Und auch im Rahmen der anfallenden SEO-Aufgaben (Search-Enginge-Optimization) kann es natürlich sinnvoll sein, die Textarbeit auszulagern und sich auf andere Aufgaben, wie Koordination, Webdesign und Marketing zu konzentrieren.
Um mit seinen Blogs, Portalen oder Online Magazinen Geld zu verdienen, braucht es frischen Content; Egal ob man seine Relevanz für Google erhöhen will oder direkt User anlocken möchte. Blogger, die mehrere Projekte gleichzeitig betreiben, sehen sich dann schnell außer Lage, alle Artikel selbst zu schreiben und auch die Motivation muss nicht immer stimmen, wenn man beispielsweise Satellitenblogs zum reinen Zwecke des Linkbuilding betreibt.
Fehlt einem selbst die Zeit den Content für seine Hauptprojekte zu erstellen, sollte man sich in jedem Fall mehr Gedanken darüber machen, wen man für seinen Blog bzw. sein Magazin schreiben lässt; denn man will ja schließlich nicht irgendwann auf seinem Blog vorbeischauen und feststellen, dass dieser plötzlich zur Herausforderung für jedes Rechtschreibkorrekturprogramm geworden ist.
Gerade im Kontext von SEO, Satellitenblogs und 200-Wörter Gastartikeln ist die Qualität der Texte häufig aber weniger ausschlaggebend. In der Szene soll es mittlerweile Experimente geben, dessen Ziel es ist, einem Affen die notwendigen Linkbuilding-Skills zu vermitteln. Je nach Zweck der zu erstellenden Texte muss man sich daher fragen, was man von seinem externen Kooperationspartner erwartet und wieviel man bereit ist dafür zu investieren.
Textarbeit für SEO auslagern
Wer an den Punkt gekommen ist, Artikel und Inhalte auslagern zu können bzw. zu müssen, versteht etwas von vernünftigem Content, weiß allerdings auch, dass dieser alleine nicht die gewünschten Besucherströme bringt. Deshalb müssen immer wieder auch sehr einfache SEO-Texte erstellt werden, deren metaphorische Qualität und inhaltliche Finesse nicht ganz so ausgereift sein müssen. Kurz gesagt: Man muss mit SEO Texten keinen Pulitzer-Preis gewinnen, sondern lediglich darauf achten, eine gewisse Keyword-Dichte zu erreichen und seinen Kooperationspartner nicht durch zu abwegige und formal grausige Absätze zu verärgern.
Deshalb sollte man in diesem Kontext eher dazu bereit sein, den Content aus externen Quellen zu beschaffen; egal ob für die eigenen Satelittenblogs, die man durch ein paar eigene Artikel aufwerten will oder als Gastbeiträge für Linktauschpartner. Dazu bieten sich z.B. Crowdsourcing-Portale wie ClickWorker an, bei denen man Artikel bereits für sehr niedrig angesetzte Preise erwerben kann. Ist der Artikel ein aus PR-Sicht wichtiger Beitrag, sollte man auf das Korrekturlesen allerdings nicht verzichten.
Sinnvoll scheint es in manchen Fällen auch, nicht nur die Texterstellung, sondern den gesamten SEO-Prozess auszulagern. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, neben der Artikelarbeit auch Kontakt- und Verhandlungsaufgaben outzusourcen. Damit erspart man sich nicht nur das Verfassen von Artikeln, die häufig nur Mittel zum Zweck sind, sondern auch die hinsichtlich Faszination und Motivation wahrscheinlich eher übersichtlichen Aufgaben im Email-Verkehr.
Journalistische Qualität durch externe Experten
Sollen Artikel für eines der Hauptprojekte geschrieben werden, ist man als engagierter und erfolgsorientierter Blogger natürlich an Qualität und passendem Wording interessiert. Dementsprechend sollte man auch bereit sein, etwas mehr dafür auszugeben.
Journalistische Qualität ist im Internet allgemein keine Selbstverständlichkeit. Dennoch gibt es Möglichkeiten professionelle Kooperationspartner online zu finden. Projektvermittlungsplattformen, die – wie der Name schon sagt – Zusammenarbeit auf Projektbasis koordinieren, sind eine relativ neue aber vielversprechende Möglichkeit, den passenden Freelancer zu finden. Achten sollte man dabei auf die im Profil des anvisierten Autoren angeführten Referenzen, die bereits viel über dessen Wissen und kreative Fertigkeiten aussagen.
Auch hier sollte man zunächst nicht auf das Korrekturlesen verzichten, findet jedoch deutlich schneller den passenden Redakteur, der die richtige Expertise mitbringt und dann auch häufiger in die Contentarbeit einbezogen werden kann. So kann schließlich eine Art Vertrauensarbeit etabliert werden, die lästige Korrekturen und Anpassungen im Wording längerfristig überflüssig machen.
Gastautor: Frank Scholz, Online-Redakteur und Online Marketer beim Projektportal twago.
Nachtrag von Blogverdiener
Ich möchte noch hinzufügen, dass dieser Gastartikel mir genau in dieser Form per E-Mail zugesandt wurde. Ich habe lediglich die HTML Formatierung der Überschriften gemacht und die Links mit einem “strong” Tag ausgezeichnet. Dieser Gastartikel ist ein überzeugendes Argument für Qualität der Autoren von Twago, und ich kann nur folgendes empfehlen: Greift ein bisschen tiefer in die Tasche und bestellt euch vernünftige Artikel bei Twago. Denn die Autoren anderer Portale konnten mich nicht derart schnell überzeugen. Derzeit ist Twago absoluter Favorit was Artikel angeht.

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