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Wie viele Affiliate Seiten braucht man eigentlich?

20. Dezember 2011

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Eigentlich eine sehr interessante Frage, die sicherlich in vielen spukt. Wie viele Affiliate Seiten braucht der Marketeer? Was bezeichnet man als erfolgreichen Affiliate?

Dazu fiel mir spontan eine Überlegung ein: Wer ist besser? Der Affiliate der mit vielen Seiten sein Geld verdient oder der, der sein nur mit einer Seite verdient? Ich bin der Meinung, das ein ernsthafter Affiliate mehr als eine Seite betreibt. Warum?

Mehr Seiten = Fester Stand

Jedem Webmaster ist bewusst, dass die eigene Seite mal ganz schnell aus dem Index fliegen kann. Ein Affiliate der davon lebt, kann dann Insolvenz anmelden, sofern das Problem nicht schnell behoben wird. Mehr Seiten bedeutet also auch gleichzeitig einen wesentlich angenehmeren Stand in diesem Gewerbe. Die Frage sollte also nicht lauten „wer ist besser?“ sondern „Wer ist schlauer?“.

In meinen Augen ist es mehr als unklug alles auf ein Pferd zu setzen. Natürlich macht eine einzige Seite mehr als genug Arbeit und oftmals fehlt auch schon mal die Lust sich mit dem Thema auseinander zu setzen und neue Artikel, neue Links und was alles dazugehört aufzubauen. Es liegt also nichts näher als nach einem bestimmten Schema F diverse Seiten aufzubauen und sich dann ausschließlich um die Vermarktung selbiger zu kümmern.

Wie viel Aufwand pro Seite sollte investiert werden?

Das ist der nächste Punkt, der einen Affiliate mit Sicherheit beschäftigen muss. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass alleine das Design einer Seite wirklich enorm viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Aber wie viel Aufwand investiert man eigentlich in eine Affiliate Seite?

Auch dazu habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und die möchte ich euch hier mal mitteilen:

Kosten-Nutzen Aufwand

Der entscheidende Punkt bei dieser Überlegung ist der Kosten-Nutzen Aufwand. Eine Affiliate Seite soll und muss Geld verdienen, da sie andernfalls das Ziel verfehlt. Aber wenn zig hundert Stunden investiert werden müssen, nur um die Serverkosten wieder einzuspielen, dann ist diese Seite ebenfalls am Thema vorbei.

Was braucht eine Affiliate Seite?

Deshalb sollte man sich überlegen, was eine Affiliate Seite eigentlich braucht, bzw. welche Punkte sie erfüllen muss:

  • Schnell einzurichten
  • Schnell zu vermarkten
  • Schnell im Google Index
  • Schnell viel Traffic

Das Wort schnell hab ich absichtlich gewählt. Wir alle wissen, dass im Internet „nichts“ schnell geht. Der Punkt ist aber, dass einzelne Teile sicherlich derart optimiert werden können, dass sie wesentlich leichter und damit schneller von der Hand gehen können. Auf die einzelnen Punkte gehe ich noch einmal kurz ein:

Schnell einzurichten
Hier spricht in der Regel alles für WordPress. Wenn man dieses CMS einmal heruntergeladen hat, kann man die benötigten Plugins direkt in den richtigen Ordern installieren und dann die ganze Litanei direkt und komplett auf den Server hochladen. Ein geübter Nutzer braucht nicht einmal 5 Minuten für die Einrichtung eines Blogs. Optimale ist es natürlich auch, wenn man ein bestimmtes Affiliate Theme hat, dass nur noch in Kleinigkeiten angepasst werden muss.

Schnell zu vermarkten
Damit wir uns hier nicht falsch verstehen – Ich meine damit nicht, dass die Seite möglichst schnell überall auftauchen soll, sondern eher den Punkt der Partnerprogramme. Es ist mehr als nachteilig für einen Affiliate wenn man sich erst stundenlang mit der Akquise und Bewerbung diverser Partnerprogramme auseinandersetzen muss. Besser ist hier eine Allround-Lösung, die diese Schritte alle automatisch durchführen kann. Und solche gibt es.

Schnell im Google Index
Das ist ein Punkt, den man zwar nicht direkt beeinflussen kann, aber mittlerweile gibt es mehr als genügend Tools, die eine Indexierung enorm beschleunigen können. Gerade WordPress Blogs werden sehr gerne schnell indexiert und mit ein paar Tricks (ping, bookmark, facebook, twitter) kann man einen Eintrag auch enorm schnell promoten, so dass auch google recht fix den Weg dorthin findet.

