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Kooperationen, Gastbeiträge und andere Anfragen – So machst Du alles falsch!

9. November 2011

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Neulich bekam ich eine Email, deren Inhalt Gleichermaßen interessant, witzig und unverfroren war. Ich habe lange überlegt ob ich darüber schreiben möchte und kam dann zu dem Entschluss, einfach mal meine Gedanken zusammen zu fassen.

Konkret ging es um die Anfrage für einen Gastbeitrag. Generell habe ich ja absolut nichts dagegen, ganz im Gegenteil. Ich mag andere Autoren und bin auch nie abgeneigt einen Gastbeitrag, sofern er denn relevant ist und in meinen Blog passt zu veröffentlichen. Aber auch ich habe gewisse Vorstellungen wie ich danach frage oder gefragt werden möchte.

Ausgehend davon ,dass eine Anfrage, welcher Art auch immer per E-Mail versendet wird kann man folgende Fehler begehen:

Fehler 1: Die Anrede

Ganz ehrlich, wenn ich eine Email bekomme, in der eine Gastartikelanfrage gestellt wird erwarte ich zumindest eine persönliche Anrede. Daraus kann ich ersehen, dass der Fragende sich zumindest einmal soweit vorgewagt hat und meinen Namen gefunden hat. E-Mails, die von einer mir unbekannten Adresse kommen und nur ein „Guten Tag“ als Anrede enthalten, finde ich persönlich nicht so doll.
Demnach sind folgende Anreden in meinen Augen nicht mit Bedacht gewählt:

  • Guten Tag, Morgen, Abend
  • Hallo, Hi, Tagchen usw
  • Sehr geehrter Admin…

Derart unpersönliches mag ich nicht und ich denke, dass ich so etwas auch nicht verschicken würde. Die Ausnahme ist da natürlich, wenn man nichts über den Betreiber einer Webseite finden kann. Aber es gibt ja genügend Möglichkeiten wie zum Beispiel das Impressum oder eine WhoIs Abfrage um herauszufinden wer dahinter steckt :-)

Fehler 2: Keine Einleitung

Was mir immer öfter auffällt, ist; das Emails immer kürzer werden. Finde ich ja cool, das spart Zeit. Aber wenn es um Anfragen geht, dann möchte ich wissen wer dahinter steckt und um was es eigentlich geht. Klartext – Ich möchte schon zu Beginn die Möglichkeit haben zu entscheiden ob sich das Lesen der Email überhaupt lohnt. Falls nicht – Ablage P.

Es sollte also in einer Einleitung stehen, von wem die Email kommt, worum es konkret geht und was das Anliegen ist. Wenn ihr eure Blogposts schreibt, dann haben die ja meist auch einen Einleituenden Teaser, oder nicht?

Ein:

Hallo mein Name ist Sascha, ich betreibe den Blog Blogverdiener.de, der sich mit dem Thema Geld verdienen im Internet beschäftigt. Ich habe Deine/Ihre Seite gefunden und würde dort gerne einen Gastartikel verfassen.

reicht wohl schon völlig aus.

Fehler 3: Zu unkonkret

Neulich habe ich eine Email erhalten, in der mir ein Linktausch angeboten wurde. Mit dem Themen „A“, „B“, und „C“. Das worüber ich wirklich schmunzeln musste war, dass absolut nichts davon verlinkt war. Als würde ich schreiben: „Biete Linktausch für DVD Seite an“. Ehrlich, so etwas landet sofort im Papierkorb. Aus einem ganz einfachen Grund: Ich habe keine Lust erst zurückschreiben zu müssen, ob ich mal einen Blick auf die Seite werfen darf. Das ist mir zu doof. Ich mag nichts weniger als unkonkrete Angebote. Und ich glaube, dass es zum guten Ton gehört zu zeigen was man anbietet. Wer kauft schon die Katze im Sack?

Fehler 4: Unüberlegte Angebote

Ein Resultat aus Fehler 3. Angenommen man kauft „die Katze im Sack“ und geht auf meinen Linktausch für eine DVD-Seite ein. DU schreibst also zurück: „Ja klar, ich habe auch eine DVD Seite, lass mal tauschen.“ Mal vom Ausdruck abgesehen, kann, ohne weitere Informationen folgendes passieren:
Dein Blog, der sich mit DVD´s, Trailern und Kinofilmen beschäftigt bekommt einen Link und Du möchtest zurück verlinken. War ja so abgemacht. Also schaust Du Dir meine Seite an, denn den Link hast Du ja nun bekommen und stellst fest, dass ich Pornofilme vertreibe.
Dann wird Dir warm und kalt, Abstrafung und BAD Neighbourhood schwirrt in Deinem Kopf. Die Konsequenz ist, dass Du Deinen Deal wieder rückgängig machen musst. Was bleibt ist ein Kontakt, den Du vielleicht verärgert hast.
Zugegeben, ein sehr zusammengestricktes Szenario aber mal ehrlich – Möglich ist alles. Und ich möchte nicht in einer solchen Situation stecken.

