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Blogverdiener kurzzeitig nicht erreichbar – Datenschutz adé

13. Dezember 2011

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Heute morgen fiel mr auf, dass ich beim Test eines Plugins einen gravierenden Fehler gemacht habe. Dabei handelt es sich um das 2-Klick experiment, dass mir den Blog zerlegt hat.

Nach der Entscheidung des Düsseldorfer Kreises, dass Social Plugins rechtswidrig seien habe ich mich natürlich auf die Suche nach einem neuen Plugin gemacht, dass ich für rechtssicher halte. Ich bin dabei über XYOnline auf das 2-Klick Plugin gestoßen, dass eigentlich gar kein wirkliches Plugin ist. Das habe ich dann auf meinen Server hochgeladen.

Das sich daraus ergebende Problem war, dass diese Dateien eine index.html enthalten haben, die beim Aufruf meines Blogs die index.php abgelöst haben, so dass sich nur die Dokumentation des Plugins öffnen ließ.

Das Problem ist aber gelöst und ich bitte den Ausfall zu entschuldigen. Das Plugin kann ich dennoch nicht empfehlen, weil es nach aktueller Auffassung trotzdem gegen den Datenschutz verstößt. Das, und die Tatsache das ich offenbar zu doof es einzubauen führen dazu, dass es in diesem Blog nicht verwendet wird.

Zur aktuellen Datenschutzkontroverse:

Wieder einmal haben die Datenschützer unter Beweis gestellt, dass wir Blogger offenbar unsere Besucher nur nachlässig über die Folgen eines Besuchs informieren.

Die Plugins senden Daten des Users sofort an diverse Seiten, ohne das der Kunde dies unterbinden kann, geschweige denn mitbekommt. Laut der Datenschützer ist eben dies rechtswidrig. Auf die erneute Diskussion wurde ich übrigens durch einen Artikel von Peer (selbstständig im Netz) aufmerksam. Dessen Quellen habe ich hier noch einmal verlinkt:

Die Erklärung, was der Düsseldorfer Kreis ist liefert Wikipedia -> Düsseldorfer Kreis

Die aktuelle Stellungsnahme findet sich hier -> Aktuelle Stellungnahme

Ein Zitat aus Peers Artikel dazu:

Zitat aus der Stellungnahme des Düsseldorfer Kreises vom 8.Dezember 2011:

Das direkte Einbinden von Social Plugins, beispielsweise von Facebook, Google+ oder Twitter, in Websites deutscher Anbieter, wodurch eine Datenübertragung an den jeweiligen Anbieter des Social Plugins ausgelöst wird, ist ohne hinreichende Information der Internetnutzerinnen und -nutzer und ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, die Datenübertragung zu unterbinden, unzulässig.

Das heißt also nun konkret, dass Social Network Plugins (z.B. die Like- und Tweet-Buttons), die selber schon Daten erheben, ohne dass darauf geklickt wird, rechtswidrig sind. Und falls man Facebook und Co. verlinkt, sollte man den User vorher über die Datenerhebung informieren.

Das wird auch im Artikel von dr-bahr.com so gesehen. Dort wird die Stellungnahme nochmal genau ausgewertet.

Dabei stellen die Datenschützer auch klar, dass eine Datenschutzerklärung im Impressum eben nicht reicht, da das Plugin ja schon Daten über den Nutzer erfasst, sobald dieser die Seite mit dem Plugin betritt.
Quelle (selbstständig im Netz)

Konsequenzen für Blogverdiener

Die letztliche Konsequenz für meinen Blog ist, dass ich die Plugins und Buttons entfernt habe. Da werde ich mir wohl oder übel eine neue Lösung einfallen lassen müssen. Aber Buttons sind schnell gemalt und die Werte auszulesen ist auch nicht besonders schwierig.

Datenschutz und Blogabsturz – Mein Fazit

Insgesamt also eine recht turbulente Nacht, und letztlich auch eine Menge Arbeit. Wie sich das alles weiterentwickelt werden wir sehen. Speziell was den Datenschutz angeht, gibt es aber noch immer keine „eindeutige Rechtsprechung“. Ich kann trotz allem nur jedem empfehlen, de Buttons zu entfernen, denn die Argumente sind nicht mehr von der Hand zu weisen.

