Tags sind in jedem Blog sehr sinnvoll. Man nutzt sie um die Artikel einem bestimmten Begriff zuzuordnen und dem Leser die Möglichkeit zu geben, zu einem bestimmten Begriff sofort die Artikel anzeigen zu lassen.
Wenn man 20 oder 30 verschiedene Tags hat ist die Tag Cloud noch recht übersichtlich. Was aber wenn es 200 oder 300 Tags gibt? Richtig – die Tag Cloud wird extrem unübersichtlich und niemand schenkt ihr noch beachtung. Jetzt gibt es zwei verschiedene Lösungen: Entweder man baut die Tag Cloud in eine eigene Seite ein, oder man wirft sie ganz raus. Ich möchte hier eine dritte Möglichkeit zeigen.
Dazu benötigen wir zunächst einmal eine Php Funktion, die wir in unsere functions.php einbauen. Die functions.php findet man im Theme Verzeichnis des Blogs. Hier der Code:
WordPress Tags als Dropdown Menü
function dropdown_tag_cloud( $args = '' ) {
$defaults = array(
'smallest' => 8, 'largest' => 22, 'unit' => 'pt', 'number' => 45,
'format' => 'flat', 'orderby' => 'name', 'order' => 'ASC',
'exclude' => '', 'include' => ''
);
$args = wp_parse_args( $args, $defaults );
$tags = get_tags( array_merge($args, array('orderby' => 'count', 'order' => 'DESC')) ); // Always query top tags
if ( empty($tags) )
return;
$return = dropdown_generate_tag_cloud( $tags, $args ); // Here's where those top tags get sorted according to $args
if ( is_wp_error( $return ) )
return false;
else
echo apply_filters( 'dropdown_tag_cloud', $return, $args );
}
function dropdown_generate_tag_cloud( $tags, $args = '' ) {
global $wp_rewrite;
$defaults = array(
'smallest' => 8, 'largest' => 22, 'unit' => 'pt', 'number' => 45,
'format' => 'flat', 'orderby' => 'name', 'order' => 'ASC'
);
$args = wp_parse_args( $args, $defaults );
extract($args);
if ( !$tags )
return;
$counts = $tag_links = array();
foreach ( (array) $tags as $tag ) {
$counts[$tag->name] = $tag->count;
$tag_links[$tag->name] = get_tag_link( $tag->term_id );
if ( is_wp_error( $tag_links[$tag->name] ) )
return $tag_links[$tag->name];
$tag_ids[$tag->name] = $tag->term_id;
}
$min_count = min($counts);
$spread = max($counts) - $min_count;
if ( $spread <= 0 )
$spread = 1;
$font_spread = $largest - $smallest;
if ( $font_spread <= 0 )
$font_spread = 1;
$font_step = $font_spread / $spread;
// SQL cannot save you; this is a second (potentially different) sort on a subset of data.
if ( 'name' == $orderby )
uksort($counts, 'strnatcasecmp');
else
asort($counts);
if ( 'DESC' == $order )
$counts = array_reverse( $counts, true );
$a = array();
$rel = ( is_object($wp_rewrite) && $wp_rewrite->using_permalinks() ) ? ' rel="tag"' : '';
foreach ( $counts as $tag => $count ) {
$tag_id = $tag_ids[$tag];
$tag_link = clean_url($tag_links[$tag]);
$tag = str_replace(' ', ' ', wp_specialchars( $tag ));
$a[] = "\t<option value='$tag_link'>$tag ($count)</option>";
}
switch ( $format ) :
case 'array' :
$return =& $a;
break;
case 'list' :
$return = "<ul class='wp-tag-cloud'>\n\t<li>";
$return .= join("</li>\n\t<li>", $a);
$return .= "</li>\n</ul>\n";
break;
default :
$return = join("\n", $a);
break;
endswitch;
return apply_filters( 'dropdown_generate_tag_cloud', $return, $tags, $args );
}
?>
Wenn man diese Funktion eingebaut hat, dann muss man sie im Template lediglich noch aufrufen. Meist nutzt man dafür die Sidebar. Folgenden Code baut man einfach in die Sidebar.php ein. Selbstverständlich kann man das WordPress Drop Down Menü für Tags überall einbauen wo man es gerne haben möchte.
<option value="#">Überschrift</option>
<?php dropdown_tag_cloud('number=0&order=asc'); ?>
</select>
Jetzt hat man ein recht cooles Drop Down Menü, und ist die unleserlichen Tags los. Dies hat noch einen weiteren Vorteil – Dadurch das der Leser sich durch das Menü erst einmal durchklicken muss, bleibt er länger auf der Seite und findet vielleicht noch andere interessante Tags, die in der Tag Cloud vielleicht untergehen würden.
Tags sinnvoll einsetzen
Die Tag Cloud an sich gewinnt mehr Beliebtheit, wenn der Leser Artikel zu den einzelnen Tags finden kann, die ihm wirklich nutzen. Wenn Artikel nur der Vollständigkeit getagget werden ohne einen wirklichen Bezug zu diesem Tag, dann kann das den Leser verärgern. Also bestenfalls alle Artikel so taggen, dass wirklich ein Mehrwert für den Benutzer entsteht.
Tags optimieren
In vielen WordPress Installationen kann man den Tags noch einige zusätzliche Informationen mit einspeisen. Besonders interessant ist dies aus Sicht der Suchmaschinen. Da nicht jeder seine Tags auf „nofollow“ oder „NoIndex“ setzt, kann man den Tag Seiten einen Title und eine Description hinzufügen. Dazu bearbeitet man einfach diese Tags in der WordPress Admin Oberfläche.
Fazit zu den WordPress Tags
Tags sind ein wirkungsvolles Instrument, wenn man dem Besucher durch sinnvolle Nutzung einen wirklichen Mehrwert anbietet. Zusätzlich können Tags, richtig deklariert einen Wert für die Suchmaschinen darstellen. So kann man den Tag Seiten auch ein wenig Linkjuice vererben und dann sehr schön auf die zugehörigen Artikel verteilen.

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Das hätte ich gerne mal in Aktion gesehen. Bei mir ist es ja so, dass WordPress gar nicht alle Tags in der TagCloud anzeigt, sondern nur 45. Von daher würde es ja “übersichtlich” bleiben, nur werden dann vielleicht wichtige Tags nicht gefunden.
Würden in diesem Drop Down Menü dann alle, in meinem Fall 769, angezeigt?
Schönes Wochenende
Huhu,
ja es würden alle Tags angezeigt. Eben halt in einer Drop Down Liste. Dir auch ein schönes Wochenende.
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