Fehler 5: Keine Zusammenfassung

Dabei ist das so einfach:
„Über eine positive Antwort und eine baldige Zusammenarbeit bezüglich der Gastartikel würde ich mich sehr freuen und verbleibe…“

Emails, die ein wenig mehr Text enthalten, fallen wie Webseiten auch dem Scanning-Effekt zum Opfer. Das heißt, der Lesende überfliegt die Email, weil Zeit Geld ist und das Postfach sowieso überquillt. Deswegen finde ich eine Zusammenfassung essentiell, denn am Ende einer Email hat man den Anfang sowieso wieder vergessen.

Fazit: Schnelllebigkeit zerlegt Gedanken

Natürlich hat kaum noch jemand Zeit. Aber sich keine Gedanken über eine gut verfasste Anfrage zu machen führt nur dazu, dass sie meist überlesen wird. Uninteressant oder „eh nur SPAM“ schwirrt da im Kopf herum und das sind nicht die Dinge, die man suggerieren möchte. Zudem sollte man in seinen Emails nie die guten Manieren vergessen. Zum Erfolg führt also meist eine gut geschriebene Anfrage. Ein Gedanke noch: Eine Anfrage ist meist auch Werbung für sich selber, das heißt man sollte sich präsentieren und verkaufen.

Was denkst Du?

Wie reagierst Du auf unpersönliche Emails? Wie stellst Du Dir eine Anfrage vor?

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{ 4 comments… read them below or add one }

1 thom November 9, 2011 um 21:11

Kukuck Sascha,
mails, egal ob Linktausch oder Gastartikel landen im speziellen Ordner.
Sorry, natürlich erst nachdem ich mir die Firmen dahinter notiert habe ^^
Linktausch gibt es bei mir gar nicht und für einen Gastartikel bedarf es mehr als eine Mail.
Eine meiner seltenen Antworten im Wortlaut einer Tausch Anfrage von einem großen Portal poste ich dir mal hierein,
“Hallo Herr …,
wenn ich sehe welche Webseite Sie mir im Gegenzug anbieten wollen kann ich erahnen auf welche Angebote Sie hoffen.
Vielen Dank, kein Interesse.

diese ging an den Absender und ich habe mir die eMail der GF rausgesucht und auch den Pressesprecher als CC gesetzt.
Gelesen wurde es von allen,
ist denen aber Scheißegal.
Also, Wayne ^^

2 Sascha November 9, 2011 um 22:29

^^ In diesem, unserem Internet wundert mich ehrlich gesagt gar nichts. Es gibt nun mal solche und solche. Und da kann ich Dir nur Recht geben. Wayne!

3 Dani Schenker November 10, 2011 um 07:44

Hallo Sascha,
Abgesehen davon, dass ich Email oft mit einem “Guten Tag” starte (danach allerdings den Namen), kann ich dir bei den restlichen Punkten absolut recht geben.

Am meisten nerven mich persönlich dann die ganz “zufälligen” Linktausch Anfragen. Im Stile von: “Wir haben Webseite zu den Themen A, B und C. Was für Seiten haben Sie?”
Da gibt es also Menschen die senden Linktausch Anfragen ohne überhaupt irgendwas zu wissen… Finde ich krass.

4 jan November 12, 2011 um 10:42

ich bekomme auch einiges an Anfragen, dabei ist die persönliche Anrede mir nicht so wichtig, aber wie du auch schon schreibst sollte man zumindest angeben was er den tauschen will, über welche Seite einen Gastbeitrag etc.
Gerade von Agenturen bekommt man dann manchmal aber auch Angebote wo man denkt, hier wollen sie dich aber abzocken :)

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    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

    Jetzt ist das Hauptziel von BlogVerdiener das Geld verdienen im Internet reproduzierbar zu machen, so dass es für jeden funktioniert. Der Aufwand soll minimiert werden und das Ergebnis stetig verbessert.

Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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