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Linkverkauf und Google Penalty – Was kann passieren?

25. Oktober 2011

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Nach einem Kommentar von Viktor in meinem Bericht über Auszahlungen beim Linkverkauf, habe ich mir gedacht, ich recherchiere mal ein wenig und schreibe die Ergebnisse hier auf.

Zunächst einmal wollte ich wissen, was Google überhaupt zum Linkverkauf zu sagen hat. Denn überall liest man, dass der Kauf oder Verkauf von Links gegen die Richtlinien verstößt und schwer bestraft werden kann.

Google schreibt dazu folgendes:

Bezahlte Links
Google verwendet, wie auch die meisten anderen Suchmaschinen, Links, um den Ruf einer Website zu ermitteln. Der Rang einer Website in den Suchergebnissen von Google basiert zum Teil auf einer Analyse der Websites, die mit Links auf die Website verweisen. Linkbasierte Analysen sind eine sehr hilfreiche Methode, den Wert einer Website zu messen, und haben stark dazu beigetragen, die Qualität von Websuchen zu verbessern. Die Quantität und vor allem die Qualität dieser Links gehen in die Bewertung und somit in das Ranking einer Website ein.
Es gibt jedoch SEOs und Webmaster, die zu diesem Zweck auf den Kauf und Verkauf von PageRanks weitergebenden Links zurückgreifen, ohne dabei auf die Qualität der Links, ihrer Quellen oder die langfristigen Auswirkungen auf die eigenen Websites zu achten. Der Ankauf oder Verkauf von Links, die PageRanks weitergeben, ist ein Verstoß gegen die Richtlinien für Webmaster von Google, der sich negativ auf das Ranking einer Website in den Suchergebnissen auswirken kann.
Nicht alle bezahlten Links verstoßen gegen unsere Richtlinien. Der Ankauf und Verkauf von Links ist ein regulärer Teil der Wirtschaft im Internet, sofern dies zu Werbezwecken und nicht mit der Absicht der Manipulation von Suchergebnissen geschieht. Zu Werbezwecken gekaufte Links sollten als solche ausgewiesen werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel:
Hinzufügen des Attributs rel=”nofollow” zum < a >-Tag
Weiterleiten der Links zu einer Zwischenseite, die über die robots.txt-Datei für Suchmaschinen gesperrt ist
Google ist sehr darum bemüht, Links, deren alleinige Absicht die Manipulation von Suchmaschinenergebnissen ist, wie Programme zum systematischen Linktausch und gekaufte, PageRanks weitergebende Links, unberücksichtigt zu lassen. Falls Sie auf eine Website stoßen, die PageRanks weitergebende Links kauft oder verkauft, teilen Sie uns dies bitte mit. Wir werden mithilfe Ihrer Informationen unseren Algorithmus zur Aufdeckung bezahlter Links verbessern.

Grundsätzlich also kann eben nicht davon ausgegangen werden, dass ein verkaufter Link gleich „Böse“ ist. Ganz im Gegenteil. Google selbst sieht den Verkauf und den Ankauf von Links als regulären Teil der Wirtschaft im Internet an. Dabei darf ein Link aber ausschließlich zu Werbezwecken verkauft werden, und nicht um etwa die SERP´s zu manipulieren. Hier empfiehlt Google das noFollow Attribut oder auf eine Seite zu verlinken, die von Suchmaschinen nicht indexiert werden kann.

Google erkennt Linkverkauf und besraft den Webmaster – Google Penalty

Nehmen wir einfach einmal an, ein Blog verkauft Links im großen Stil. Und Google erkennt das. Womit muß der Blogbetreiber rechnen?
Nun, sicherlich wird Google eine Strafe verhängen. Man unterscheidet dabei zwei verschiedene Arten von Penalty:

Die automatische Penalty

Hier findet der Crawler von Google einen Verstoß, in unserem Fall den Linkverkauf, und verhängt eine Strafe. Hier kann es schon ausreichen den Verstoß zu beseitigen und der Crawler nimmt die Strafe beim nächsten Besuch automatisch zurück.

Die manuelle Penalty

Anders sieht das dann schon bei manuellen Penalties aus. Meist gröbere Verstöße veranlassen Google dazu, der Website eine „Auszeit“ zu verpassen. Die Dauer dieser Zeitstrafe hängt dabei aber vom Grad der Verstöße ab und ist nicht immer permanent. Ist die Auszeit vorbei, dann wird die Seite einer erneuten manuellen Prüfung unterzogen und wieder ins Ranking aufgenommen, sofern der Verstoß behoben wurde.Wer eine manuelle Penalty kassiert hat, sollte die Ursache so schnell wie möglich beseitigen und dann einen Antrag auf eine erneute Überprüfung stellen. Dann kann die Bestrafung auch schon vor dem Ablauf der Zeitstrafe zurückgenommen werden.

Dazu gibt es ein schönes Video vom Google Guru Matt Cutts (in Englisch), das diesen Sachverhalt zusammenfassend erklärt.

Es ist also durchaus möglich eine Penalty von Google auch wieder los zu werden. Und das sogar recht fix. Womit wir direkt zur nächsten Frage übergehen können:

Welche Google Penaltys gibt es überhaupt?

Wenn man tatsächlich einmal eine Penalty erhält, dann sind das in den meisten Fällen drei verschiedene Arten, die einen treffen können:

  • -30 Penalty
  • -950 Penalty
  • Deindexierung

Wirklich freundlich ist keine dieser Abstrafungen, aber am härtesten ist hier wohl die Deindexierung, denn hier fliegen alle Seiten, Unterseiten und alles was dazu gehört komplett aus dem Index raus.