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{ 9 comments… read them below or add one }

1 DanielB Dezember 14, 2011 um 08:30

Schade das es bei dir nicht funktioniert hat. Aktuell habe ich dieses Plugin noch im Einsatz, wobei ich über kurz oder lang eigene Codeschnipsel verwenden werde.

2 Sascha Dezember 14, 2011 um 16:59

Das ist ist langfristig wohl auch die Beste Lösung. Ich werde mich die Tage auch mit eigenen Buttons beschäftigen.

3 Felix Dezember 14, 2011 um 12:55

Aber es gibt doch auch “richtige” Wordpress Plugins
http://www.felix-griewald.de/2011/09/07/die-2-click-buttons-sind-da/

4 Sascha Dezember 14, 2011 um 16:59

Danke für den Link aber Datenschutzkonform ist das wohl trotzdem nicht?

5 Nismion LeVieth Dezember 15, 2011 um 02:54

Danke noch mal für den Hinweis. :)
Obwohl die Like Buttons sowieso ne Klasse für sich sind. Für mich reicht die Möglichkeit zu teilen und das läuft immer extern über ein neues Fenster. Also nicht direkt auf der Seite. Hab auf Deinen Hinweis hin aber die Ladezeitdiebe entfernt und nur das reine Teilen drin. Das sollte ja Probleme ersparen?

6 Sascha Dezember 15, 2011 um 06:07

Das Problem sind in der Regel alle Plugins, bei denen eine Verbindung zu Facebook, Twitter etc aufgebaut wird. Wird die Seite geladen und ist einer dieser Buttons Bestandteil des Ladeprozesses hat Du ein Problem. Sharing is Sexy nutzt Du, da bin ich mir nicht sicher, aber in den Requests hab ich nix gesehen. Besser ist da das Plugin, das Felix vorgeschlagen hat. Versuche das mal.

7 Ali Dezember 15, 2011 um 21:19

“Das Plugin kann ich dennoch nicht empfehlen, weil es nach aktueller Auffassung trotzdem gegen den Datenschutz verstößt. Das, und die Tatsache das ich offenbar zu doof es einzubauen führen dazu, dass es in diesem Blog nicht verwendet wird.”

Könntest du das näher erklären? Ich denke du hatest das plugin von heise installiert, oder? Ich dachte das wäre sehr ok von wegen Datenschutz.

Wegen der instalation bei deinem webhoster kannst du einstellen lassen das index.php die erste Datei ist die aufgerufen werden soll beim öffnen von eine verzeichnis. Oft steht die .html an erster stelle und von hand geht das auch über die htaccess.

Peace
Ali

8 Sascha Dezember 15, 2011 um 22:39

Nein ich habe nicht installiert. Ich habs nur versucht, und das ging ja schief. Es lag vermutlich eher daran, das ich einfach zuwenig Zeit investieren wollte.
Was den Datenschutz angeht, geht aus dem Artikel von Herrn Bahr hervor, dass es völlig egal ist, was man schreibt um die Übertragung zu erklären, wirklich rechtskonform ist es nicht. Und ich will keinen Ärger wegen sowas haben. Da bau ich die buttons lieber selber.
Du hast recht, habs jetzt über die htaccess gelöst.

9 itchy00 Dezember 19, 2011 um 07:14

Man kann es drehen wie man will. Mit jedem Plugin was ihr installiert öffnet ihr hackern Tür und Tor.Man muss nicht jeden mist aufspielen. Manchmal ist weniger einfach mehr..

gruss itchy

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Warum dieser Blog?

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    ist der Traum vieler. BlogVerdiener beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und vor allem mit den einzelnen Anbietern, die das Geld verdienen im Internet möglich machen. Dabei werden die Anbieter vorgestellt und in gewissen Zeiträumen immer wieder getestet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Seriosität. Betreffend der Auszahlungen, aber auch den Support. BlogVerdiener propagiert nicht den schnellen Reichtum im Internet, sondern soll aufzeigen, wie durch Arbeit im Netz Geld verdient wird. Ob als Texter, über Social Media Profile bis hin zu Youtube Videos, hier steht alles auf dem Prüfstand.

    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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