Emotionen kann man durch den folgenden Text sogar noch enorm verstärken und sogar als Verkaufsargument nutzen (8 Gründe warum Kunden kaufen)

Die Einleitung ist der wichtigste Punkt nach der Überschrift

Damit stellt sie den zweiten Boden dar. Wenn hier ein Steinchen fehlt, dann bröckelt der ganze Laden – in diesem Fall das Interesse unseres Lesers.

Hauptteil gliedern und zwar vernünftig

Die Gliederung des Haupttextes ist ebenfalls ein enorm wichtiger Punkt, damit Leser nicht verloren gehen. Wenn man ohne Punkt und Komma, ohne Absätze oder Listen schreibt, dann wird der Text enorm schwer zu lesen und fordert von den meisten Lesern mehr Konzentration als sie bereit sind aufzubringen.

Abschnitte mit Überschriften versehen
Wenn Abschnitte mit Überschriften versehen sind, dann werden sie leichter scannbar. Das heißt, das die Augen eines Besuchers, der nur scrollt eventuell einmal daran kleben bleiben. Solche Punkte nenne ich gerne Wiedereinstiegspunkte. Hier kann der Leser wieder in den Text einsteigen und man gewinnt das Interesse zurück.

Geballte Informationen gelistet
Auflistungen sind starke Augenmagneten. Hier fängt man viele Blicke ein und bestenfalls hat man hier sogar weiterführende Links integriert, die den Besucher noch tiefer in den Blog ziehen. Je länger er sich im Blog verliert, desto eher wird er zu einem Stammleser oder sogar zu einem Kunden. Generell enthalten Listen aber auch starke Argumente. Das sind meist die Punkte, nach denen der Besucher gesucht hat.

Absätze bilden
Ich hatte es gerade schon einmal erwähnt. Absätze können dem Leser bei der Orientierung im Text helfen und sorgen für ein unterbewusst wahrgenommenes gutes Gefühl. Denn das Unterbewusstsein wertet einen gelesenen Absatz als „geschafft und aufgenommen“ aus. Das ist ein positives Gefühl, welches man sich zu nutze machen sollte.

Lange Texte mit Sprungmarken versehen
Schreibt man sehr lange Texte helfen Ankerlinks dem Besucher bei der Navigation durch den Text. Ein weiterer Vorteil bietet sich für die Suchmaschinen. Ankerlinks sind interne Verlinkung, die ein Roboter auswerten kann.

Ein gut gegliederter Hauptteil hilft bei der Navigation der Augen und schafft Wiedereinstiegspunkte für den Besucher. Zusätzlich kann durch Überschriften und Sprungmarken eine leichte Suchmaschinenoptimierung (Onpage) durchgeführt werden.

Weiterführendes

Am Ende eines Textes kann man dem Besucher weiterführende Angebote unterbreiten. Auch dazu gibt es ein paar Beispiele:

Affiliate Seiten: Auf einer Affiliate Seite sind weiterführende Links in den meisten Fällen das beworbene Partnerprogramm. Am Ende des Textes gestaltet man einen Call to Action Point, der den Besucher zu einer Handlung (in diesem Fall einen Einkauf) verleitet.

Adsense Seiten: Dieses ist nahezu selbsterklärend. Da der Leser für einen kurzen Augenblick innehält bis er entscheidet wohin er möchte, bietet man mit einer Adsense Anzeige eine gute Möglichkeit für den Leser weiter zu klicken. Denn das machen die Informationssuchenden – Durch klicken Informationen bekommen.

Kommentare beeinflussen

Das ist im eigentlichen der einfachste Punkt. Einen Artikel kann man so verfassen, dass immer eine Information bis zum Schluss nahezu vorenthalten wird. Bisher weißt Du noch immer nicht wie man die Kommentare forcieren kann. Frag mich in den Kommentaren.

Ein anderer Weg ist aber, dass man den Leser aktiv zu einem Kommentar führt. Frage nach seiner Meinung, stelle Kontroversen auf und schüre eine Diskussion. Das geht besonders gut in Artikel die „Schwarz-Weiß“ sind. Das sind Artikel, welche die Leserschaft stark polarisieren. Wenn Du dann am Ende eines Artikels noch um die Meinung Deiner Leser bittest, dann wird viel kommentiert. Aber Achtung: Erfolgreich ist diese Strategie in den meisten Fällen nur, wenn Du zu einer Seite Stellung beziehen kannst. Das heißt, du entscheidest Dich zum Beispiel für die „Dunkle Seite“ und provozierst durch Deine Stellungnahme die Gegenseite.

Pyramide der Interessen – Mein Fazit

Die Wichtigen Informationen gehören also immer an den Anfang eines Artikels. Dort werden Emotionen geweckt und der Hauptteil ist natürlich so gegliedert, dass ein Leser selbst beim Überfliegen noch Informationen aufnimmt. Demnächst werde ich Dir dann noch zeigen, wie Du mit bewussten Markierungen im Text einen Leser so steuern kannst, dass er genau die Informationen aufnimmt, die Du vermitteln möchtest. Ein Text ist dann wirklich gut aufgebaut, wenn der Leser „Above The Fold“ (vor dem ersten Scrollen) das Interesse noch nicht verloren hat.

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{ 6 comments… read them below or add one }

1 Florian Januar 2, 2012 um 10:44

Sehr, sehr schöner Artikel und ist passagenweise schon fast angsterregend deckungsgleich mit meiner Meinung, die ich auch in meinem eBook über Listbuilding anspreche :-)

2 Sascha Januar 2, 2012 um 11:00

War das jetzt ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass ich das unbedingt lesen soll? Dann mach ich das später mal. Kann ich übrigens nur jedem empfehlen – kostenlos ist immer supi und wer weiß, vielleicht lernt man ja was ^^

3 Thomas Rith Januar 2, 2012 um 10:51

Ich glaub, da muss ich noch etwas üben :) Aber ich geb mir Mühe… Schöner Artikel.

Gruß
Thomas

4 Sascha Januar 2, 2012 um 10:59

Danke Dir. Freut mich :-) Meine Bombe für diesen Monat kommt aber morgen ^^

5 Florian Januar 2, 2012 um 11:55

Nein, “müssen” tust du gar nichts – ich hab mich nur eben sofort wieder an meine Tipps und aktuellen Praktiken die ich darin festgehalten habe erinnern müssen^^

6 Sascha Januar 2, 2012 um 14:56

Huch, da bin ich ja froh, dass ich Dein Ebook noch nicht gelesen habe. Böse Zungen könnten Raubrittertum vorwerfen ^^

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Warum dieser Blog?

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    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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