Es heißt, die -30 Penalty bezieht sich auf die gesamte Domain, während die -950 Penalty auf einzelne Unterseiten anwendung findet. Genaueres konnte ich dazu aber nicht herausfinden.

Google Penaltys und Linkverkauf – Fazit

Gelernt habe ich in der Recherche, dass Linkverkauf nicht immer verboten ist und Google Penaltys mit der Zeit und korrigiertem Ausgangsstatus auch wieder aufgehoben werden. Sicherlich ist das keine schöne Sache, aber es gibt schlimmeres. Für einen Blog bedeutet der Verlust von Google Besuchern nicht gleich das aus, denn im Normalfall ist man überall vernetzt. Ob Twitter oder Facebook. Natürlich darf man auch die Stammleserschaft nicht vergessen, die trotz Bestrafung immer wieder zu Dir findet.

Es geht noch weiter. Diese Thematik hat noch viele weitere spannende Aspekte und einen werde ich in meinem nächsten Artikel dazu beschreiben: Wie erkennt man eine Google Penalty?

Hattest Du schon einmal eine Google Penalty

Schreib mir Deine Erfahrungen zu diesem Thema. Wie bist Du da reingekommen – und vor allem – wie wieder raus?

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{ 4 comments… read them below or add one }

1 Dani Schenker Oktober 26, 2011 um 18:48

Danke für den aufklärenden Artikel. Sich diese Regeln mal genau durchzulesen ist sicher keine schlechte Idee, hört sich aber immer nach soooo viel Arbeit an ;-)

2 Sascha Oktober 26, 2011 um 19:43

Ich habe noch einen zweiten dazu geschrieben, den veröffentliche ich in den nächsten Tagen. Also, schau wieder vorbei und vielen Dank für Deinen Kommentar.

LG Sascha

3 Dani Schenker Oktober 26, 2011 um 21:40

Klar, mache ich. Ich lese hier schon seit einiger Zeit mit (RSS sei Dank). Jetzt hat es auch mal für einen Kommentar gereicht.
LG Dani

4 Andreas November 10, 2011 um 23:27

Diese Penaltys sind echt, hatte es paar mal auch bei eigenen Seiten. Beim dem -30 ist es nicht so schlimm, da kommt man schnell raus, bei den restlichen zwei, da lohnt sich, meiner Meinung nach, die ganze Domain zu lassen und mit einer neuen Domain zu starten

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    Zusätzlich veröffentliche ich regelmäßig Tutorials, die zeigen sollen, wie man die Anbieter zum Geld verdienen benutzt. Auch ist mir wichtig den Verdienst immer weiter zu steigern. Jeder getestete und hier eingesetzte Anbieter soll monatlich die Auszahlungsgrenze überschreiten. Das Ziel ist es sich ein Online Einkommen aufzubauen, dass so groß ist, und so dauerhaft ist, dass ich mir keine Sorgen um meine Rente machen muss und sogar bereits mit 40 Jahren meinen Antrag stellen kann.

    Geld verdienen im Internet – Mit Arbeit und viel Lernen verbunden, ist es doch eine Beschäftigung die Spaß macht, gleichgesinnte vernetzt und tolle Partnerschaften ermöglicht.

    Ursprünglich war BlogVerdiener ein Hobby. Ich wollte mich mit der Möglichkeit beschäftigen „Geld im Internet“ zu verdienen. Daraus ist aber so viel geworden, dass ich es irgendwann aufschreiben musste und wollte. Zunächst bin ich auf einem anderen Blog gestartet, der aber BlogVerdiener weichen musste.

    Das Geld verdienen im Internet ist eine sehr spannende Sache, die sich ständig entwickelt. Neue Anbieter kommen hinzu, alte verschwinden. Es gibt diverse Themengebiete, in denen man sich selber entwickeln und lernen kann. Das ist der Punkt, der auf mich eine so unglaublich große Faszination ausübt. Und nicht zuletzt natürlich mein stetig wachsender Kontostand.

    Es macht Spaß Anbieter zu testen und dann für den eigenen Blog die Optimierungsarbeit zu leisten. So kann ich lernen, ausprobieren und nebenbei noch Geld verdienen. Dieser Gedanke ist irgendwann aber zu Ende gewesen.

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Highlights

  • Geld verdienen im Internet mit Beispielen zu Belegen gehört sicherlich zu den Highlights hier im Blog. Hin und wieder starte ich 30 Tage Tests, in denen mehrere Anbieter der gleichen Branche gegeneinander antreten müssen. So zum Beispiel Februar 2013. Für diesen Monat gibt es die Mini Verdienst Challenge, in der ich diverse Anbieter, mit denen auf Facebook Geld verdienen möglich ist, gegeneinander antreten ließ. Das Ergebnis ist eine Seite hier im Blog, die alle Details haarklein auflistet und einige Anbieter für jedermann empfiehlt.

    So kann sich auch die Hausfrau einen netten Nebenverdienst aufbauen, ohne vorher teure Produkte zu kaufen oder anders auf die Nase zu fallen.

    Ein weiteres Highlight sind sicherlich die Empfehlungen der getesteten Fachbücher. Geballtes Wissen für angehende Blogger und Webmaster. Hier stecke ich viel Arbeit und Mühe hinein.

    Das dritte erwähnenswerte Highlight sind Tutorials, in denen ich mich mit dem Thesis Theme, CSS3, HTML5 und Wordpress auseinander setze. Hier kann vieles für andere Blogs adaptiert werden.

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