Schnell viel Traffic
Und hier der gordische Knoten des Affiliate Marketings. Traffic. Davon kann man nie genug haben, aber dadurch das so ziemlich jedes Keyword bereits tausende Mal besetzt ist gibt es natürlich unglaublich viel Konkurrenz, die es erst einmal auf die hinteren Plätze zu verbannen gilt. Natürlich kann man dies mit Backlinks schaffen, aber da ist ja auch noch das NoFollow Attribut. Dieser Punkt ist zwar der wichtigste aber definitiv auch der schwierigste.

Nach dem Aufbau einer Affiliate Seite

Wenn eine Affiliate Seite einmal Online ist, könnte man sie theoretisch links liegen lassen und einfach vergessen. Verdienen tut sie, also ab an die nächste Seite. Besser ist es aber, sich eine Strategie zurecht zu legen, mit der man seine Affiliate Seiten auf dem laufenden hält. Dazu sollte aber bekannt sein, was an „Nacharbeit“ überhaupt anfällt. Dazu eine kleine Liste:

Pflege der Affiliate-Website

Wenn man Pflanzen nicht pflegt gehen sie ein. So ähnlich ist das auch mit Affiliate Seiten. Natürlich mag Google neue Inhalte, aber wie oft muss man eine Seite aktualisieren? Geht das automatisch? Oder sollte ich die Pflege lieber von Hand durchführen?

Eben das ist der zeitraubende Punkt. Einmal in der Woche in die Affiliate Seite einloggen und Beiträge posten oder tote Links tauschen? Viel zu aufwendig! Dennoch unumgänglich!

  • Neue Texte – Neue Texte sollte man immer als Investition sehen. Ein zusätzlicher Text ist ein neues Einstiegsportal in die Affiliate Seite. Jeder enue Text kann ranken, kann Besucher anlocken. Diese Möglichkeit darf man nicht außer acht lassen. Deswegen empfiehlt es sich ab und zu neue Texte einzustellen.
  • Affiliate Links – Geld verdienen ist eine tolle Sache. Bevor man nun aber die Affiliate Seite vergißt sollte in der Pflege auch ein Punkt für die Affiliate Links angelegt sein. Tote Links bringen nichts ein – schlecht für das Business. Es gibt zig Tools, die einem hier die Arbeit erleichtern können.
  • Technik – Eine Affiliate Seite aufzubauen ist zeitraubend. Das ist klar. Wenn man aber in 5 Jahren immer noch WordPress 3.0 verwendet kann es sein, dass man durch neue Technik weit abgeschlagen wird. Aktualiserungen sind also unumgänglich, das gilt natürlich auch für Plugins.


  • Es gibt sicherlich noch weitere Punkte, die man in der Pflege einer Affiliate Seite beachten kann. Aber da ja mehrere Seiten betrieben werden und die anderen Aktivitäten auch nicht ohne sind, empfiehlt es sich zumindest die technischen Aspekte immer auf dem laufenden zu halten. Wenn man Zeit hat kann man sich auch um Dinge wie das Layout kümmern.

    Wie viele Affiliate Seiten braucht man – Mein Fazit

    Es ist sicherlich gut viele Möglichkeiten zu haben die eigene Geldbörse aufzufüllen. Dennoch sollte man nicht aus den Augen verlieren, das jede Seite auch einer gewissen Pflege bedarf. Mehr Seiten bedeutet zwar einen festeren Stand und mehr Einnahmequellen, aber letztlich auch viel mehr Arbeit. Abhilfe kann hier die Automatisierung diverser Prozesse schaffen.

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    { 3 comments… read them below or add one }

    1 Florian Dezember 21, 2011 um 18:42

    Hallo Sascha,dein Blog wird mir auffallend von von Tag zu Tag sympathischer.Laufend echten Mehrwert am Stück.Darf ich dich in meine Blogroll aufnehmen?

    2 Sascha Dezember 21, 2011 um 18:46

    Was für eine Frage. Natürlich gerne. Und wo ich schon einmal gerade Deinen Blog besucht habe, vielleicht noch ein Tipp: Du setzt einen Intext Vermarkter ein, der Deine Headline (Im Header) verlinkt. Vielleicht schaust Du mal nach Section Targeting :-) Oder ist das extra so gewünscht?

    VG Sascha

    3 Florian Dezember 22, 2011 um 09:37

    Hi Sascha,
    natürlich war das keine Absicht – aber ich hab grad 2 neue Nischen-Affiliate-Sites im Aufbau, die grad zeitlich quasi alles an Zeit beanspruchen, was ich habe.
    Da ich im PT die Zeilen nicht sofort gefunden habe – hab ich diese Thema etwas nach hinten geschoben von der Priorität her. :-)

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    • Geld verdienen im Internet

      ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

      Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

      Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

      Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

      Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

      Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

      Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

    Highlights

    • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

      So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

      Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

      Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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