Wenn man Inhalte für einen Blog verfasst, besteht die Chance, dass man wieder und wieder den gleichen HTML oder CSS Code benötigt, um spezielle Funktionen einbauen zu können.
Das Problem ist, das bei ständigen Wiederholungen von Codes in den Artikeln ein Fehler sehr schnell auftreten kann. Eingeschlichene Fehler sind später schwer zu finden. Wie kann man das aber vermeiden?
WordPress bietet ein Feature genannt Shortcodes, und wenn man diese einbaut, kann man die gleichen Codeschnipsel wieder und wieder nutzen, während man gleichzeitig die Chance einen Fehler einzubauen minimiert. Der beste Teil daran ist aber, dass WordPress Shortcodes auch wunderbar im Thesis Theme funktionieren.
Was sind WordPress Shortcodes?
Shortcodes sind kurze Stücke Code, die man überall im Text einbauen kann. Als Beispiel könnte man einen Adsense Shortcode einbauen oder um das Layout eines Artikels dreispaltig zu gestalten.
Wie sehen Shortcodes aus?
Ein Shortcode ist ein kurzer beschreibender Text in eckigen Klammern, als Beispiel:
– könnte man so direkt in einen Artikel einbauen um einen Adsense Block anzeigen zu lassen. Die Frage ist, wie uns das Zeit und Arbeit sparen kann. Als Beispiel hier mal eine Adsense Anzeige, die man per Shortcode einbauen kann.
Hier müsste man im normalfall erst ein Div Tag erstellen, dass die Anzeige in der Mitte ausrichtet und dann noch den Adsense Code in das Div kopieren. Kurz drüber nachgedacht, dauert das einfach zu lange. Vor allem wenn man das bei vielen Posts machen muss.
Um mir die Arbeit zu sparen, habe ich mir einen Shortcode erstellt, der eben dieses DIV erstellt und den Google Anzeigenblock bereits enthält. So sieht er aus:
[Adsense]
Mehr Code muss ich nicht eingeben um die Adsense Anzeige einzubauen.
Wie man einen WordPress Shortcode erstellt
Da ich das Thesis Theme nutze habe ich meine Shortcodes auch in die Datei dieses Themes eingebaut. Analog funktioniert das aber auch in WordPress. Man öffnet eine Datei, die functions.php (Thesis Theme custom_functions.php). Folgenden Code kopiert man nun in die functions.php – analog in die cutsom_functions.php:
extract(shortcode_atts(array(
'format' => '1',
), $atts));
switch ($format) {
case 1 :
$ad = '<script type="text/javascript"><!–
google_ad_client = "pub-0000000000";
/* 336×280 Some Ad */
google_ad_slot = "80000000";
google_ad_width = 336;
google_ad_height = 280;
//–>
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>';
break;
}
return $ad;
}
add_shortcode('adsense', 'adsense_shortcode');
Das ist also nicht wirklich schwierig. Jetzt speichert man die die Datei und fertig. Der Shortcode ist fertig und kann fortan genutzt werden.
WordPress Shortcodes nutzen
Wenn man nun den Adsense Shortcode nutzen möchte, dann kann man ganz einfach im neuen Artikel oder in der neuen Seite den Shortcode [Adsense] einfügen und die Anzeige wird dargestellt.
Erstellung von WordPress Shortcodes – Video
Ein sehr schönes Video zur Erstellung von WordPress Shortcodes habe ich bei Youtube gefunden. Ausführlich und genau. Mehr hätte ich gar nicht schreiben müssen.
Wordpress Shortcodes sparen nicht nur eine Menge Zeit, wenn man bestimmte Dinge im Artikel oder in den Seiten oft wiederholt. Ein sehr schönes Beispiel ist das „more“ Tag, das tag täglich in tausenden Artikeln und Blogs genutzt wird. Wenn man also zum Beispiel viele Downloads anbietet, kann man sehr schön einen Downloadbutton per Shortcode einfügen ohne immer Bildchen und Link angeben zu müssen. Schlussendlich bieten Shortcodes eine sehr nützliche Funktion und sparen eine Menge Arbeit und Zeit.

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Hallo Sascha,
ich hoffe, du kennst mich noch. *g*
Ich bin gerade dabei, meinen privaten Blog nach rund 1 1/2 Jahren Pause wieder zu eröffnen. Ich habe nun ein gänzlich neues Design und möchte diesmal auch ein ganz wenig Google AdSense in meinen Artikeln einsetzen. Zufällig bin ich gestern über Google auf deine Seite gekommen, nachdem ich dort nach Möglichkeiten gesucht habe, das Ganze auch ohne Plug-ins realisieren zu können.
Lange Rede kurzer Sinn: Das mit den “Shortcodes” für WP war mir bis gestern nicht bekannt und konnte es bei mir auf dem Blog erfolgreich umsetzen. Vielen Dank für diesen Artikel!
Viele Grüße,
Joachim Nadolny
Hi Joachim
Hab mich schon oft gefragt was du wohl so tust. Schön wenn Du wieder bloggen möchtest. Hab ja auch oft von vorne angefangen
na klar kenn ich Dich noch
Freu mich bald wieder von Dir zu lesen.
GLG Sascha
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