Die benutzerdefinierte Suche von Google ist ein tolles Tool, mit dem man den Lesern themengleiche Blogs anbieten kann. Zudem ist diese Suche besser als die von WordPress.
Die Ergebnisse der Suche, die in WordPress integriert ist, fand ich noch nie besonders toll, so dass ich mich entschieden habe eine Alternative einzubauen. Die Google Custom Search. Sie ist Teil des Adsense Programms, so dass ich damit eventuell auch mal den Einen oder Anderen Cent verdienen kann.
Die Google Suche kann wirklich einfach in den eigenen Blog integriert werden. Zunächst aber erfordert auch dieser Schritt eine Anmeldung bei Google, sofern Du noch kein Konto besitzt.
Die Google Suche in den Blog einbauen
Im ersten Schritt musste ich mich entscheiden ob ich eine eigene Seite oder einen eigenen Artikel anlegen möchte, um die Suchergebnisse anzuzeigen. Ich habe mich für eine eigene Seite entschieden und diese „suche“ genannt. Einfach anlegen und abspeichern. Der Code kommt später rein, da Du zunächst die Suche konfigurieren musst.
Ich habe die Google Suche über meinen Adsense Account bezogen. Dazu loggst Du Dich einfach dort ein und wählst den Unterpunkt „Adsense Setup“. Hier findest Du nun die Option „Adsense für Suchergebnisseiten“. Hier findet sich die „eigene“ Suchmaschine.

Wenn Du diesen Punkt angeklickt hast, bekommst Du schon die Einstellungen, die Du vornehmen kannst auf der nächsten Seite präsentiert.
Suchtyp. Hier kannst Du aussuchen ob das gesamte Web oder nur von Dir ausgewählte Seiten durchsucht werden sollen. Ich habe mich für die zweite Option entschieden, denn ich wollte ausschließlich themenrelevante Blogs in deutscher Sprache in die Suche integrieren. Im nächsten Punkt habe ich diese dann definiert.
Ausgewählte Websites. Pro Zeile kann man eine Webseite angeben. Ich habe hier diejenigen Blogs angegeben, die ich selber gerne lese und die zu meiner Thematik passen. Natürlich kam mir auch der Gedanke, dass ich damit die Konkurrenz pushen könnte. Aber ganz ehrlich – ich bin der Meinung, dass der Leser wichtiger ist, als irgendwelches Konkurrenzdenken und davon ab, kann man alleine meist sowieso in Deutschland nicht viel erreichen. Vielleicht kommt ja irgendwann mal etwas zurück.
Optionale Keywords. Hier kann man zusätzliche Schlüsselwörter eingeben, um das Themengebiet noch weiter einzuschränken. Ich habe das aber gelassen, weil ich ein wenig Spielraum in den Ergebnissen haben wollte.
Weitere Optionen. Hier kannst Du Dinge wie Sprache, Channel und Domain einstellen. Diese Optionen sind selbsterklärend, deswegen gehe ich hier nicht näher darauf ein.
Auf den folgenden Seiten kann man noch ein wenig am Design schrauben und dieses nötigenfalls an das eigene Blogdesign anpassen. Ich habe hier die Standardeinstellungen beibehalten, weil ich der Meinung bin, dass eine bekannte Suchmaschine schon gut ist, wie sie ist, und ich daran nichts ändern möchte.
Im letzten Teil der Einrichtung bekommt man dann den Code, den man in den eigenen Blog einbaut. Dieser ist in zwei Teile gesplittet.
Suchbox – Der erste Teil enthält das Eingabefeld
Das Eingabefeld kann man zum Beispiel in ein Widget in der Sidebar einbauen. Hier können die Besucher nun ihre Suchanfrage eingeben und werden dann auf die Ergebnisseite umgeleitet. Wo Du das Widget letztlich einsetzen möchtest, bleibt selbstverständlich Dir alleine überlassen. Der Code ist sehr flexibel, so dass er mit ein paar Anpassungen überall im Blog genutzt werden kann.
Zielseite – Der zweite Teil enthält die Ergebnisseite
Der zweite Teil des Codes wird einfach in die von Dir erstellte „Suchen“ Seite (die Ergebnisseite) eingebaut, gespeichert und fertig. Schon hast Du eine Google nach Deinen Wünschen in Deinem Blog.
Google verlangt allerdings eine mindestbreite von 795 Pixeln. Deswegen musste ich für meine Ergebnisseite die Sidebar ausblenden. Aber das kannst Du natürlich anpassen wie Du möchtest. Die ausgeblendete Sidebar habe ich durch eine Monetarisierung via OIOpublisher ersetzt. Da brauch ich weniger Platz
.
Nachteile der Google Custom Search
Man könnte an der Google Custom Search folgendes bemängeln.
- Es werden nur Seiten angezeigt, die Google auch im Index hat. Seiten, die Google nicht finden kann, oder nicht indexiert hat, werden erst gar nicht angezeigt, was nachteilig ist.
- Der zweite Punkt ist die Werbung. Die gefällt sicherlich nicht jedem und abschalten kann man sie nur, wenn man eine Business Lizenz für die Custom Search hat, die meines Wissens nach rund 100€ jährlich kostet.
- Einen Design Preis wird die Custom Search auch nicht gewinnen, weil sie dafür schlicht zu eingeschränkt ist. Mehr CSS Möglichkeiten wären schon toll.
Andere Nachteile habe ich nicht finden können.
Mein Fazit zur Google Custom Search
Ich sehe die Google Custom Search als echte Bereicherung für jeden Leser an. Durch die Filterung auf wirklich Webseiten, kann man einen enormen Mehrwert anbieten und gleichzeitig auch noch ein paar Cent einstecken. Die Custom Suche von Google wird ab sofort also ein fester Bestandteil dieses Blogs und ich hoffe damit das Angebot vernünftig erweitert zu haben.
Das sagen andere Blogger zur Google Custom Search
- Das Meinungs-Blog – Google Suche in WordPress einbauen
- Webmaster-Zentrale – Google-Suche in WordPress einbauen
- Perzelwupp – WordPress-Suche aufbohren
Wie ist Deine Meinung dazu?
Hast Du auch die Google Custom Search in Deinem Blog verbaut? Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Schreib mir!

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