Heute schließe ich mich mal wieder dem Webmasterfriday an. Das Thema sind Blogs als Marktinstrument. Wie wichtig ist das? Oder ist bloggen der falsche Weg für Werbung?
Heute schließe ich mich mal wieder dem Webmasterfriday an. Das Thema sind Blogs als Marktinstrument. Wie wichtig ist das? Oder ist bloggen der falsche Weg für Werbung?
Die Fragen die im Leitartikel zum Webmasterfriday gestellt werden, finde ich durchaus interessant und möchte mit diesem Artikel meine Gedanken dazu mitteilen.
Wie wichtig ist ein Blog als Werkzeug im Marketing?
Blogs haben in den letzten Jahren enorm an Zahl zugelegt. Nicht nur, weil sich jeder damit ausdrücken kann, sondern weil auch das Web2.0 in immer mehr Wohnzimmer vordringt. Vielen reicht ein einzelner Satz bei Facebook schon lange nicht mehr aus.
Im Marketing gewinnen Blogs meiner Meinung nach immer mehr an Bedeutung, und das aus mehreren Gründen.
- Sie sind Sprachrohr der Kunden. Eine neue Entwicklung, ein neues Produkt oder einfach nur der Kontakt. Kunden haben die Möglichkeit über Blogs mit den Unternehmen direkt zu kommunizieren. Ein kostenloses Feedback für die Firma, die auf diese Weise mit einer vernünftigen Auswertung eine Entwicklung durchmachen kann, die immer mehr im Interesse des Kunden ist.
- Sie sind Sprachrohr der Firma. Neuerungen können angekündigt werden. Im finalen Entwicklungsprozess eines Produktes kann eine Firma die Meinung der Leser und zukünftigen Kunden direkt mit einfließen lassen. Ein verbessertes Produkt ist die Folge, und damit steigen auch die Umsätze.
- Unterstützung der Kundschaft. Gerade im Bereich Support sind Blogs eine tolle Sache. Ein Kunde hat ein Problem und kann direkt im Blog seine Frage zum Produkt stellen. Und wer kann bessere Antworten geben als der Hersteller selber?
Was ist wichtig wenn man über das Bloggen Neukunden gewinnen möchte?
In meinen Augen ist Kritik essentiell. Man hört von Bloggern, die es tatsächlich fertig bringen und Kritik einfach so löschen. Gerade bei der Neukundengewinnung finde ich wichtig, das diese auch sehen, dass man auf die kritischen Belange der Kunden eingeht.
Verbesserungen aufgrund öffentlicher Kritik ist in meinen Augen das beste Mittel für ein Unternehmen, um zu zeigen, das der Kunde auch ernst genommen wird.
Wie schätze ich den Blog im Vergleich zu anderen Werbemöglichkeiten ein?
Ich halte den Blog für DAS Marketinginstrument überhaupt. Während Landing- oder Squeezepages ebenso wie Bannerwerbung irgendwann einmal einer gewissen Blindheit zum Opfer fallen werden, ist ein Blog aufgrund der guten Kontaktmöglichkeiten mit dem Leser ein wahres Meinungsforum.
Jeder kann seinen Senf zu allem dazu geben und Verbesserungen können quasi Live vorgenommen werden. Ein sehr schönes Beispiel ist dabei das Thesis Theme für WordPress. In der Entwicklung immer besserer Versionen kann jeder mit seiner Meinung Ideen einbringen, die oft auch umgesetzt werden. So entwickelt sich dieses Theme immer weiter, mit Augenmerk auf die Wünsche der Kunden.
Das gleiche gilt für sehr viele Plugins. Die Nutzer posten ihre Meinung, sagen was fehlt und sehr oft werden diese Dinge in überarbeiteten Versionen mit eingebaut.
Mir stellt sich immer wieder die Frage warum große Unternehmen auf diese Möglichkeiten verzichten. Ich bin der Ansicht, dass viel zu selten gefragt wird, was der Kunde eigentlich möchte. Es wird viel darüber nachgedacht, wie man Werbung gestalten könnte, damit sie den Kunden vom Hocker reißt. Ich denke, die beste Möglichkeit ist einfach den Kunden zu fragen, was er sich zum Beispiel im neuen Audi A31 wünschen würde. Nein, anstatt einfach einen Blog zu schreiben und zu fragen, werden Millionen in Umfragen gesteckt, die einfach nur durchgeklickt werden müssen.
Der Blog als ultimative Waffe gegen die Konkurrenz
Ich glaube, dass ein Unternehmen durchaus viel Potenzial hätte, Neukunden zu gewinnen, wenn die Kompetenzen zu erkennen sind. Kunderezensionen in einem Blog veröffentlicht, geben wesentlich mehr her als Werbung. Ich vertraue wesentlich mehr den einzelnen Kunden eines Unternehmens als dem Unternehmen selbst. Wenn ich lese, dass ein Produkt gut ist, und von hunderten weiterempfohlen wird, dann kaufe ich es eher als wenn ich Fernsehwerbung sehe.
Wie eben schon beschrieben, kann mit gelösten Problemen und vernünftiger Konfliktlösung eine Kundschaft aufgebaut werden, die im Web2.0 soviel Werbung für eine Firma macht, wie sie selber niemals auf die Reihe bekommen würde, weil es einfach unbezahlbar wäre. Positive Virale Effekte kann man eben nicht kaufen. Deswegen sind positive Meldungen über ein Unternehmen immer eine starke Waffe gegen die Konkurrenz.
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Ich kam über eine andere Seite auf diesen Blog und finden den Artikel äußerst informativ..
Trotzdem, ein Punkt wurde überhaupt nicht angesprochen: Ohne frei verfügbares Eigenkapital wird es wohl kaum einer schaffen, egal wie viel Zeit er investiert. Denn was nützt der geilste Blog, wenn ihn keiner findet. Einfach regelmäßig Beiträge posten reicht schon lange nicht mehr aus um bei den wichtigen Suchmaschinen unter die TOP 20 zu kommen, denn nur die verdienen wirklich Geld.
Also muss man neben immens viel Zeit schon einige EURO dafür investieren, um den Blog für Suchmaschinen interessant zu machen. Und das funzt nur mit „online“ und „offline“ Optimierung. Das Internet wimmelt zwar von kostenlosen SEO Optimierungsprogramme, aber damit schafft man es vielleicht unter die TOP 100. Somit muss man hier und da was investieren, um erfolgreich zu werden und auch zu bleiben.